Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

INTELLIGENZ UND INTUITION SIND ZWEI FREUNDE

“Wirklich?“ Das war das erste, was mir in den Kopf geschossen kam und als zweites dachte ich mir „Jupp, irgendwie schon“.

Aber wieso ist es so? Dem ganzen bin ich, auf meiner kleiner Tee-Gedanken-Reise, auf den Grund gegangen und habe für mich eine Antwort gefunden.

Zuallererst kläre ich einfach noch einmal die Begrifflichkeit ab.
„Intelligenz ist die Fähigkeit, abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln“ ( Definition findet ihr im Wörterbuch). Das Wort Intelligenz lässt sich aus dem lateinischen „intellegere“ ableiten, welches für „erkennen“, „einsehen“, „verstehen“ steht. Tiefer möchte ich an dieser Stelle gar nicht gehen und z.B herausarbeiten, wie der Begriff in der Psychologie gesehen bzw. definiert wird. Intelligenz ist also unsere Auffassungsgabe, unser Denken.

Intuition ist das „unmittelbare, nicht diskursive, nicht auf Reflexion beruhende Erkennen, Erfassen eines Sachverhaltes oder eines komplizierten Vorgangs“ ( auch hier findet ihr die Definition im Wörterbuch). Intuition ist das innere Gespür, die Ahnung, der Impuls und für viele von uns,unser Bauchgefühl.

Wir haben, wenn wir dies einmal runterbrechen, den Kopf mit seinem Denken und den Bauch mit seinem Fühlen.

Denken und Fühlen sind zwei Freunde.

Sind diese beiden Eigenschaften nicht konträr zueinander? Wenn ich denke, höre ich dann überhaupt noch auf mein Gefühl? Und wenn ich fühle, denke ich dann überhaupt? Vielleicht muss ich dies einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Im Spirituellen sagt man, dass es eine Dualität gibt. Wo Tag ist, ist auch Nacht. Gut und Böse. Licht und Schatten. Yin und Yang. Außen wie Innen. Alles steht in einer Balance zueinander.
Wenn wir also noch einen Schritt weitergehen und das Denken und Fühlen mit Energien gleichsetzen, dann können wird das Denken mit einer aktiven und das Fühlen mit einer passiven Energie gleichsetzen. Man könnte auch sagen, dass das Denken unsere männliche Energie und das Fühlen unsere weibliche Energie ist. Passiv darf hier nicht missverstanden werden mit z.B Nichts-tun oder faul sein oder dergleichen gleichgesetzt werden. Passiv ist hier eine fließend Energie. Eine Energie, die ganz tief ist-  voller Ahnung und Vertrauen. Sie ist unsere Urkraft für Wachstum, Reife und Fruchtbarkeit ( nicht nur biologisch zu betrachten, sondern auch auf Projekte und Ideen bezogen) Unsere weibliche Energie ist unsere Kraft in der Ruhe, in der Stille. Da fällt mir gerade das Sprichwort „in der Ruhe liegt die Kraft“ ein. Unsere männliche aktive Energie ist unsere Kraft der Gedanken, das Handeln, unser fester Wille. Unsere Kraft, das wir die Impulse, das Gefühl in die Tat umsetzen und wir unser Vorhaben auch zu Ende bringen, dieses Form geben und unsere Gefühle und Gedanken in die Materie bringen.

Denken und Fühlen bilden also ein Ganzes, sie ergänzen sich mit ihren Energien und sind tatsächlich miteinander befreundet, damit wir, als Mensch, als Ganzes agieren können. Wir benötigen das Hinfühlen in einer Situation, um daraus unsere nächsten Schritte heraus-denken zu können, damit wir so handeln können, so wie uns gut tut. Und genauso benötigen wir das Erkennen, Er-denken von einer Situation, um hier noch mal hin-zu-spüren, ob die Situation vllt. wirklich so ist oder ob wir uns nicht schon wieder in einer Gedankenspirale befinden und alles zerdenken.
Wir benötigen also beides, damit wir im Aussen so handeln können, wie wir es im innen brauchen. Wir benötigen beides auf unserem Lebensweg. Wir sind alle Denk&Gefühl – Menschen. Wir müssen „nur“ wieder lernen beides in uns in Einklang zu bringen, auf beides Acht zu geben und auf beides zu vertrauen. Nur so können wir ein Ganzes sein und das Leben leben, wie wir es uns wünschen. Wenn wir eines von uns abschneiden, fehlt uns etwas.

Genießt beides davon. Genießt eure Aktivität, euren Tatendrang, nutzt ihn aus. Bringt Projekte zu Ende, setzt eure Ideen in die Tat um.

Genießt aber auch die Zeit der Ruhe und der Stille, noch einmal nachzuspüren, ob dies gerade das Richtige für euch ist und sammelt hier einfach Kraft.

Beides ist gut und hat seine Da-seins-Berechtigung und erfüllt unser Leben.

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sei bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

MEINE MALA-KETTE

Abgesehen davon, dass im Außen – durch den Corona – Virus – gerade ein Chaos entsteht und man deswegen mehr Zeit für sich und seine Lieben hat, ist mein Freund der Zeit auch noch im Urlaub und somit habe ich noch mehr Zeit für mich…

Was fängt man also mit der gewonnenen Zeit an? Also wenn kein Arbeiten im Home Office angesagt ist.

Für mich ganz klar, ich beschäftige mich mit meinem absoluten Lieblingsthema ” Spiritualität” in ihrer ganzen Vielfalt. Für mich geht es hier vor allem um die persönliche Weiterentwicklung. Hinzusehen, wo meine Beschränkungen und Blockaden sind, diese anzuerkennen und zu transformieren, damit ich in meinem Prozess weiterkomme.
Ein Weg dorthin ist für mich die Meditation. Ich übe es jeden Morgen. Mal sind es nur 5 Min, dann mal 20 Min. Es hängt immer davon ab, wie ich aus dem Bett gekommen und mit welcher Stimmung ich aufgestanden bin. Wichtig ist für mich dann nur, mich nicht über mich selber zu ärgern, wenn die Meditation nicht so lange gedauert hat, wie ich es mir ursprünglich vorgenommen habe. Das wäre tatsächlich etwas unproduktiv 😉
Um meine Meditation mit meiner Affirmation zu verstärken, habe ich mir am vergangenen Sonntag meine Mala – Kette geknüpft. Sie sieht vielleicht nicht ganz so “professionell perfekt” aus, dafür ist sie aber voller positiver Janina – Energie. Sie besteht aus gesammelten Materialien, aus Perlen und Steinen, die schon lange in meinem Besitz sind und eine Bedeutung für mich haben. Man muss dazu sagen, dass ich früher einen kleinen Online -Shop hatte, wo ich selbstangefertigten Schmuck verkauft habe. Kleine Armbänder, Ketten und Ohrringe usw. Von daher hatte ich noch einige Schätze beisammen. Unter anderem hatte ich mir damals auf einem kleinen Kunsthandwerkermarkt in Italien (meinem absoluten Lieblingsland) einige Splittersteinen – Stränge aus Rauchquarz gekauft. Der Rauchquarz ist ein Kristall, der schon in der griechischen und römischen Mythologie erwähnt wurde. Hier heißt es, dass der Gott der Liebe – demnach Eros oder Amor- den Menschen diesen Stein auf Erden brachte, um ihnen Liebe zu schenken. Der Stein gilt als Heilstein für das Herz, ist herzöffnend, stärkt die Liebe und Harmonie und bringt die Fruchtbarkeit – nicht nur im Liebesleben- sondern auch in allen anderen Dingen, z.B. bei Projekten, in der Arbeit, Freundschaften und stellt das seelische Gleichgewicht wieder her.  Also absolut perfekt für mich. Abgesehen davon das Pink, in all seinen Nuancen, meine absolute Lieblingsfarbe ist und neben der Liebe, auch der Weiblichkeit zugesprochen wird. Des Weiteren hatte ich in meinem Fundus noch ältere Süßwasserperlen – Früchte des Meeres – welche für Weisheit, Wohlstand und Glück stehen, gesammelte Muscheln von meinen Freundinnen, eine rosafarbene Quaste und ein rosé-vergoldetes Superman/-women – Zeichen. Diese ganzen Materialien, gefüllt von Liebe und tollen Momenten fügten sich vor meinem Auge zu meiner Mala – Kette zusammen und schrien geradezu danach miteinander vereint zu werden.

Aber vielleicht erzähle ich erst einmal noch, was eine Mala überhaupt ist ?!

Eine Mala ist eine Meditationskette, welche vor tausenden von Jahren von Yogis, Buddhisten und Hindus getragen wurde. Sie wird aus besonderen Materialien gefertigt und unterstützt den Meditierenden während der Japa – Meditation. Hier wird ein bestimmtes Mantra oder eine Affirmation laut ausgesprochen und immer wiederholt. Die Kette dient als Zählhilfe, ohne die Ablenkung des Zählens der Wiederholungen, ist eine tiefere Meditation möglich und die entstehenden Energien werden direkt in der Kette gespeichert.
Die Kette besteht traditionell aus 108 Perlen und einer Guru – Perle. Aus dem Buddhismus und Hinduismus ist überliefert, dass der Körper aus 108 Energie – Bahnen besteht und das ein Mantra erst nach 108 Wiederholungen seine volle Wirkung entfaltet.
Die Guru – Perle dient dazu, den Fluss der Energie der restlichen Perlen zu beruhigen, besteht oftmals aus einem besonderen Material oder hat kleine Verzierungen und markiert den Start und Endpunkt der Meditation. 

Während dieses Auftuns der Materialien hat sich gleichzeitig mein Mantra entwickelt bzw. etwas, was ich durch das meditieren für mich verstärken möchte. Nämlich mutig (Rosenquarz) & weise (Süßwasserperle) zu handeln. Mut ist für mich eine starke Form der Liebe. Liebe ist das, was alles zusammenhält. Also aus Liebe klug und weise zu handeln. Besonders jetzt sehr wichtig. Darauf zu vertrauen, dass alles sich ergibt. Nach der Dunkelheit kommt das Licht. Nach dem Winter kommt der Frühling. Der Phoenix steigt aus der Asche hervor. Alles ist ein ewiger Kreislauf. Wir haben die Wahl, wir können den Kopf in den Sand stecken oder wir können dem Ganzen aus Liebe entgegentreten und klug & weise handeln. Ich entscheide mich für das zweite. So krass es jetzt auch alles ist und Panik herrscht, kann ich für mich selber entscheiden, ob ich dem verfalle oder nicht. Ich glaube jedenfalls daran, dass wir alle an dieser Situation wachsen und gestärkt hervorgehen werden. Gestärkt wird dieses Gefühl oder meine Affirmation zusätzlich durch die Geschichte der Materialien und durch das Superman/ -Women – Zeichen. Die Guru -Perle ist in meiner Mala eine Muschel, welche mir meine Herzkinders aus einem ihrer Urlaube mitgebracht haben.
Das Knüpfen der Mala hatte zusätzlich etwas sehr Beruhigendes und Befreiendes. Ich war ca. 2-3 Std beschäftigt und habe mich nur auf die eine Sache konzentriert. Im Hintergrund lief zusätzlich entspannende Musik, Kerzenlicht leuchtete um die Wette und ich war einfach nur tiefenentspannt. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, probiert es gerne selber einmal aus. Es ist wirklich etwas sehr Inspirierendes 🙂
Falls ihr keine Materialien habt, schaut mal im Internet nach. Inzwischen gibt es einige Mala – Shops, die auch Mala – Sets zu bestellen haben mit zusätzlicher Anleitung. Dann könnt ihr in der kommenden Zeit euch euren eigenen Talisman knüpfen. Ansonsten fragt gerne nach 🙂

In diesem Sinne be yourself & love youself, sei bunt und lebe deine Vielfalt

Eure Janina

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

MEIN MONDZYKLUS

Unser Zyklus ist ein komplexes, hormonelles System. An dem nicht nur ein Organ, sondern viele verschiedene daran beteiligt sind. Sie stehen alle im Einklang miteinander, sobald eines nicht richtig arbeiten kann oder durch äußere Faktoren oder flasche Ernährung besonders belastet wird, kann sich das auf unseren Zyklus auswirken. Zum Beispiel kann der Eissprung ausbleiben, die Mensturation verlängert sich oder die PMS – Symptome häufen oder verstärken sich.

Biologisch gesehen dreht sich alle darum, dass mein Körper eine befruchtungsfähige Eizelle hervorbingt, damit ich schwanger werde und potenitelles Leben entstehen kann. In diesem Beitrag schreibe ich einmal über den bilogischen Prozess im Körper und dann wie sich dies beim mir anfühlt . Denn jeder Zyklus ist so unterschiedlich & wundervoll wie wir Frauen selbst. Von daher schaut auf euch selbst und eure Gefühle, endeckt selber wie euer Körper tickt und zieht dann eure Entschlüsse daraus und versucht es für euch positiv zu nutzen und nimmt diesen Artikel einfach als inspiration für euch 🙂

Auf jeden Fall sagen Studien aus, dass ein Zyklus in der Regel 23 – 35 Tage dauert. Die wenigsten Frauen haben einen Zyklus von genau 28,5 Tagen..wirtzigerweise der Zeitraum, der durch die Industrie “verstärkt” wird. Wenn also Hormone, z.B. auf Grund der Pille, mit im Spiel sind, kann der Zyklus diese 28 Tage haben. Ich habe damals mit 15/ 16 Jahre angefangen die Pille zu nehmen und sie erst 12 Jahre später mit meinem 28. Lebensjahr abgesetzt. Versteht mich hier nicht falsch, sie hatte für diesen Zeitraum durchaus ihre Berechtigung für mich. Der erste Freund, Sex wurde ein Thema, Kondome wurden benutzt und die Pille war ein hervorragender Schutz gegen eine Schwangerschaft. Und dennoch haben  die Hormone, in meiner wichtigsten Entwicklungsphase ( Mädchen zu Frau ) mich von meinem Körper, meinen Empfindungen und Emotionen entfernt. Ich habe erst mit 28 Jahren erfahren und gelernt, einen normalen biologischen Zyklus zu haben. Die einzelnen Symptome und Hormonschwankungen wahrzunehmen und diese zu deuten und für mich zu nutzen… Im Nachhinein betrachtet: total verrückt, was ich mir und meinem Körper damit angetan habe. Aber wie gesagt, für den Zeitraum und für das Sammeln von ersten Erfahrungen, die einfachste & bequemste Lösung. Inzwischen habe ich wieder das Gefühl ganz zu sein und mit meinem Körper im Einklang zu sein. Und ich kann euch nur sagen, dass es für mich ein großartiges Gefühl ist. Ich verstehe inzwischen meine Emotionen und Energien und kann sie für mich besser einsortieren und mit ihnen umgehen und für mich nutzen. Ich akzeptiere sie und lasse sie so, wie sie sind. Wieso verstellen, wenn mir danach gar nicht zu Mute ist?

In unserem Zyklus findet ein tolles Spektakel der Jahreszeiten statt. Vom Winter, über den Frühling zum Sommer, Richtung Herbst und wieder Winter haben wir alle Emotionen beisammen. Wenn wir diese effektiv nutzen, kommen wir langfristig damit viel weiter, als wenn wir krampfartig dagegen ankämpfen. Was uns im Endeffekt einfach nur viel mehr Energie kostet.

In der Winterphase, auf den Mondzyklus bezogen, im Neumond ist die Mestruation. Diese geht in den Frühling über ,der Follikelphase, zunehmender Mond und bereitet sich dann auf den Sommer vor, dem Eisprung, Vollmond und zieht dann in den Herbst ein, der Lutealphase, abnehmender Mond, um wieder im Winter zu enden und vom Neuen zu beginnen. Ihr fragt euch vielleicht, warum ich hier den Mond mit einbinde. Dies liegt einfach daran, dass wir Frauen, mit der Natur und dem Mond verbunden sind. So wie der Mond auch die Gezeiten beeinflusst, so beeinflusst er auch den Zyklus. Dies wird durch die vielen verschiedenen Einflüsse, wie z. B Hormone, leider nicht immer möglich, hier im Einklang zu leben.

Mensturation | Winter | Neumond

Die Menstruation läutet einen neuen Zyklus ein, die Gebärmutter reinigt sich von der zuvor abgebauten Schleimhaut. Dies ist die nachdenkliche Phase, die Zeit der Selbstwahrnehmung und Abgeschiedenheit. Hier bin ich mehr in mich gekehrt, habe das Gefühl weniger leistungsfähger zu sein und sehne mich nach Ruhe, um zu genesen. In dieser Zeit sitzen weder meine Haare , noch mein Make up. Mein Geschmack nach Mode und einem coolen Outfit lässt in diesen Tagen zu Wünschen üprig und ich kann mich noch so anstrengen, es flutscht einfach nicht wie sonst und ich sehe abgekämpft und krank aus.

In dieser Woche oder 4 – 5 Tagen hilft mir inzwischen einfach nur Me – Time. Ich möchte nach der Arbeit einfach nur nach Hause und mich ins Bett verkriechen oder ein Bad nehmen, Kerzen anzünden, eine ungesunde Pizza bestellen, göttliches Eis als Nachtisch verspeisen und einfach nur  Ruhe haben. Nach den ersten beiden Tagen pendelt es sich so langsam ein und statt dem Bett ziehe ich inzwischen das Meditieren und Journalen vor. Ich mache mir dann Gedanken darüber, was mich belastet hat und was ich für mich ablegen möchte, um weiter zu wachsen und im nächsten Zyklus einen “Stresspunkt” weniger zu haben.

Follikelphase | Frühling | Zunehmender Mond

Das Schöne: “Nach dem Winter kommt der Frühling” Im Körper steigt der Östrogenspiegel an und in den Eierstöcken reifen die Eibläschen heran. Der Körper bereitet sich auf den Eisprung vor. Es ist Übergangsphase von der Menstruation zum Eisprung, vom Winter zum Sommer, von der Dunkelheit zum Licht.In dieser Phase habe ich auch wieder mehr Energie, meine Gedanken sind wieder klarer die Kreativität steigt an und es sind ideale Tage, um Projekte zu beginnen, die in der nächsten Phase eine konkrete From annehmen können. In dieser Zeit gehe ich wieder viel lieber raus, treffe mich mit Freunden, genieße das Beisammensein, bin voller Tatendrang und stehe in den Startlöchern.  Da die Eizelle selber nur kurz befruchtungsfähig ist, verlängert unser Körper diesen Zeitraum für eine Schwangerschaft mit einem Trick. Und dieser Trick heißt…taaadaaa.. Zervixschleim. Wie ich finde kein so schönes Wort, aber die Idee , von der Natur, dahinter – nicht schlecht 🙂

Der Zervixschleim ist ein Sekret, welcher in den Drüsen des Gebärmutter halses gebildet wird. Der Sinn ist, dass sich der PH – Wert in der Scheide ändert und Nahrung und Energie für die Spermien ist, damit diese  länger ( mehrere Tage ) in unserem Körper überleben und so auf den Eisprung warten können. Je näher unser Eisprung rückt, destso flüssiger wird dieser Schleim. Er ist ein tolles Signal dafür, das alles in Ordnung und die Eireifung in Gange ist.

Eisprung | Sommer | Vollmond

Der Eisprung ist die Sommerzeit, die helle Phase und ist meistens um die Vollmondzeit. Meine Kreativität und Tatendrang hat hier quasi ihren Höhepunkt. Mich kann dann so schnell nichts bremsen. Die Umsetzung von Dingen geht in dieser Zeit so leicht von der Hand, dass ich immer wieder überrascht bin und die angegangen Projekte können jetzt bestens umgesetzt werden.  Auch das Thema Mode und Make up funktiniert hier viel besser, sogar die Haare machen mit.  Ich stecke voller Energie und weiß dann manchmal gar nicht wohin damit. Und in dieser Zeit ist der Apetit nach Sex am größten 😉 Klar, denn mein biologischer Part in mir setzt alles auf : “Die Eizelle muss befruchtet werden”. Unabhängig davon, dass ich dies gerade noch nicht möchte und eine Schwangerschaft noch warten kann 😉

Im Körper hat Östrogenspiegel nun seinen Höhepunkt, kurz bevor das am meisten entwickelte Follikel springt. Der Zervixschleim wird dann noch flüssiger & klarer. Manchmal kann es sein, dass sich winzige Zellen der Gebärmutterschleimhaut lösen und den Zervixschleim blutig färben. In dieser Zeit verspüren machne ein Ziehen im Bauchraum. Ich spüre es manchmal als Ziehen im unteren Rückenbereich. Beste Methode für mich: Wärmflasche und ein Entspannungsbad.

Lutealphase | Herbst | Abnehmender Mond

Nach dem Eisprung erfolgt die Lutealphase. Der Mond nimmt ab, der Sommer neigt sich dem Ende und geht in den Herbst über. In dieser Phase nimmt der Östrogenspiegel wieder ab. Der Zervixschleim wirkt dickflüssiger und der Progesteronspiegel steigt an, ebenso wie die Körpertemperatur ( nur wenige Zehntel ). Dies ist wichtig, da für eine potentiell befruchtete Eizelle so optimale Bedingungen für eine Einnistung geschaffen werden. Wenn ihr die Temperatur messen möchtet, dann tut dies direkt nach dem Aufwachen, im l

Liegen im Bett. Diese Temperatur bleibt in den nächsten 12 – 16 Tagen bis zu nächsten Menstruation.

In dieser Zeit bin ich wieder etwas mehr bei mir. Mach mir mein Zuhause schön und gönne mir mehr Ruhe. Eine schöne Zeit sich Gedanken darüber zu machen,was man für den nächsten Zyklus nicht mehr haben möchte, was einem Stress bereitet und wie man damit beim nächsten Mal besser umgehen möchte.  Wurde die Eizelle nicht befruchtet, dann startet der Zyklus vom Neuen.

Warum ist mir dies so wichtig, einen Beitrag darüber zu schreiben?

Ich denke, weil es eine absolute Stärke von uns Frauen ist. Unser Zyklus ist unsere weibliche Energie und Kraft. Wir können so viel mehr erreichen, wenn wir versuchen im Einkang mit unserem Zyklus und dementsprechend dem Mond zu leben. Wenn wir lernen und verstehen, in welcher Phase unseres Zykluses  wir uns gerade befinden, so können wir auch unsere Gefühle und Energien besser verstehen und diese besser lenken bzw. einsetzen. Und wundern uns vielleicht nicht darüber, dass das Auftstehen heute nicht mit ganz so viel Elan klappt oder das wir für die Dinge, die gestern nur so geflutscht sind und sich quasi von alleine erledigt haben, heute ein bisschen mehr Zeit und Energie von uns benötigen. Dieses Wissen können wir auch für den Umgang mit unserem Umfeld nutzen. Klar in dem beruflichen Alltag ist es vielleicht nicht immer so einfach oder möglich, aber zumindest im privaten Umfeld können wir dies uns von Nutzen machen. Wenn ich weiß – ok abnehmender Mond, Eisprung war gerade und ich stehe kurz vor meiner Menstruation – und ich merke, dass ich nicht so outgoing bin, dann veranstalte ich lieber zu Hause einen Mädelsabend. Alles andere, wie z. B ein Abend in einer Bar, wäre für mich dann zu stressig, raubt mir zusätzliche Energie und ich kann dann meinem Umfeld gegenüber auch nicht so gerecht werden, wie ich es gerne möchte, da ich vielleicht nicht so kommunikativ  wie sonst bin. Aber wenn ich dies für mich weiß, dann kann ich so auch meine Pläne legen. Dann  gehe ich halt eine Woche später mit meinen Mädels in eine Bar,  wenn bei mir wieder alles auf Frühling gepolt ist. Wie am Anfang geschrieben, nehme ich seit meinem 28. Geburtstag nicht mehr die Pille und erst seit einem Jahr kann ich meine Zyklen für mich zuordnen und ich lerne Tag für Tag mehr über mich und meinem Körper. Und ich kann euch nur sagen, dass sie wirklich toll ist. Ich habe angefangen damit aufzuhören gegen mich zu kämpfen, sondern meine Gefühle und Energie besser wahrzunehmen und hinzufühlen. Inzwischen sage ich auch gerade heraus, dass ich meine Menstraution habe, wenn mich jmd fragt, was mit mir los sei, weil ich genervt oder krank wirke. Der eine oder die andere ist dann vielleicht etwas überrascht oder sagt auch ” so genau wollte ich es gar nicht wissen”, aber ich denke mir, dass es nur fair ist, da dann auch mein Umfeld meine Launen viel besser verstehen kann. Und tatsächlich bin ich dafür, dass man es so genau wissen sollte. Wir sind nicht ansteckend, wenn wir unsere Tage haben. Im Gegenteil es ist ein Geschenk, weil wir durch unseren Zyklus, unsere Weiblichkeit, so bunt und vielfältig sind und alles sein können, was wir möchten. Mal wild, dann wieder ruhiger aufbrausend und laut, fröhlich und gackernd, albern und ernst, innen und außen.

Und vieles WUNDERVOLLES mehr!

Also in diesem Sinne be yourself & love youself, sei bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

LASS DIE DINGE ZU DIR KOMMEN

Vielleicht kennt ihr das auch.. Auf einmal flutscht es, alles macht Sinn und eine Sache ergibt sich aus der anderen. So ein Gefühl habe ich gerade, worüber ich sehr glücklich & dankbar bin. Step by Step geht alles in die Richtung, zu dem Ziel, welches ich mir gewünscht, fokussiert und manifestiert habe. Beim Schreiben stelle ich gerade fest, dass auch mein Glaubenssatz ( dieses Sprichwort kennt ihr bestimmt auch ) „So wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch zurück“, hier sehr passend ist. Für mich ist dieses Sprichwort oder auch Glaubenssatz definitiv nicht negativ belastet, sondern steht für mich stellvertretend für das Gesetz der Anziehung – für das Universum. Mein Auftreten mit meiner ganzen Energie, meiner Einstellung und meinen Gefühlen- positiv als auch negativ – wird mir direkt vom Außen gespiegelt und zurück gesandt. Wie kann ich von meiner Umwelt erwarten, dass sie mir freundlich zugetan ist, wenn ich morgens schon mit einer – jetzt mal deutsch – pissigen Laune aufstehe?! Wenn ich mich selber nicht leiden kann, zickig & grantig bin, wie kann ich dann erwarten, dass mein Gegenüber mich als absoluten Sonnenschein sieht ? Mich anlächelt und dem entsprechend auch mit mir in Kontakt geht ?! Wie ihr seht, es fängt immer bei mir selber an, bei meiner Energie und Einstellung. Stehe ich morgens aber auf, freue mich auf den Tag und tue mir selber etwas gutes, dann bekomme ich diese Energie auch zurück. Und genauso ist es auch mit meinen ( ihr könnt dies auch gerne für euch übernehmen und euch angesprochen fühlen. Ich versuche gerade nicht immer von mich auf andere zu schließen. Denn wer bin ich denn, dass ich denke oder weiß, was eure Ziele, Wünsche, Einstellung, Gefühle, Sichtweisen auf die Welt etc. sind. Das wisst nämlich nur ihr selbst 🙂 ) Zielen und Wünschen. Klar funktioniert es nicht einfach so, Wunsch formuliert, an das Universum gesendet und schwuppdiwupp bin ich z.B Millionär. Wenn ich aber meinen Wunsch und mein Ziel formuliert habe, mir dann überlege, wie ich dort hinkomme, ich motiviert und offen bin für aufkommende Situationen, mutig handle, Vertrauen in mich und das Universum habe, die Gelegenheit beim Schopfe packe und sie nicht an mir verstreichen lasse, dann komme ich meinem Ziel und meinem  Wunsch ein Stückchen näher. Überraschend ist, wie viele weitere Dinge auf mich zu komme und wie viele wundervolle Dinge sich nach und nach daraus ergeben.

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sei bunt und lebe deine Viefalt

Deine Janina

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

SEI FREUNDLICH UND MIT-FÜHLEND

Freundlich und mit- fühlend zu sein, ist, denke ich, nicht die einfachste Aufgabe der Welt und beginnt meiner Meinung nach bei einem im tiefsten Selbst und ist nicht nur eine nette Begrüßung. Das Wort „freundlich“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen „vriuntlich“ (herzlich, wohlwollendes Verhalten) in dem Spätmittelhochdeutschen „vriuntlichkeit“ (anfreunden, Freundschaft schließen).

Freundlich zu sein bedeutet für mich, auch in der inneren Einstellung – meiner Geisteshaltung – herzlich zu sein und dies meinem Gegenüber zu zeigen und meine Kommunikation so auszurichten, dass diese authentisch ist und sich die Person gegenüber respektvoll und wohlwollend behandelt fühlt. Dies beinhaltet aber auch, dass ich dies gegenüber mir selbst bin. Das ich wertschätzend und nicht immer kritisch mir gegenüber mir selbst bin, nicht immer nur die negativen Dinge sehe, sondern stolz auf mich und auf das, was ich alles geleistet habe, bin. 

Auch wenn nicht alles perfekt war – egal!

Ich bin hier auf der Erde um zu lernen. Jede Erfahrung bringt mich ein Stück weiter auf meinem Lebensweg. Wenn ich diese innerliche Grundeinstellung habe, so klappt es auch mit der Freundlichkeit gegenüber anderen Menschen ganz automatisch. Ich bin jedes Mal überrascht, was für wundervolle Reaktionen ich zurück bekomme. Wenn ich Freundschaft mit mir selbst schließe und meine Macken genauso liebe, wie meine positiven Eigenschaften. Wenn ich mich selber so behandle, wie meine Busenfreundin, meinen Partner usw., dann habe ich einen ganz wichtigen Schritt gemacht. Dann kann ich auch anderen Menschen, meiner Meinung nach, aus tiefsten Herzen freundlich begegnen.

 „Mit-fühlend“ zu sein, finde ich eine großartige Eigenschaft. Wie schön ist es, wenn jmd mit mir fühlt? Wenn der oder diejenige sensibel genug ist, meine Gefühle wahrzunehmen? Der/diejenige muss nicht zwangsläufig komplett mit in den Gefühlen aufgehen, sondern kann sich auch gerne davon abgrenzen. Aber wenn mir Raum für meine Gefühle gegeben wird und mir auf Augenhöhe begegnet und seine / ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Interpretationen hinten- an – stellt und mich in meiner Gefühlswelt offen begegnet, mich dort abholt und wirklich mit-fühlt, dann entstehen auch weniger Missverständnisse und ich kann so kommunizieren, wie ich es in dem Moment denke und wirklich sein.

Während des Schreibens merke ich gerade, wie wichtig mir beides ist und wie ich auf andere Menschen noch mehr zugehen möchte. Denn ich glaube ganz fest an das Gesetz der Resonanz, an die Anziehungskraft, an das Universum und an das Positive im Leben, alles besteht aus Energie und somit sind wir alle eins. Es ist verrückt ( positiv gemeint ) wie viele andere Gedanken, Themen und das Handeln immer wieder auf diesen Kern zurückkommen.

Und das klingt alles so einfach und dennoch ist es öfters so schwierig. Denn die Reaktion von meinem Gegenüber ist das Spiegelbild, die Reflexion meines Handels und meiner Emotionen. Es ist oft schwer hier hinzusehen und offen zu sein, da manchmal Schmerz und Leid durch gesammelte Erfahrungen im Leben damit verbunden sin. Wenn wir bzw ich diesen Schmerz sehe und ihn freundlich und mit- fühlend begegne, ihn anerkenne und wahrnehme, so kann ich ihn transformieren, daran wachsen und ihn für mich als Stärke nutzen. All dies nehme ich unter anderem bei mir wahr. Einmal angefangen und den Mut dazu gehabt hinter die Kulissen zu blicken, lässt sich der Prozess nicht mehr aufhalten. So viel Unbehagen es mir auch bereitet, da ich oft nicht weiß wo die Blockaden und Glaubenssätze herkommen, umso schöner ist es, wenn ich eine Erkenntnis und den Mut dazu hatte, diese anzuerkennen und aufzulösen.

Vielleicht bekommt auch ihr durch diesen kleinen Beitrag Mut, Lust, freundlich und mit-fühlend euch gegenüber zu sein. Ihr werdet sehen, es ist ganz viel SCHÖNES, WUNDERVOLLES, GLITZERNDES UND BEJAHENDES hinter der Schicht verborgen. Und es wartet nur darauf durch die Schale zu brechen und zu strahlen. 

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sei bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

LEBE LEICHT, REISE MIT LEICHTEM GEPÄCK

Inzwischen habe ich eine ganze Ansammlung von kleinen Teesprüchen. Sie alle befinden sich in einem kleinen Organzasäckchen und werden nach dem Zufallsprinzip von mir gezogen und nach dem Schreiben verbrannt. So werden meine Gedanken dem Universum übergeben und gehen in ihr Element zurück und unterliegen dann dem Gesetz der Anziehung.

Gerade sitze ich auf dem Balkon in der Sonne, genieße die Sonnenstrahlen auf meiner Haut und spüre wie die Sonne von Tag zu Tag kräftiger wird. Meine Gedanken springen von Huchs auf Buchs und ich frage mich, wie es mit meinem Gepäck aussieht. Durch die jetzige Corona -Situation und der eingeschränkten Bewegungsfreiheit kommt mir mein Gepäck schwerer vor, als ich immer dachte. Vielleicht konnte ich aber auch immer erfolgreich bei dem Gewicht schummeln.. ? Die äußere Situation zwingt einen geradezu auf seinen Rucksack zu schauen und darüber nachzudenken, was man wirklich alles von dem Ballast braucht, was einem hilft und was einem nicht mehr hilft und dadurch die Reise erschwert oder gar blockiert.

Vielleicht müssen jetzt einige Dinge neu überdacht werden, damit der Rucksack und die Reise wieder leichter wird. So ist es möglich den Rucksack auf der weiteren Reise wieder mit neuen Erfahrungen zu füllen, die einen weiterbringen und diese wieder, nach getaner Arbeit, auszusortieren, damit das Gepäck weiterhin leicht bleibt und das man das Leben weiterhin in vollen Zügen genießen kann. Man kann dann offen und voller Leichtigkeit auf verschiedene Situationen reagieren, das Positive aus der Situation herausziehen und im Hier & Jetzt leben. Die Veränderungen können immer wieder als Chance genutzt werden, den Inhalt seines Rucksackes neu zu prüfen und zu bewerten, so das die Reise des Lebens leicht und voller Freude, Genuss, Gesundheit und Glück ist.

In diesem Sinne, überprüfe dein Gespräck. Welche Eigenschaften sind zu überdenken, helfen sie mir noch oder kann ich sie ablegen? Horche tief in dich hinein und frage dich, woher dieses Verhalten kommt. Nehme es liebevoll an und bedanke dich dafür, denn es hat dir in der Vergangenheit geholfen und dann bitte diesen Teil in dir, dich zukünftig ander zu verhalten, damit dies dir mehr dienen kann und nehme dies wieder liebevoll in dich auf.

Be yourself & love yourself,

sei bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

HANDELE, REAGIERE NICHT NUR

Gestern habe ich ja bereits etwas kurzes zu dem Thema Vollmond – Rituale geschrieben und darüber, welche Fragen man sich vielleicht stellen sollte.

Fragen, die einem helfen hinter die eigene Mauer zu schauen, um zu erkennen, dass manche Muster überholt sind und nicht mehr zum jetzigen Zeitpunkt des Lebens passen oder auch, um zu erkennen, welche Stärken man noch mehr ausbauen und welche positiven Dinge man noch mehr in sein Leben lassen möchte. Heute habe ich den Spruch „Handele, reagiere nicht nur“ gezogen und der greift dieses sehr schön auf. Wenn ich erkannt habe, was ich ver – ändern möchte in meinem Leben, damit es mir z. B besser geht, dann muss ich dementsprechend auch handeln. Es reicht nicht nur, es zu sehen & zu erkennen und dann ab und zu in der Situation anders zu reagieren, denn dann habe ich gar nichts geändert. Ändern und Handeln bedeutet, das ich nach dem Erkennen, auch in die Tat übergebe. Denn nur so kann sich die Situation auch ändern. Ich muss selber etwas dafür tun. Denn nur so kann dies auch wieder zu mir zurückkommen und dadurch, ich nenne es jetzt einmal, eine „positive -Spiral -Handlung“ in Kraft treten.
Wir selber wollen doch König und König über unser eigenes Leben sein, oder ?!
Dann sollten wir auch selber handeln und nicht nur reagieren. Wenn ich etwas in meinem Leben ändern möchte, dann liegt es in meiner Kraft auch dies zu ändern und nicht darin, dass ich darauf warte und das es womöglich jmd. Anderes für mich tut. Bzw es ist sogar so, dass mein Wunsch, mein Traum, mein Ziel vom Universum gehört und mir eine Möglichkeit, Situation gesendet wurde zu handeln. Wenn ich aber nicht dafür offen bin und nicht selber dafür etwas getan habe, dann erkenne ich womöglich nicht einmal die Gelegenheit, die sich mir gerade eröffnet. Dann komme ich weder ins Reagieren, noch ins Handeln. Wenn ich aber etwas für die neue Situation, das neue Verhalten etwas getan habe, dann erkenne ich solche Momente und kann noch mehr in Handeln kommen.
Wenn du dir also gestern paar Gedanken zu dir selber gemacht hast, was du ver – ändern möchtest, was du mehr in dein Leben haben möchtest, dann handele auch dementsprechend. Und du wirst sehen, dass es zu dir zurückkommt. Du wirst die vielen verschiedenen Situationen, Gelegenheiten erkennen, dementsprechend auch handeln können. Und aus bereits dieser wundervollen Situation wird noch mehr entstehen. Du lässt automatisch mehr von dem positiven Dingen, die du dir gewünscht hast, in dein Leben. Du wirst in der vollen Kraft deiner Selbst stehen und König, Königin von deinem eigenen Leben sein, wenn du aus Liebe zu dir selbst handelst und nicht nur reagierst.
In diesem Sinne be youryself & love yourself, sei bunt und lebe deine Vielfalt.
Du bist ein einzigartiger & wundervoller Mensch.
Deine Janina
Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

LIEBE DICH SELBST, DANN VERSTEHST DU MIT SELBSTRESPEKT ZU LEBEN

Eigentlich brauch man gar nicht mehr viel dazu zusagen bzw zuschreiben. Es stimmt einfach. So ein einfacher Satz, so eine „einfache“ Erkenntnis und soo verdammt schwierig umzusetzen.

Mich selbst lieben und dann lebe ich mit Selbst – Respekt. Liebe, Selbst- Respekt. Alles worum sich das Leben dreht. Liebe ist ein Geschenk. Es ist keine Aufforderung. Es ist ein Prozess, es ist ein Offen-sein,  ein Demütig-sein, ein Geschenk annehmen und geben ( ohne dass es an Erwartungen geknüpft ist ) Manchmal habe ich das Gefühl, dass Menschen, wenn sie sagen „ Ich liebe dich“ oder „Ich liebe sie / ihn aber doch“,  sofort eine Erwartung daran knüpfen, dass der andere/ die andere einen auch sofort lieben muss oder dann alles stehen und liegen lässt, alles macht – nur weil man „Ich liebe dich“ gesagt hat. Aber, denke ich jedenfalls, das ist nicht die Art von Liebe, um die es gehen sollte. Es ist nicht wie eine vorgetäuschte Bitte. Also wenn z.B eine Mutter ihr Kind darum bittet den Geschirrspüler auszuräumen. Dann ist dies eine Erwartung, eine Aufforderung, ein „Befehl“. Denn es steht in dem Kontext quasi nicht zur Wahl, dass das Kind nein sagt und geht, was man bei einer Bitte tun könnte. Sondern die Mutter erwartet, dass der Geschirrspüler ausgeräumt wird und das steht nicht zur Diskussion. Kommt es aber zu einer ( und ich glaube, viele von euch kennen diese Szene? ), wird schnell klar, dass dies keine Bitte war. Man müsste es also dann entweder anders formulieren, so dass der Standpunkt klar ist oder bei einer Bitte auch akzeptieren, dass das Kind dieser nicht nachkommen muss. Denn eine Bitte ist ein Wunsch, den ich äußere. Ein Wunsch an eine andere Person. Und diese Person hat die freie Entscheidung, diesen Wunsch, diese Bitte anzunehmen, dieser nachzugehen oder auch abzulehnen. Sie muss diese Bitte nicht annehmen. Wenn sie nicht möchte, dann können wir sie auch nicht dazu zwingen. Es ist die freie Entscheidung dieser Person. Und ich denke, genauso verhält es sich auch mit der Liebe. Wenn wir jmd. lieben, sollte dies ohne Bedingungen sein. Ohne angeknüpfte Erwartungen. Frei aus uns heraus. Weil wir etwas geben möchten, ohne Absicht dahinter. Einfach nur Lieben. Jemanden lieben, so wie die Person ist. Mit all ihren Stärken und Schwächen. Mit den kleinen wundervollen Macken, die die Person einzigartig machen. Klar können sie uns mal stören, wir sollten sie haben nicht versuchen auszuradieren, denn dann ist es nicht mehr die Person, in die man sich verliebt hat. Nur zusammen ist es eins. Licht und Dunkel. Leben und Tod. Ying und Yang. Stärke und Schwäche. Wenn wir jmd. so lieben können. Dann können wir uns auch selbst so lieben. Lieben mit den kleinen Dellen am Oberschenkel, lieben mit den bunten Streifen auf den Beinen, lieben mit der straffen Haut, lieben mit den Sommersprossen, lieben mit der Zahnlücke, lieben mit den vollen Lippen, lieben mit den schmalen Gelenken und so weiter und so weiter. Wir können lernen unseren Körper mit Liebe anzunehmen. Ihn mit Liebe wahrzunehmen und ihn als das Ansehen was er ist. Unser Körper ist ein unglaubliches Geschöpf der Natur. Es ist Wahnsinn, was er alles für uns leistet, wie ausgeklügelt jedes einzelne kleine Teil ist, damit es ein großes Ganzes ergibt. Unser Körper ist die Hülle unserer Selbst. Er ist das Außen unseres Innen. Wenn wir uns lieben und uns sehen & anerkennen wie wir sind, können wir lernen unsere Schichten abzulegen und wir können mehr zu unserem höheren Selbst kommen. Wir können noch mehr von uns sehen und erfahren, was vielleicht vorher im Verborgenen lag. Wir können mehr aus uns heraus strahlen. Unser Licht wird größer und heller werden. Wenn wir uns lieben, wie wir sind, dann werden wir auch unsere Schwächen als Stärke sehen. Wir werden unsere kleinen Fehler, unsere kleinen Makel als individuelle Erkennungsmerkmale für uns sehen. Wir sind wundervolle, individuelle Geschöpfe der Natur und jeder einzelne von uns ist schön und kanndarf -und in diesem Falle – muss geliebt werden. Wie unser Körper aus einem ausgeklügeltem System besteht, so sind auch wir alle ein Part des großen Ganzen. Jeder von uns trägt etwas dazu bei. Auch wenn wir es vielleicht nicht sehen, so hinterlassen wir unsere Spuren und unser Handeln wird etwas dazu beitragen und die Kette, aus den daraus resultierenden Ereignissen, wird jmd. anderen helfen. Wenn wir diese Liebe zulassen , dann leben wir automatisch im Selbst – Respekt. Respekt steht für Achtung, Anerkennung, für die Bewunderung, die Hochachtung, die Wertschätzung. Wir lassen als dies zu, wenn wir uns lieben. Wir haben die Hochachtung vor uns selbst und unser handeln. Wir schätzen uns wert. Wir haben die Bewunderung für uns. Für alles was wir unser Leben bereits geleistet haben. Und jeder von uns hat bereits sehr viel geleistet. Sprich wir respektieren uns. Und Liebe und Respekt werden nicht mehr als Aufforderung gesehen und verstanden, sondern als ein Tun, eine Eigenschaft, die aus freien Willen passiert ohne Absichten und angeknüpften Erwartungen. Es ist vielmehr eine ganzheitliche Einstellung zum Leben. Wenn ich liebe und respektiere habe ich alles, was ich im Leben brauche.

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sei bunt und lebe deine Vielfalt.

Deine Janina

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

GEDULD ZAHLT SICH AUS

Inzwischen ist es zu meinem Abendritual geworden mich abzuschminken, den ganzen Dreck von dem Tag von meiner Haut zu wischen, mir entspannte Kleidung    anzuziehen, Wasser für meinen Lieblingstee aufzusetzen, entspannte Musik anzuschalten, Kerzen anzuzünden, mit weißem Salbei zu räuchern und mich dann genüsslich und entspannt auf die Couch zu setzen. Dann lausche ich der Musik, trinke meinen Tee und komme im Hier und Jetzt an. Ich versuche die Arbeit, Arbeit sein zu lassen und bedanke mich für die vielen Eindrücke und Erfahrung, die ich bis jetzt an dem Tag sammeln durfte. Und dann nehme ich mir das Zettelchen des Teebeutels vor, lese den Spruch, lasse ihn wirken und schreibe meine Gedanken dazu nieder. Was macht er mit mir, fordert er mich heraus? Kann ich etwas lernen und achtsamer werden?
Hab ich eine solche Erfahrung schon einmal gemacht?
Heute war es der Satz „Geduld zahlt sich aus“
Im Vorfeld dazu muss man sagen, dass die Liebe Geduld und ich erst im letzten Jahr uns mehr angefreundet haben…
Am liebsten würde ich immer alles sofort umsetzen und erledigt haben, sofort das Ergebnis sehen und mit einem neuen Projekt starten. Ich bin jmd, der gerne viele Dinge gleichzeitig angeht, wie ein Wirbelwind unterwegs ist und manchmal auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzt. Aber im letzten Jahr habe ich angefangen ein bisschen vom Gaspedal runterzugehen (dazu muss man sagen, dass es erst nach dem Sommer kam 😉 ) und den Dingen Zeit zu geben und mehr den kreativen schaffungsprozess zu genießen, den Dingen ihren Lauf zu geben und darauf zu vertrauen, das alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort passiert. Alles ist, wie es ist und hat seine Berechtigung. Ein sehr praktisches Beispiel für mich ist, meine/ unsere neue Wohnung. Die alte musste sofort eingerichtet sein, gestrichen, alle Möbel an seinem Platz usw..
Jetzt hab ich mir Zeit und die Wohnung auf mich wirken lassen. Sie nimmt immer mehr Gestalt an, wird wieder neu umdekoriert, so lange bis der Gegenstand seinen Platz gefunden hat und alles mehr Gestalt annimmt. Ich umgebe mich gerne mit dem Schönen und liebe es ein zu Hause zu schaffen. Ohne den Prozess, die einzelnen Steps und das Geduld haben, wäre unsere Wohnung womöglich jetzt nicht so schön geworden. Aber auch in vielen anderen Bereichen meines Lebens kann ich sagen, dass es sich lohnt, Geduld mit sich, seinen Mitmenschen und den Dingen zu haben..es zahlt sich definitiv aus.
Schreibt gerne eure Gedanken dazu und wie sich die Geduld sich schon bei euch ausgezahlt hat.
In diesem Sinne, be yourself, love yourself 
Eure Janina