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Räuchern – was ist das überhaupt und wie gehe ich vor?

Ich habe mich sofort in das Räuchern verliebt, als ich vor zwei Jahren einen Workshop dazu besucht habe. Räuchern ist das wohl älteste Ritual der Menschheitsgeschichte und ein super umfassendes Thema. Beim Räuchern werden getrocknete Pflanzen bzw Pflanzenwerke verbrannt / verglimmt. Es lassen sich z.B Kräuter, Blüten, Gräser, Samen, Hölzer, Wurzeln, Harze und so vieles mehr dafür verwenden. Räuchern ist der perfekte Begleiter bei einer Meditationen, beim Yoga, dem Journalen oder Orakeln und schafft eine Ruhezone für Körper & Geist und ist für mich absoluty Quality – & Metime. Neben dem Räuchern beim Meditieren oder Yoga, kann man die verschiedenen Pflanzenwerke auch zum Ausräuchern des Hauses, der Wohnung nutzen und während der Raunächten & Jahreskreisfesten räuchern. An für sich kann man dan räuchern, wann man das Bedürfnis danach verspürt. Für das Ausräuchern des Hauses, der Wohnung ist auch weißer Salbei super angenehm. Durch das Räuchern kann z.B negative Energien bereinigt und gelöst / befreit werden. Räuchern unterstützt aber auch beim Manifestieren für deine Wünsche, beim Orakeln usw. Die entstehenden Düfte wirken nicht nur angenehm auf der körperlichen Ebene, sondern sind auch für die Seele & Geist absolut wertvoll und können z.B. beruhigen, entspannen & die Kreativität stärken. Ich integiere das Räuchern mit in meine Kakao Zeremonie, mit schöner Musik, Kerzenlicht und verschaffe mir so eine richtig angenehme Atmosphäre. Himmlich, sag ich dir 🙂

Dein Equipment zum Räuchern

Wenn du dich erst einmal herantasten und nicht so viel Rauch möchtest, kannst du dir ein Stövchen mit Drahtsieb kaufen. Zusätzlich benötigst du Teelichter, die als Wärmequelle für der Verglimmen der Kräuter dienen.Wenn du mehr traditionell räuchern möchtest benötigst du dafür

  • ein hitzebeständige /feuerfeste Räucherschale,
  • Räuchersand, auf dem die Räucherkohle legen kannst z.B Spielkastensand
  • eine Zange für das Hantieren mit der Kohle, mit ihr kannst du die Kohle über die Flamme zum Entzünden halten und das Räucherwerk auf die Kohle legen und nach Verbrauch wieder runterschieben
  • Eine Feder, mit der du den Rauch lenken kannst. Die Feder präsentiert beim Räuchern das Element Luft und stellt sicher, dass unsere Botschaften in die geistige Ebene gelangen.

 Wie & wann räuchert man?

Beim Räuchern  werden, wie schon geschrieben, getrocknetes Pflanzenmaterial wie Kräuter, Blüten, Blätter, Rinden, Wurzeln und Harze usw. auf einem Drahtsieb auf einem Stövchen – ein Teelicht ist hier die Wärmequelle oder auf einer Räucherkohle verbrannt/ verglimmt. Bei einer Hausreinigung kann z.B auch eine Weiße Salbei Smudgefackel zum Glühen gebracht und damit das Haus oder Wohnung energetisch gereinigt werden. An für sich kannst du beim Räuchern nichts falsch machen. Es kommt ganz auf dein Gefühl, deine Intuition an. Ich würde nur darauf achten, dass das Pflanzenwerk nicht verbrennt, das riecht nicht wirklich gut 😉 Wie oft und wann du Räuchern möchtest, hängt von dir ab und wann dir danach ist. Ich räuchere inzwischen öfter, besonders nach einer ThetaHealing Session habe ich das Bedürfnis mich mit dem Räuchern zu reinigen.  Auch während einer Session räucher ich mit meinem Stövchen, da ich mich so noch besser verbinden und energetisch offener bin. Vertrau also ganz auf dein Gefühl und probiere dich einfach aus. So findest du am besten für dich heraus, was du wann, wie & wo räuchern möchtest.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß beim Räuchern und berichte mal, wie es dir damit geht.

Ganz viel Liebe,Janina

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Imbolc

IMBOLC  – Wiedererwachen des Lebens und des Lichtes

Imbolc ist ein Mondfest und kann nach dem Mondkalender oder nach dem kalendarischen Termin , welcher um  den 01./02. Februar herum ist, gefeiert werden. Also in der Nacht vom 31. Jan auf den 01.Feb. oder in der Nacht von dem 01. Feb auf den 02. Februar.

Schon bereits während der Winter-Sonnen-Wende wird das das Licht gefeiert. Inzwischen sind die Tage noch einen Tick länger, die Wärme der Sonnenstrahlen nimmt zu und der Frühling kommt näher. Reinigung, Aufbruch Neubeginn sind die Themen in dieser Nacht. Die Natur erwacht zu neuem Leben und somit auch die Stimmung in einem selber und um einen herum. Durch Licht und Helligkeit werden auch die Gemüter zunehmend munterer ;)Merkt ihr es schon ?

 

Woher kommt der Name “Imbolc”?

Der Name “Imbolc” oder, wie es auch heißt “Imbolg”, soll auf das altirische Wort “Imbfolc” zurückgehen. Übersetzt bedeutet dies “Waschung” und “Reinigung”. Es wird auch “Fest der Brighid” genannt, an dem die Göttin Brighid/Brigid gefeiert wird. Sie steht für den Frühling, für das Licht und Helligkeit ( brighid – bright – hell) und ist Herrin des Feuers, sowie Schutzgöttin der Schmiedekunst, der Dichter und Heiler, Beschützerin der Familien und Herrin der Fruchtbarkeit.

 

Rituale für Imbolc

Diese Nacht und dieses Fest eignet sich wunderbar für die Reinigung es Hauses, um es von negativen Energien zu befreien und es für das kommendes Jahr zu segnen.  Mit einer reinigenden Räuchermischung kann man durch alle Räume gehen und diese von der negativen Energie befreien. Nach dem Räuchern unbedingt die Fenster öffnen, so dass diese Energie entweichen und für neue positive Energie Platz machen kann.

Danach können weiße Kerzen entzündet werden oder Teelichter, die während der Nacht brennen können. ( Bitte auf brennbare Gegenstände achten, am besten in einem festen Glas platzieren, so dass sie sicher stehen und nicht zu viel Hitze übertragen) Falls euch das zu heikel ist, könnt ihr auch LED Kerzen nehmen. Es ist nicht ganz so schön, zumal auch das Runterbrennen des Licht eine energetische Wirkung hat – im Sinne von Loslassen/Freilassen -so zählt doch auch die Geste und Absicht dahinter. Denn in dieser Nacht geht es um das Vertreiben der Dunkelheit und das funktioniert auch mit den anderen Kerzen. 

Habt ein wunderschönes Fest!

Ganz viel Liebe, Janina 

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Portaltage 2021

Kleiner Einblick in die Portaltage

Die Portaltage sind ein super komplexes Thema, wie ich finde, und ich kratze hier gerade nur an der Oberfläche. Ich habe mir schon ein paar Bücher dazu bestellt, um noch tiefer in die Thematik einzutauchen, da es super spannend ist 😊

Die Portaltage haben ihren Ursprung in der Maya Kultur und sind Tage, an denen die Zeitqualität, die energetische Schwingung, besonders aktiv zu spüren ist und wo der Zugang zu dieser Energie besonders leicht ist. Diese Portaltage wirken wie Tore, durch die man hindurchschreitet.

Die Portaltage richten sich nach dem Tzolkin -Kalender, (tzol – zählen) / (kin- tag), und sind in einer Matrix angeordnet, welcher unserer DNA Doppelhelix ähnelt Diese Tage korrespondieren mit unserem „ genetischen Code“ auf der feinstofflichen Ebene, jeder nimmt diese Schwingungen unterschiedlich wahr und spürt diese Energie auf seine eigene Art und Weise.

Manche spüren diese Energien körperliche, welche sich in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel oder anderen Symptomen zeigen,  andere sind emotional gereizt, dünnhäutig, schlafen unruhiger oder träumen intensiver.

 

Quelle Wikipedia

Ich fühle mich am Ende eines Tags super schlapp und habe das Gefühl mehr Energie für diesen Tag verbraucht zu haben. An Porttaltage mache es mir dann  besonders bequem, hole mit meine Wärmflasche, lasse Reiki durch mich fließen und lege mir meine Lavendel-Augenmaske auf mein Gesicht, um zur Ruhe zu kommen. Ich habe mir bereits die Portaltage in meinen Kalender geschrieben, um die Energie dieses Tages besser für mich nutzen zu können und um mehr im Flow mit diesem Tag zu sein. Es ist viel einfacher mit dieser Energie zu schwimmen, als dagegen an zu schwimmen. Wenn ich im Flow mit mir und der Energie bin, komme ich viel schneller dort an, wo ich hinmöchte, da ich mich der Frequenz des Tages angepasst habe.

Ich beginne den Tag meistens dann mit einer Meditation, um mich einzustimmen und schreibe mir den Tag über kleine Situationen in mein Journal, wie z.B es mir ging, was für ein Wetter es war, was mir leicht fiel und was herausfordernd war, kleine Besonderheiten oder dergleichen, um abends dann noch einmal in mich zugehen und zu reflektieren. Durch diese besondere Energie kann man die Portaltage besonders gut für die Meditation nutzen, für´s Journalen, Energiebehandlungen, Readings und Rituale.

Hier die Übersicht für die kommenden Portaltage 2021:

 

Jan: 03./ 05./ 22./ 26.

Feb: 02./ 03./ 10./ 16./ 21./ 24.

Mär: 01./ 09./ 12./ 17./ 20./ 30./ 31.

Apr: 01./ 02./ 03./ 04./ 05./ 06./ 07./ 08.

Mai: 09./ 10./ 11./ 12./ 14./ 15./ 16./ 17./ 18./ 28./ 31.

Juni: 05./ 08./ 16./ 21./ 24./ 29.

Juli: 05./ 12./ 13./ 20./ 24.

Aug: 10./12./31.

Sept: 1./20./22.

Okt: 9./13./20./21./28.

Nov: 3./.8./11./16./24./27.

Dez: 2./5./15./16./17./18./19./20./21./22./23./24

 

Notiere dir die Portaltage, schwing dich in die Energie ein und probiere es einfach mal aus, den Tag im Flow deiner Energie zu gestalten.

Ganz viel Liebe, Janina 

 

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Aktives Zuhören

Kennt ihr das, man hört zu, redet miteinander, ein Wort fällt nach dem anderen und Schwuppdiwupp ist ein Missverständnis entstanden? Ein Gesprächsverlauf, den keiner hat kommen sehen. An welchem Punkt hat es sich in die andere Richtung entwickelt? Zuhören und gegenseitiges Verständnis sind hier die Pfeiler für das Aktive Zuhören. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was ich damit meine !? Wie kann man beim Zuhören, was im ersten Erscheinungsbild passiv wirkt, aktiv sein? Der Schlüssel darin liegt in der Aufmerksamkeit. Wenn ich jemanden aufmerksam zuhöre, zeige ich Interesse und lasse meine Gedanken und Interpretationen bei Seite. Ich verfrachte sie gedanklich in einen anderen Raum, wo ich die Tür hinter mir zuziehe und sie erst dann wieder aufmache, wenn mein Gegenüber seinen Redepart beendet hat und ich meine Gedanken und Rückfragen dazu beitragen kann. Ich kann durch das Aktive Zuhören eine entspannte Atmosphäre schaffen, welche urteilsfrei und angenehm ist und sich der Gegenüber gesehen und gehört fühlt.

Das Aktive Zuhören ist ein Bestandteil unserer Kommunikation und wir interagieren über unsere Sprache, die Stimme, Gestik, Mimik und Körperhaltung miteinander. All diese Einheiten helfen uns und unterstützen uns. Tatsächlich machen nur 7 % in unserer Kommunikation die Sprache aus, der größere Bestandteil von 55 % liegt in der Körpersprache und 38 % liegt in der Tonalität. Im Aktiven Zuhören geht es also nicht nur darum zu hören, was für Inhalte mein Gegenüber mir preis gibt, sondern auch darum wie meine Körpersprache ist und meine Tonalität beim Antworten. Und dies gilt für beide Gesprächsparteien. Manchmal ergeben sich auch schon Missverständnisse darin, dass der eine die andere Tonlage missversteht oder fehlinterpretiert. Für das Aktive Zuhören ist es wichtig alle Elemente miteinzubauen, dies ist tatsächlich nicht immer einfach, da man aufmerksam und auch konzentriert sein muss und auch ein gewisses Einfühlungsvermögen miteinbringen sollte.

Vielleicht kennst du das auch, wenn sich dein Gegenüber dir zuwendet, eine offene Körperhaltung und mit dir Blickkontakt, fühlst du dich eher akzeptiert und animiert weiter zusprechen. Ganz im Gegenteil, wenn dein Gegenüber auf sein Handy schaut oder mit anderen Dingen beschäftigt ist. Des Weiteren kannst in deinem Part Rückfragen stellen, um für dich sicher zu gehen, ob du es richtig verstanden hast. Zum Beispiel „Verstehe ich das richtig, dass …“ oder „Meinst du, dass …“. So gehst du mehr auf die sachliche Ebene des Gespräches ein. Wenn du auf die emotionale Ebene des Gesprächs gehst, also wie der Gesprächspartner etwas sagt und auf die versteckten Nachrichten in dem Gespräch hindeutet, bedeutet es echt Einfühlungsvermögen und auch auf seine eigene Sprache zu achten. Erfahrungsgemäß kann es auch mal nach hinten los gehen 😉

Kleiner Tipp, ich würde dies nicht unbedingt mit Wein und bei einem eh heiklen Thema ausprobieren…so ganz am Rande aus der Plauderkiste erzählt..zurück zum Thema 😉

Wenn ihr also auf diese Ebene Rückfragen stellen möchtet, könnt ihr auf die Ich- Botschaft zurückgreifen. Ihr könnt so auf eure eigenen Bedürfnisse aufmerksam machen und diese eurem Gegenüber spiegeln und er kann seine Gefühle zusätzlich reflektieren. Formulierungen wie z. B „Ich habe das Gefühl, dass …“ oder auch andere Formulierungen  sind hierfür ausgezeichnet. Seid danach aber weiterhin offen, damit euer Gegenüber es richtig stellen kann, wenn die Wahrnehmung nicht mit der Aussage übereinstimmt.

Hier noch ein paar Tipps zusammengefasst:

  • Nicht deinen Gesprächspartner unterbrechen
  • Vermeide Störfaktoren , leg dein Handy weg 😉 WhatsApp und Co können warten
  • Wenn du gerade beschäftigst bist und jmd möchte dir etwas erzählen, dann sag oder frag die Person freundlich, ob sie kurz warten kann, damit du deine Sache eben erledigst und du dann ganz für sie – aktiv – da bist und zuhörst
  • Acht auf deine Körpersprache
  • Halte „natürlichen“ Blickkontakt. Starren ist nicht wirklich schön, aber wenn jmd nur in der Gegend herumschaut ist es auch nicht wertschätzend – finde also deine eigene Balance
  • Stelle Fragen zu dem Thema
  • Und urteile nicht vorschnell über dein Gegenüber oder das Gesprächsthema, du weißt nie in welche Richtung es sich dreht. Und abgesehen davon, möchte niemand in eine Schublade gesteckt werden
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Roter & Weißer Mondzyklus

In unserem Zyklus findet ein tolles Spektakel der Jahreszeiten statt. Vom Winter, über den Frühling zum Sommer, Richtung Herbst und wieder Winter haben wir alle Emotionen beisammen. Wenn wir diese effektiv nutzen, kommen wir langfristig damit viel weiter, als wenn wir krampfartig dagegen ankämpfen. Was uns im Endeffekt einfach nur viel mehr Energie kostet. Ich möchte euch hier eine Inspiration an die Hand geben, wie ihr die Kraft des Mondes für euren Zyklus nutzen könnt, um so eure Power, eure Kreativität für euch einzusetzen. Wir Frauen sind zyklische Wesen, wie La Luna selbst. Wenn der Mond Einfluss auf die Gezeiten des Wasser nimmt und der Mensch zu ca 70 – 80 % aus Wasser besteht, ist es für mich nur logisch, dass auch der Mond Einfluss auf uns nimmt. Und wenn man sich dann einmal die Länge eines Mondzyklus ansieht, welcher aus 29 Tagen besteht, dann kann ich auch hier wunderbar eine Parallele zu dem weiblichen Menstruationszyklus ziehen. Es gibt zwei zyklische Konzepte, der weiße und der rote Mondzyklus. Wenn ich hier gleich näher eingehe, richte ich mich nach dem weißen Mondzyklus, da dies meinem entspricht und ich es so besser erklären kann. Sonst entsteht nur Chaos in meinem Kopf 😉

Aber zurück zu den Zyklen. Im weißem Mondzyklus durchläuft die Frau zum Neumond ihre Menstruation bis zum Eisprung während des Vollmondes. Im roten Mondzyklus ist dies einmal anders herum. Hier ist der Eisprung zum Neumond und die Menstruation zum Vollmond. Jeder Zyklus ist individuell und einzigartig, so wie unser Körper und jeder Mensch selbst individuell ist. Ich schreibe hier aus meiner eigenen Erfahrung heraus und möchte , wie schon geschrieben, einen Impuls mitgeben. Also bitte keine Panik, wenn nicht zum Vollmond der Eisprung oder die Menstruation einsetzt. Schau dir deinen Zyklus selber an, schreibe ihn dir nieder und die dazugehörigen Mondphasen. So kannst du für dich schauen, was du gerade benötigst und dich nach deinen Bedürfnissen richten.

Es gab einmal eine Zeit, in der die Menstruation als „heiliges Ereignis“ angesehen wurde, man wusste um die starke Verbindung zwischen dem Mond und dem weiblichen Zyklus. Frauen haben sich gemeinsam zur Menstruation zurückgezogen, gemeinsam geblutet. Tiefe & kraftvolle Energien strömten. Vielleicht habt ihr schon einmal an einen Women Retreat oder Circleteil genommen? Die Gemeinschaft von Frauen, die „Sisterhood“, ist etwas magisches. Es gibt einen Kraft und setzt so viel frei. Das Gehalten- Gesehen- und Gehört werden von Gleichgesinnten ist unbeschreiblich. Es ist so wundervoll zusehen, dass dieses Band unter Schwestern wieder stärker wird und das „Alte Wissen“ und die Magie wieder mehr an die Oberfläche kommt und sich verbreitet. Ich finde es schade, dass einem die Menstruation als das „notwendige Übel“ vermittelt und tabuisiert wird in der Gesellschaft. Vielleicht schreibe ich hier aber noch einmal einen separaten Post. Erst einmal soll es ja um den Zyklus selbst gehen.Jede Frau durchläuft während ihres Zyklus vier verschiedene Phasen. Nicht vergessen, ich ich beschreibe die Phasen anhand des weißen Mondzkylus. Beim roten Mondzyklus sind die einzelnen Phasen um 180° gedreht.

Neumond | Menstruation | Phase der Alten | Winter

Die Menstruation läutet einen neuen Zyklus ein, die Gebärmutter reinigt sich von der zuvor abgebauten Schleimhaut. Dies ist die nachdenkliche Phase, die Zeit der Selbstwahrnehmung und Abgeschiedenheit. Es herrscht Winter, im „Alten Wissen“ ist es auch die „Phase der Alten.“  Hier bin ich mehr in mich gekehrt, habe das Gefühl weniger leistungsfähiger zu sein und sehne mich nach Ruhe, um zu genesen. In dieser Zeit sitzen weder meine Haare , noch mein Make Up. Mein Geschmack nach Mode und einem coolen Outfit lässt in diesen Tagen zu Wünschen übrig und ich kann mich noch so anstrengen, es flutscht einfach nicht wie sonst und ich sehe abgekämpft und krank aus. Und das ist völlig ok 😊

In dieser Woche oder 4 – 5 Tagen hilft mir Me – Time. Ich gönne mir nach der Arbeit ein Bad nehmen, zünde Kerzen an, lege mich in mein Bett, lese und sehe einen netten Film. Nach den ersten beiden Tagen pendelt es sich so langsam ein und statt dem Bett ziehe ich inzwischen das Meditieren und Journalen vor. Ich mache mir dann Gedanken darüber, was mich belastet hat und was ich für mich ablegen möchte, um weiter zu wachsen und im nächsten Zyklus einen “Stresspunkt” weniger zu haben. Während dieser Zeit bin ich besonders offen in meinen Urinstinkten, kann tief in die Meditation gehen, mich mit meinen Krafttieren verbinden und Lösungen oder Ideen für Probleme finden

Zunehmender Mond | Follikelphase | Jungfrauenphase | Frühling  

Das Schöne: “Nach dem Winter kommt der Frühling”

Im Körper steigt der Östrogenspiegel an und in den Eierstöcken reifen die Eibläschen heran. Der Körper bereitet sich auf den Eisprung vor. Es ist Übergangsphase von der Menstruation zum Eisprung, vom Winter zum Sommer, von der Dunkelheit zum Licht. In dieser Phase habe ich auch wieder mehr Energie, meine Gedanken sind wieder klarer, die Kreativität steigt an und es sind ideale Tage, um Projekte zu beginnen, die in der nächsten Phase eine konkrete From annehmen können. Diese Phase wird auch „Jungfrauenphase“ genannt, man gehört sich nur sich selbst.  In dieser Zeit gehe ich wieder viel lieber raus, treffe mich mit Freunden, genieße das Beisammensein, bin voller Tatendrang und stehe in den Startlöchern.  Da die Eizelle selber nur kurz befruchtungsfähig ist, verlängert unser Körper diesen Zeitraum für eine Schwangerschaft mit einem Trick. Und dieser Trick heißt…taaadaaa.. Zervixschleim. Wie ich finde kein so schönes Wort, aber die Idee , von der Natur, dahinter – nicht schlecht 🙂

Der Zervixschleim ist ein Sekret, welcher in den Drüsen des Gebärmutterhalses gebildet wird. Der Sinn ist, dass sich der PH – Wert in der Scheide ändert und Nahrung und Energie für die Spermien ist, damit diese  länger ( mehrere Tage ) in unserem Körper überleben und so auf den Eisprung warten können. Je näher unser Eisprung rückt, desto flüssiger wird dieser Schleim. Er ist ein tolles Signal dafür, das alles in Ordnung und die Eireifung in Gange ist.

Vollmond | Eisprung | Mutterphase | Sommer

Der Eisprung ist die Sommerzeit, die helle Phase und ist meistens um die Vollmondzeit, auch Mutterphase genannt. Meine Kreativität und Tatendrang hat hier quasi ihren Höhepunkt. Mich kann dann so schnell nichts bremsen. Die Umsetzung von Dingen geht in dieser Zeit so leicht von der Hand, dass ich immer wieder überrascht bin und die angegangen Projekte können jetzt bestens umgesetzt werden.  Auch das Thema Mode und Make Up funktioniert hier viel besser, sogar die Haare machen mit 😉  Ich stecke voller Energie und weiß dann manchmal gar nicht wohin damit, meine Energie geht ins Außen. Ich möchte alle betüddeln, Harmonie schaffen und meine Projekte und die Ideen in de Welt bringen. In dieser Zeit ist der Appetit nach Sex am größten 😉 Klar, denn mein biologischer Part in mir setzt alles auf : “Die Eizelle muss befruchtet werden”. Vielleicht kennst du das auch, dass du zu dieser Zeit wie ein Magnet auf andere wirkst? Unabhängig davon, dass ich dies gerade noch nicht möchte und eine Schwangerschaft noch warten kann 😉

Im Körper hat Östrogenspiegel nun seinen Höhepunkt, kurz bevor das am meisten entwickelte Follikel springt. Der Zervixschleim wird dann noch flüssiger & klarer. Manchmal kann es sein, dass sich winzige Zellen der Gebärmutterschleimhaut lösen und den Zervixschleim blutig färben. In dieser Zeit verspüren manche ein Ziehen im Bauchraum. Ich spüre es als Ziehen im unteren Rückenbereich. Beste Methode für mich: Wärmflasche und ein Entspannungsbad.

Abnehmender Mond | Lutealphase | Herbst | Zauberinnenphase

Nach dem Eisprung erfolgt die Lutealphase. Der Mond nimmt ab, der Sommer neigt sich dem Ende und geht in den Herbst über. In dieser Phase nimmt der Östrogenspiegel wieder ab. Der Zervixschleim wirkt dickflüssiger und der Progesteronspiegel steigt an, ebenso wie die Körpertemperatur ( nur wenige Zehntel ). Dies ist wichtig, da für eine potentiell befruchtete Eizelle so optimale Bedingungen für eine Einnistung geschaffen werden. Wenn ihr die Temperatur messen möchtet, dann tut dies direkt nach dem Aufwachen, im Liegen im Bett. Diese Temperatur bleibt in den nächsten 12 – 16 Tagen bis zu nächsten Menstruation.

In dieser Zeit bin ich wieder etwas mehr bei mir. Mach mir mein Zuhause schön und gönne mir mehr Ruhe. Eine schöne Zeit sich Gedanken darüber zu machen, was man für den nächsten Zyklus nicht mehr haben möchte, was einem Stress bereitet und wie man damit beim nächsten Mal besser umgehen möchte. Diese Zeit wird auch Zauberinnenphase genannt.  Wurde die Eizelle nicht befruchtet, dann startet der Zyklus vom Neuen..

Dreifaltigkeit

Warum ist mir dies so wichtig, einen Beitrag darüber zu schreiben?

Ich denke, weil es eine absolute Stärke von uns Frauen ist. Unser Zyklus ist unsere weibliche Energie und Kraft. Wir können so viel mehr erreichen, wenn wir versuchen im Einklang mit unserem Zyklus und dementsprechend dem Mond zu leben. Wenn wir lernen und verstehen, in welcher Zyklusphase wir uns gerade befinden, so können wir auch unsere Gefühle und Energien besser verstehen und diese besser lenken bzw. einsetzen. Und wundern uns vielleicht nicht darüber, dass das Aufstehen heute nicht mit ganz so viel Elan klappt oder das wir für die Dinge, die gestern nur so geflutscht sind und sich quasi von alleine erledigt haben, heute ein bisschen mehr Zeit und Energie von uns benötigen. Dieses Wissen können wir auch für den Umgang mit unserem Umfeld nutzen. Klar in dem beruflichen Alltag ist es vielleicht nicht immer so einfach oder möglich, aber zumindest im privaten Umfeld können wir dies uns von Nutzen machen. Wenn ich weiß – ok abnehmender Mond, Eisprung war gerade und ich stehe kurz vor meiner Menstruation – und ich merke, dass ich nicht so outgoing bin, dann veranstalte ich lieber zu Hause einen Mädelsabend. Alles andere, wie z. B ein Abend in einer Bar, wäre für mich dann zu stressig, raubt mir zusätzliche Energie und ich kann dann meinem Umfeld gegenüber auch nicht so gerecht werden, wie ich es gerne möchte, da ich vielleicht nicht so kommunikativ  wie sonst bin. Aber wenn ich dies für mich weiß, dann kann ich so auch meine Pläne legen. Dann  gehe ich halt eine Woche später mit meinen Mädels in eine Bar,  wenn bei mir wieder alles auf Frühling gepolt ist. Wie am Anfang geschrieben, nehme ich seit meinem 28. Geburtstag nicht mehr die Pille und erst seit einem Jahr kann ich meine Zyklen für mich zuordnen und ich lerne Tag für Tag mehr über mich und meinem Körper. Und ich kann euch nur sagen, dass sie wirklich toll ist. Ich habe angefangen damit aufzuhören gegen mich zu kämpfen, sondern meine Gefühle und Energie besser wahrzunehmen und hinzufühlen. Inzwischen sage ich auch gerade heraus, dass ich meine Menstruation habe, wenn mich jmd fragt, was mit mir los sei, weil ich genervt oder krank wirke. Der eine oder die andere ist dann vielleicht etwas überrascht oder sagt auch ” so genau wollte ich es gar nicht wissen”, aber ich denke mir, dass es nur fair ist, da dann auch mein Umfeld meine Launen viel besser verstehen kann. Und tatsächlich bin ich dafür, dass man es so genau wissen sollte. Wir sind nicht ansteckend, wenn wir unsere Tage haben. Im Gegenteil es ist ein Geschenk, weil wir durch unseren Zyklus, unsere Weiblichkeit, so bunt und vielfältig sind und alles sein können, was wir möchten. Mal wild, dann wieder ruhiger aufbrausend und laut, fröhlich und gackernd, albern und ernst, innen und außen. Und vieles WUNDERVOLLES mehr!

Ganz viel Liebe für dich, deine Janina

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Rauhnächte | Teil 3

Die siebte Rauhnacht: 30. Dezember – 31. Januar | Juli | Vorbereitung auf das neue Jahr

WhoopWhoop es ist/kommt Silvester 😊Du kannst quasi rein – und rausfeiern. Lasst es euch vom Außen nicht nehmen. Dieses Jahr war turbulent, keine Frage. Es hat aber ganz viel Gutes mit sich gebracht und ab morgen ist ein neues Jahr. Das sollte gefeiert werden. Das Alte und das Neue. Und somit auch mit dem Alten abzuschließen und sich für das Neue zu öffnen. Diese Nacht ist dem Monat Juli zugeordnet, welcher auch für das Fest steht. Du kannst heute deine Wohnung mit Weihrauch oder Salbei durchräuchern, lasse den Rauch etwas stehen, damit sich das Alte damit verbinden kann und dann öffnest du alle Türen und Fenster und lüftest so ordentlich durch. Die alte Energie kann entweichen und neue Luft strömt herein. Mein Freund ist leider nicht so der Fan vom Räuchern…werde ihn wohl auf einen laaangen Spaziergang schicken müssen 😉 Zusätzlich kannst du auch ein wohltunendes Bad nehmen und das Alte energetisch von dir abwaschen. Bei Pinterest gibt es ganz viele tolle Ideen für verschiedene DIY – Badesalz – Rezepte, die dies unterstützen. Ansonsten gib gerne Bescheid, ein / zwei habe ich inzwischen auch auf Lager 😊 Ich ziehe mir zusätzlich gerne rote Unterwäsche an, da dies Glück bringen soll. Und nebenbei ist es auch ein netter Hingucker 😉 Für das Kartenziehen / legen oder auch Journalen kannst du noch mal tiefer in dich gehen und niederschreiben, was du

  • Dir wünschst?
  • Was möchtest du im neuen Jahr erreichen?
  • Was möchtest du dir manifestieren?

Die Achte Rauhnachtt 31.-01. Januar | August | Neugbeinn

Das alte Jahr ist verabschiedet und das Neue hat begonnen. Für mich ist der Neujahrspaziergang immer etwas sehr magisches. Stille und Fülle liegen in der Luft. Es ist friedlich und alles ist möglich. Auch der Monat August, der dieser Nacht zugeordnet ist steht für Kraft, Energie und Fülle. Die erste Ernte wird eingeholt, Früchte in Hülle und Fülle. Alles ist üppig und prachtvoll.

Geh raus in die Natur, treffe dich mit Freunden ( soweit es möglich ist), segne das kommende Jahr.

Was ich im diesen Jahr machen werde, ist mir ein Vision – Board zusammenzustellen. Ich bin schon  fleißig dabei Zeitschriften zu sammeln. Dann meditiere und theta ich ein bisschen, ziehe meine Karten, tanze und bringe mich in Stimmung für die Kreativität und dann wird geschnippelt und geklebt bis ich meine Träume visuell geboren habe. Es ist eine tolle Art seine Wünsche zu manifestieren. Probiert es auch mal aus 😊 Was sind deine Herzenwünsche für dieses Jahr?

Zum Räuchern kannst du neben Rose, Melisse und Eisenkraut auch Orange verwenden. Orange fördert den inneren Ausgleich und stärkt die Zuversicht.

 

Die neunte Rauhnacht 01.-02. Januar | September | Verinnerlichung

Die neunte Rauhnacht ist mit dem Monat September verbunden. Der September ist nicht mehr ganz Sommer und noch nicht ganz Herbst. Halte Inne. Du hast schon sehr viel gemacht, vielleicht zeigt sich auch der erste, die erste Saat von deinem Arbeiten. Habe Geduld. Veränderung brauchen manchmal Zeit, im Innen und Außen. Stärke deine Mitte.

  • Was brauchst du heute?
  • Wie fühlst du dich?
  • Welche Veränderungen zeigen sich bereits?
  • Wie kannst du dich mit deiner inneren Mitte verbinden?

Zum Räuchern kannst du heute die Pflanzen wie Johanniskraut, Angelika, Beifuß und Lorbeer nutzen. Johanniskraut ist der Lichtbringer und wirkt stimmungsaufhellend und Lorbeer schenkt inneren Frieden.

Die zehnte Rauhnacht 02 – 03. Janaur | Oktober | langsamer Abschied und Visionen

Oktober, langsam neigt sich das Jahr zu Ende. Der Herbst geht in den Winter über und somit neigen sich auch langsam die Rauhnächte zu Ende. Neben dem langsamen Abschied ist der Oktober und damit die zehnte Rauchnacht, die Nacht des Wachsen, der Fülle, der Reife und damit die Zeit für deine Visionen, Ziele und Wünsche.

  • Was willst du ins Leben bringen?
  • Wie willst du leben?
  • Was willst du verändern und verbessern?

Deine Meditation kannst du begleiten, in dem dir eine tolle Räuchermischung aus Holunderblüten, Johanniskraut, Wacholder und Alant zusammenstellst.

Die elfte Rauhnacht 03.-04. Januar | November | Loslassen

Diese Nacht ist sehr intensiv und ist dem November zugeordnet. Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen. Zeit des Abschiednehmens und des Loslassens. Wir können in dieser Nacht uns mit unseren Ahnen verbinden, denn auch dafür steht der November. Hier sind viele Feiertage, die zu ehren unserer Vorfahren abgehalten werden. Der November ist ein mystischer Monat, geprägt von der Skorpionenergie. Jedes Loslassen und jedes Abschiednehmen bedeutet aber auch Neubeginn und Veränderung. Nur, wenn wir vollständig loslassen können, können wir uns auch etwas Neuem gegenüber öffnen.

  • Welches geistige Erbe trägst du von deinen Ahnen in dir?
  • Welches Erbe willst du hinterlassen?
  • Was ist der Sinn deines Lebens?
  • Was willst du auf die Erde bringen?
  • Was ist wirklich endgültig vorbei und darf losgelassen werden?

Neben Beifuß, Rose und Holunder kannst du auch mit Sternanis räuchern. Sternanis unterstützt das Loslassen und erleichtert die Wertschätzung.

 

Die zwölfte Rauhnacht 04. -05. Januar | Dezember | Weiblichkeit

Diese Nacht ist dem Dezember zugeordnet. Die Nacht hat hier ihren längsten Stand und wird dann wieder kürzer. Das Licht wird stärker, die Tage wieder länger und mit dieser Wintersonnenwende beginnt der Zyklus von neuem. Du kannst in dieser Nacht Revue passieren lassen und schauen, was in den vergangenen Nächten nicht so gut gelaufen ist und dieses auflösen. Dafür kannst du z. B alles Negative aufschreiben und in das Positive, auf einen anderen Zettel, formulieren. Danach verbrennst du den negativen Zettel.

  • Was war in den letzten 12 Nächten nicht gut?
  • Gibt es noch etwas, was dich belastet?
  • Was kann noch genreinigt werden

Zum Räuchern kannst du die Pflanzen Rose, Holunder, Sternanis, Beifuß und auch Zimt nehmen. Zimt unterstützt beim Loslassen und fördert das Glück.

Abschluss der Rauhnächte 05 – 06 Januar | Heilige Drei Könige

Heute gehen die Rauhnächte zu Ende und die Tore zur anderen Welt schließen sich wieder. Du kannst dir noch einmal deine Aufzeichnungen durchlesen.

  • Was für Erkenntnisse nimmst du mit in das neue Jahr?
  • Was benötigt noch Zeit?

Heiße das neue Jahr willkommen, genieße diese Nacht in vollen Zügen. Du hast eine wundervolle Reise hinter dir.

Sei stolz auf dich!

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Inspirationen für deine Rauhnächte mitgeben.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Praktizieren. Lass es fließen. Mach es in deinem Tempo, so wie du kannst.

Ganz viel Liebe, deine Janina

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Rauhnächte | Teil 2

So ihr Lieben, wie versprochen hier der zweite Beitrag. Es hat nun doch etwas länger gedauert, aber manche Dinge benötigen halt Zeit und es wird wohl noch einen dritten Beitrag geben 😉 Wie schon geschrieben bezieht sich jede dieser Rauhnächte auf einen Monat. Die 1. Nacht auf Januar, die 2. Steht für den Februar usw.

Die erste Rauhnacht 24 – 25. Dezember | „Heilig Abend“ | Januar – Deine Wurzeln

Am „Heilig Abend“ kannst du noch einmal besonders zur Rückschau nutzen und dir niederschreiben, wofür die dankbar in diesem Jahr bist

  • Was hast du gelernt und zu Ende gebracht?
  • Was hat sich verändert ?
  • Was sind deine Wurzeln?
  • Was ist dein Fundament?
  • Was willst du im kommenden Jahr erreichen?
  • Was willst du in die Welt bringen?

Du kannst zusätzlich zum Journalen auch Räuchern, das reinigt nicht nur die Räume, sondern auch die Gedanken und Energie und unterstützt, wie ich persönlich finde, wunderbar um noch tiefer in sich zu gehen. Für das Thema „Loslassen“ in dieser Nacht kannst du z.B mit den Pflanzen Salbei, Beifuß, Rosmarin, Weihrauch und Lavendel räuchern. Lavendel beruhigt und öffnet das Herz, Beifuß hilft altes loszulassen und Weihrauch schenkt Geborgenheit. Eine super kraftvolle Mischung für die erste Nacht.

Die zweite Rauhnacht 25. -26. Dezember | Erster Weihnachtstag | Februar – Deine innere Stimme

Die heutige Rauhnacht ist energetisch dem Monat Februar zugeordnet, Stille & beginnender Frühling. Du kannst diese Nacht nutzen, im dich mit deiner inneren Stimme zu verbinden und tief in dich hinein zuhorchen und eine Verbindung zu deinem Höheren Selbst aufzubauen. So kannst du diese Nacht ganz wundervoll für eine Meditation nutzen oder eine Phantasiereise machen und dich auch mit deinem Krafttier verbinden.

  • Was stärkt dich?
  • Was sagt dir dein Höheres Selbst?
  • Was wird dich im neuen Jahr begleiten?
  • Wo sind deine Wurzeln?
  • Wie kannst du zur Ruhe kommen?
  • Gönnst du dir Zeit für dich, Ruhe und Stille?
  • Hast du einen Rückzugsort für dich?
  • Würdigst du deine Ahnen? Ehrest du sie?

Neben Beifuß, Lavendel und Salbei kannst du in dieser Nacht auch mit Rose und Mädesüß räuchern. Die Rose schenkt Liebe, Harmonie und ist, wie der Lavendel herzöffnet. Mädesüß hilft dabei Gefühle loszulassen. Während des Journales oder Meditierens kannst du auch einen Rosenquarz neben dich legen oder in die Hand nehmen und die Energie in ihn fließen lassen und mit ihm arbeiten.

Die dritte Rauhnacht 26. – 27. Dezember | Zweiter Weihnachtstag | März – Deine Liebe

Die dritte Rauhnacht ist dem Monat März zugeordnet. Der März ist für mich immer der Weckruf. Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf und es geht ein warmer, voller Liebe getränkter Schub durch die Natur, durch die Luft und die Menschen / Gesellschaft. Es ist die Zeit der Liebe. Frühlingsgefühle liegen in der Luft. Die Liebe zu dir Selbst und zu deinen Mitmenschen. Du kannst diese Nacht dafür nutzen eine tolle Collage, ein Visionboard mit all deinen Herzwünschen zu basteln oder diese niederzuschreiben.

  • Was tust du am liebsten?
  • Was ist deine größte Leidenschaft und bereitet dir Freude?
  • Was erfüllt dich?
  • Was/ Wer gibt dir Energie?
  • Was/ Wer raubt dir Energie?
  • Wer war für dich da?
  • Welche Freundschaften möchtest du stärken?
  • Welche Freundschaften möchtest du lockern?

Pflanzen könnten in dieser Nacht zum Räuchern z.B sein Lavendel, Rose, Mädesüß und Zitronenmelisse oder auch Wacholder. Die Zitronenmelisse hilft dabei die Liebe zuzulassen und Wachholder stärkt das Selbstvertrauen.

Die vierte Rauhnacht 27. – 28. Dezember | April | Auflösung und Transformation

Die vierte Rauhnacht steht für den Monat April. Und wie wir alle den April kennen, ganz nach seinem Motto „Der April macht was er will“ ist auch diese Rauhnacht. Ein Wandel wie die Natur ( ich sag jetzt mal nur Wetterschwankungen 😉 ) Das Schöne am Wandel ist der Prozess der Veränderung dahinter. Wandel und Veränderungen geben die Möglichkeit für die Entstehung von Neuem. Es findet eine Transformation statt. Altes darf gehen und macht Platz für Neues. Ein absolut befreiendes Ritual ist, wenn du alles Negative auf einen Zettel schreibst und dir dann einen weiteren Zettel schnappst und dort das Negative ins Positive umformulierst. Das alleine gibt schon ein enorm gutes Gefühl und du richtest deine Energie auf das Positive und um dieses Gefühl noch zu verstärken, verbrennst du den Zettel mit dem Negativen. So lässt du es los und gibst es ab.

  • Was möchtest du loslassen?
  • Was möchtest du ändern?
  • Welche negativen Dinge kannst du in positive Dinge wandeln?
  • Wofür, für wen bist du dankbar?

Zum Räuchern kannst du in dieser Nacht Tanne, Holunder, Frauenmantel und Eisenkraut nutzen. Tanne hilft beim Lösen von Blockaden, der Holunder unterstützt bei der Entscheidungsfindung, Frauenmantel wirkt ganz wundervoll, um seinen Selbstwert zu stärken und für sich selber da zu sein und Eisenkraut stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch den Mut. Alles tolle Pflanzen um raus aus der eigenen Komfortzone zu kommen und für sich und seine Bedürfnisse einzustehen und Mut zu haben über den eigenen Schatten zu springen und das Leben anzupacken.

Die fünfte Rauhnacht 28. -29. Dezember | Mai | Freundschaft

Die fünfte Rauhnacht steht für den Monat Mai. Das Gefühl der Liebe blüht wie der Frühling selber. Alles schwirrt, die Luft riecht nach Fülle & verschiedenen Blumendüften. Alles lacht und genießt die Sonne, sowie die ersten warmen Temperaruten. Menschen treffen sich in Parks und Cafés und genießen die Zeit zusammen. Die Zeit des Miteinanderseins, der Freundschaft. Schreib in dieser Nacht doch einmal wieder einen klassischen Liebesbrief an deine Freunde oder eine Postkarte mit einem dicken „Danke“.

  • Wer hat dich in diesem Jahr unterstützt?
  • Für welche Freundschaften bist du dankbar?
  • Wer sind deine Freunde?
  • Welche Freunde tun dir gut?
  • Wen möchtest du wieder mehr in deinem Leben haben?
  • Wie sieht es mit dir selber aus, bist du ein guter Freund?
  • Bist du ein guter Freund für dich selbst?
  • Bist du lieb zu dir selbst?
  • Liebst du sich selbst?

Schreib dir auch gerne einen eigenen Liebesbrief 😊

Pflanzen zum Räuchern für diese Nacht sind Rose, Angelikawurz, Mistel, Kiefer und Lebensbaum. Angelikawurz bringt Licht in die dunkle Zeit, der Lebensbaum bringt Klarheit, Mistel schützt dich vor Missgeschicken und Kiefer transformiert alles Negative.

Die sechste Rauhnacht 29.-30. Dezember | Juni | Loslassen und Reinigung

Die Mitte der Rauhnächte und somit auch die Mitte des Jahres, der Frühling geht in den Sommer über. Die Tage werden länger und die Nächte kürzer. Das Leben sprießt, es wird gefeiert und gelacht. Die Mitte bedeutet aber auch, dass dann wieder die andere Seite kommt. Nach der Sommersonnenwende werden dann nach und nach die Tage wieder kürzer und die Nächte wieder länger. Es ist ein Kreislauf und alles ist vorhanden. Licht – Schatten – Licht.

Du kannst diese Nacht noch einmal für das Aufräumen nutzen, alles in Balance bringen und dich vom Alten treffen und es loslassen, danach würde ich noch einmal alles energetisch reinigen oder dir auch noch einmal niederschreiben, was du nicht mit in das neue Jahr nehmen möchtest.

  • Was möchtest du nicht mit das neue Jahr nehmen?
  • Welche Streitereien können beigelegt werden?
  • Was darf vergeben werden?
  • Welche negativen Gefühle dürfen vergeben werden?
  • Was kannst du loslassen?

Neben Eisenkraut, Salbei, Kiefer und Mädesüß eignet sich auch Myrte zum Räuchern. Myrte unterstützt dabei das Wunden heilen und man verzeihen kann. Zum Thema Vergeben kannst du auch bei meinem dazugehörigen Blogbeitrag vorbeischauen. Vergebung ist eine sehr starke und ermächtigende Energie, sag ich jetzt mal, die vieles transformiert und einen befreit und stärker macht. Auch für einen selber. Sich selber Dinge, Wörter, Situationen zu vergeben ist bittersüß, schmerzlich und schön zugleich mit einem offenen Ende. Aber auch dies kann jeder für sich selber entscheiden. Wir haben es in der Hand.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Impulse und Ideen für deine Rauhnächte mitgeben. Wie bereits geschrieben, halte sie sofür dich ab, dass es dir dabei gut geht. 

Ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei.

Ganz viel Liebe für dich, deine Janina

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Rauhnächte | Teil 1

In den letzten zwei Jahren ist habe ich meine Spiritualität bzw meine Leidenschaft für spirituelles Wissen wieder entdeckt. Ich denke, dass jeder von uns auf seine ganz eigene wundervolle Weise spirituell ist, daher sage ich auch ganz gerne spirituelles Wissen oder altes Wissen 😊 Und im letzten Jahr habe ich das erste Mal die Rauhnächte für mich abgehalten. Es war einfach schön und magisch und hat mir, die für mich schönste Zeit im Jahr – nämlich Weihnachten – noch magischer und besonderer gemacht. Auch, wenn es organisatorisch ab und zu eine Herausforderung war. Aber, wer kennt es nicht ? Heilig Abend, Familie, dann noch mögliche Geburtstage und Silvester. Vielleicht kennt ihr auch dieses Gefühl, dass in dieser Zeit die Tage auf der einen Seite besonders schnell vergehen und sie sich gleichzeitig wie Kaugummi ziehen. Ich denke, dass dies an den Rauhnächten liegt. Die Rauhnächte sind 12 Nächte zwischen Weihnachten, den 24.12, und dem Dreikönigstag, den 06.12 und gelten als heilige Zeit. Wir können in diesen Tagen auf das alte Jahr zurückschauen und einen Blick in die Zukunft werfen.

Wieso denn eigentlich 12 und woher kommt der Name Rauhnächte?

Die 12 Tage / Nächte stehen symbolisch für die 12 Monate im neuen Jahr. Du kannst also jeden Tag unter einem neuen Schwerpunkt abhalten, dazu journalen orakeln und noch vieles weiteres prakitizieren. Dazu schreibe ich später mehr. Die 12 Tage ergeben sich aus der Differenz der Tage im Sonnenjahr ( 365 Tage ) und dem Mondjahr ( 354 Tage). Um diese Differenz auszugleichten wurden 11 Schalttage und damit 12 Nächte eingefügt. Die Wurzeln liegen in der germanischen und keltischen Tradition. Man könnte also sagen, dass diese Tage und Nächte quasi nicht existieren. In dieser Zeit ist der Schleier zu anderen Welt besonders dünn, und wilde Geister und Dämonen ziehen durch das Land. Hier lässt sich der Begriff „Rauhnächte“ herleiten. „Rauh“ ( wild) kommt von Rauch oder Räuchernd und vom mittelhochdeutschen Wort „rûch“, welches haarig und pelzig bedeutet und damit das Aussehen der Dämonen beschreibt. In diesen Tagen soll auch keine Wäsche draußen zum Troknen aufgehangen werden, da sich die Geister und Dämonen darin verstecken und verheddern können. Diese Tage liegen außerhalb von Zeit und Raum. Die irdischen Gesetze verlieren ihre Gültigkeit. Daher für mich auch dieses Zeitgefühl.

Du kannst in dieser Zeit besonders auf deine Träume achten und sie dir niederschreiben, führe ein Tagebuch. Man sagt, dass die Träume im jeweils dazugehörigen Monat in Erfüllung gehen. Wäre doch spannend, wenn du im ganzen Jahr etwas hast, was du wieder hervorholen kannst und einen andauernden Rückblick / Zukunftblick hättest. Alles was in diesen Tagen geschieht, hat eine ganz besondere Bedeutung. Diese magische Zeit, ist die Zeit des Loslassens, deinen alten Ballast abzuwerfen und frei in das neue Jahr zu starten. Nutze diese Zeit für dich als Innenschau.

Du kannst z.B :

  • Aufräumen und putzen – das Entrümpeln und Ausmisten soll Unglück bringen, daher würde ich es in dieser Zeit nicht machen.
  • Geliehenes zurückgeben und Schulden begleichen
  • Wie gesagt deinen alten Ballast loswerden und allg deine Angelegenheiten klären ( ist doch schon, wenn man einen Streit im alten Jahr lassen kann und ihn nicht mit in das Neue nimmt ?)
  • Wofür warst du dankbar in diesem Jahr?
  • Räucher deine Wohnung oder Haus aus – du kannst hier Salbei benutzen oder auch Weihrauch, Myrrhe und Engelwurz. ( Ich bin in den ersten Tagen alleine zu Hause und werde diese Zeit dafür nutzen – mein Freund mag dies nämlich nicht ganz so gerne😉)
  • Achte, wie auch schon geschrieben, auf deine Träume und führe ein Buch darüber
  • Du kannst meditieren, lange Spaziergänge und Yoga machen, alles, was dir gut tut und wo du zur Ruhe kommst.

Da auch die Tage wichtig sind, kannst du deine Rauhnacht von 12.00 Uhr am Tag bis 12.00 Uhr am nächsten Tag nutzen, so kommt auch weniger Stress auf 😊 Diese magische Zeit eignet sich einfach perfekt für Bräuche und Rituale. Neben dem einfangen von deinen Träumen und Journalen kannst du auch Orakeln, Räuchern und das 13 – Wünsche – Ritual abhalten. Ganz unter dem Motto: Loslassen und Reinigen, Innehalten und Orakelkarte ziehen und Journalen, neue Intentionen setzten.

Das 13- Wünsche- Ritual beinhaltet 13 Wünsche für das kommende Jahr aufzuschreiben und in jeder Nacht einen Wunsch ( diese musste du vorher falten, so dass du sie nicht mehr erkennen kannst ) ziehen und ihn der Erde wieder übergibst, indem du ihn z.B anzündest und ihn zu Asche werden lässt oder auch vergräbst, wie einen Samen. Diese Wünsche gibst du ab und vertraust dem Universum für die Erfüllung dieser. Und der 13. Wunsch, ist der Wunsche wo du selber aktiv wirst und dich in die Umsetzung dessen begibst.

Das Aufschreiben dieser Wünsche kannst du z. B am 21.12 machen. Am diesen Tag ist die Wintersonnenwende oder auch Julnacht und ist die längste Nacht des Jahres. Nach dieser Nacht kommt wieder das Licht, die Nächte werden wieder kürzer und es geht wieder Richtung Frühling. Diese Nacht leitet die Rauhnächte ein. In dieser Nacht geht es auch um das Loslassen und reflektieren. Was hast du diesem Jahr gelernt? Wofür bist du dankbar? Was darf gehen? Was darfst du loslassen? Was wünscht du dir für das kommende Jahr ? Was darf Neues kommen? Was willst du ins Leben bringen?

Damit du deine Rauhnächte abhalten kannst, brauchst du tatsächlich gar nicht viel. Du brauchst etwas zum Schreiben, ein Notizbuch für deine Träume, ein Orakelset, wenn du magst, und etwas zum Räuchern. Hier geht wunderbar Palo Santo oder Weißer Salbei, den bekommst du auch als Smudge Stick. Ich kann hier Practical Magic / Hexenladen in Hamburg – Eppendorf empfehlen ( unbezahlte Werbung ). Wenn du deine Wünsche für das kommende Jahr visueller festhalten möchtest, dann kannst du dir auch ein Visionboard erstellen. Dazu benötigst du genügend Zeitschriften, Schere und Kleber. Auch hier: alles kann, nichts muss. Mach es so, dass es sich für dich gut anfühlt. Die Rauhnächte sind da, um zur Innenkehr zu kommen. Auch bei dem Einfangen deiner Träume geht es nicht darum, alles treugenau niederzuschreiben, wenn du dich an alles erinneren kannst – super 😊 Du kannst auch einfach Stichpunkte niederschreiben, das Gefühl dahinter. Und auch genauso bei dem Journalen, lass es einfach fließen und erzwinge nichts. Es soll dir gut dabei gehen 😊 Falls du vorher noch nie mit Orakelkarten oder Tarotkarten gearbeitet hast, sind zusätzliche kleine Heftchen beigefügt, die dir die Karte und dessen Intention erklären. Was ich persönlich sehr schön finde ist, in die Assoziation mit der Karte zu gehen. Welche Farben fallen dir auf? Was springt dich an? Wie wirkt sie auf dich ? Schreib dazu deine Gedanken nieder, daraus ergibt sich so viel. Ich werde noch ein weiteren Beitrag schreiben, wo ich noch einmal auf die einzelnen Tage der Rauhnächte eingehe. Ich glaube, das wird hier sonst ganz schön viel an Informationen 😊

Ganz viel Liebe für dich,

Deine Janina 

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Komfortzone verlassen

Komfortzone verlassen.

Passend zu letzten beiden Beiträgen „Face your fears“ und „Mut spüren“ habe ich hier noch mal das Komfortzonenmodell „gemalt“. Dieses kann man auch mit 3 Zonen finden und kommt, soweit ich weiß, aus der Erlebnispädagogik.

Der Weg raus aus unserer Komfortzone ist unser Mut. Der Mut, Dinge anzugehen, Neues zu integrieren, Altes hinter sich zu lassen, seinen Horizont zu erweitern und noch so vieles mehr. Und klar ist unsere Komfortzone mega gemütlich. Man fühlt sich sicher, kein Stress oder Druck. Quasi die Muckelecke oder die bequeme Couch. Hier kann man abschalten, sich eine Pause gönnen, relaxen und die Energiespeicher wieder aufladen. Alles läuft wie immer. Und da haben wir es auch schon gleich. Es ist wie immer. Wenig bis gar kein Raum für Neues. Denn Neu ist auch unbekannt. Und Unbekanntheit bedeutet für manche auch Unsicherheit& Ablehnung. Man hat etwas Neues für sich entdeckt und dann klappt es aber nicht sofort. Die Angst kommt hoch und dann bricht man lieber wieder ab und geht zurück in seine Sicherheit. Völlig ok. Jeder muss es in seinem Tempo machen mit den eigenen Schritten auf dem eigenen Weg. Aber auch wenn die Angst sich nicht wohl anfühlt, ist es trotzdem gut sie mal zu spüren. Man kann die Angst ergründen und tiefer blicken und mit jedem Betrachten wird die Angst leichter. Man kann hinter ihre Fassade blicken und den eigentlichen Kern finden. Und dies ist der Schritt Richtung Wachstum. Man kann neue Dinge lernen, Erfahrungen sammeln, das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein verstärken. Der Mut wächst und damit auch die Schritte. Mit jedem Schritt wächst man mehr und gelangt an mehr Selbstsicherheit und erreicht seine Ziele. Aber auch in bzw nach der Wachstumszone ist es wichtig sich Pausen zu gönnen und auch mal wieder in die Komfortzone zurückzukehren. Zu betrachten, was man alles geschafft schafft. Dankbar für das Neue zu sein, es zu genießen und dann wieder weiter zu gehen. Stellt es euch bildlich gesehen wie einen Muskel vor. Dieser muss immer wieder trainiert werden, um stärker zu werden. Gönnt man ihm aber nicht seine Ruhephasen um zu regenerieren, kann er womöglich reißen. Wie so vieles im Leben, muss man hier wirklich sein eigenes Tempo finden. Und wenn du begonnen hast und du merkst, dass die Schritte zu groß sind, dann mach sie kleiner. Das ist völlig ok. Fokussier dich auf das, was du gerne in dein Leben integrieren möchtest und dann schreibe dir auf, wie du dahin kommst. Jeden einzelnen Schritt. Und wenn die Angst hochploppt, dann frage dich „warum“. So kommst du vllt auf Dinge, die noch auflösen darfst, um sie in dein Leben zu integrieren und nachhaltig bzw. langfristig an dein Ziel zu kommen.

Bei mir ist es z.B etwas falsch zu machen bzw etwas falsches zu sagen. Mit Theta Healing konnte ich bereits daran arbeiten und für mich Dinge auflösen und so mache ich einen Schritt nach dem anderen und nehme einmal in der Woche eine kleine Story auf, in der ich selber in die Kamera spreche. Und wenn ich mich damit wohl fühle, dann erhöhe ich das. Und dann kommt ein Tool nach dem anderen, live, Tiktok usw 😉

Also mach es dir gemütlich, schnapp dir einen Zettel und einen Stift.
Schreibe dir dein „Warum es nicht zu tun“ und dann dein „Warum es zu tun“, auf.
Danach schreibst du dir deine Schritte nieder.

Und wie heißt es so schön: „Viele Wege führen nach Rom.“
Es gibt nicht den einen Weg. Es gibt nur deinen Weg und wenn dieser sich für dich gut und richtig anfühlt, dann ist er es auch. Er muss für dich Sinn machen. Und wenn du zig mal um die Ecke biegst, völlig fein. Denn du wirst ankommen. Die einzige Voraussetzung :

Komfortzone verlassen

Wenn du hierbei Unterstützung möchtest, dann schreibe mir gerne, mit Hilfe von ThetaHealing lassen sich die tiefliegenden Ängste und Blockaden auf eine ganz sanfte Methode auflösen und mit neuen wunderbaren Glaubenssätzen und Gefühlen ersetzen.

Ganz viel Liebe für dich, Janina

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Angst spüren

Kennst du ANGST ?

Ein Gefühl von Enge und Einengung? Flacher Atem, Druck auf der Brust ? Herzrasen und Schweißausbrüche? Unsicherheit ? Hilflosigkeit? Angespannt-Sein ? Weinen? Rausrennen? Kleinmachen? So wie die Angstthemen individuell sind, so spürt jeder von uns die Angst anders.

Meine Angstindikatoren sind Weinen, Schutzhaltung und Rausrennen.

Wie ist bei dir?

Angst wird oft als etwas negatives dargestellt, dabei ist es für mich  ( auch nicht früher, auch dies war / ist ein Prozess) etwas positives. Auch wenn das Gefühl nicht schön ist und es nicht immer leicht ist. So ist es doch das Zeichen für

Wachstumsmöglichkeit, für Weiterentwicklung und Reifung.

Wenn wir uns mit ihr konfrontieren, durch  sie hindurchgehen und uns nicht von ihr lähmen lassen, kommen wir in unsere Energie und Kraft und können unsere Wünsche und Träume realisieren uns leben. Angst ist ein mega vielschichtiges Thema.

Angst vor Mangel, Angst vor Verlust, Angst vor Entscheidungen, Angst vor Ablehnung, Angst zu versagen.

Um nur ein paar Angstthemen zu nennen. Viele Angstthemen verstecken sich in unserem Unterbewusstsein, welche uns dann nur „bewusst“ wahrnehmen, wenn wir anfangen uns selber zu durchleuchten und wirklich hinsehen und hinfühlen und uns aufhören selber zu veräppeln. Und ich denke, hier bin ich gerade nicht die einzige, wenn ich sage, dass das Veräppeln ganz gut klappt. Aber das sollte nicht das Ziel dahinter sein. Denn sonst kommt man ja nie weiter und durchläuft immer wieder sein „Schema- F“. Ich schreibe mir all meine Gedanken runter und gehe so immer tiefer und tiefer. Ich frage mich:

„Warum?“

„Wieso ist das so?“

„Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?“

„Was ist das Beste, das passieren könnte?“

Ich gehe mit diesen Fragen durch die Angst und mit jedem Wort wird es leichter. Denn ich sehe die Liebe dahinter, quasi die gute Absicht hinter der Angst. Die gute Absicht von meinem Ego, denn es wollte mich vllt vor etwas schützen. Und dann bedanke ich mich dafür. Denn es gab bestimmt eine Zeit, wo diese Angst dienlich wahr. Aber nun darf sie gehen. Sie hat ihre Aufgabe erfüllt . Und sie darf nun Platz machen für ein neues Gefühl, welches mir zum Höchsten und Besten dient.

 Ich wünsche dir ganz viel Leichtigkeit für deinen Prozess!

Wenn du hierbei Unterstützung benötigst, schreibe mir gerne. Manchmal ist es schön, wenn man nicht alleine ist und gehalten wird. 

Ganz viel Liebe für dich, Janina