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Rauhnächte | Teil 1

In den letzten zwei Jahren ist habe ich meine Spiritualität bzw meine Leidenschaft für spirituelles Wissen wieder entdeckt. Ich denke, dass jeder von uns auf seine ganz eigene wundervolle Weise spirituell ist, daher sage ich auch ganz gerne spirituelles Wissen oder altes Wissen 😊 Und im letzten Jahr habe ich das erste Mal die Rauhnächte für mich abgehalten. Es war einfach schön und magisch und hat mir, die für mich schönste Zeit im Jahr – nämlich Weihnachten – noch magischer und besonderer gemacht. Auch, wenn es organisatorisch ab und zu eine Herausforderung war. Aber, wer kennt es nicht ? Heilig Abend, Familie, dann noch mögliche Geburtstage und Silvester. Vielleicht kennt ihr auch dieses Gefühl, dass in dieser Zeit die Tage auf der einen Seite besonders schnell vergehen und sie sich gleichzeitig wie Kaugummi ziehen. Ich denke, dass dies an den Rauhnächten liegt. Die Rauhnächte sind 12 Nächte zwischen Weihnachten, den 24.12, und dem Dreikönigstag, den 06.12 und gelten als heilige Zeit. Wir können in diesen Tagen auf das alte Jahr zurückschauen und einen Blick in die Zukunft werfen.

Wieso denn eigentlich 12 und woher kommt der Name Rauhnächte?

Die 12 Tage / Nächte stehen symbolisch für die 12 Monate im neuen Jahr. Du kannst also jeden Tag unter einem neuen Schwerpunkt abhalten, dazu journalen orakeln und noch vieles weiteres prakitizieren. Dazu schreibe ich später mehr. Die 12 Tage ergeben sich aus der Differenz der Tage im Sonnenjahr ( 365 Tage ) und dem Mondjahr ( 354 Tage). Um diese Differenz auszugleichten wurden 11 Schalttage und damit 12 Nächte eingefügt. Die Wurzeln liegen in der germanischen und keltischen Tradition. Man könnte also sagen, dass diese Tage und Nächte quasi nicht existieren. In dieser Zeit ist der Schleier zu anderen Welt besonders dünn, und wilde Geister und Dämonen ziehen durch das Land. Hier lässt sich der Begriff „Rauhnächte“ herleiten. „Rauh“ ( wild) kommt von Rauch oder Räuchernd und vom mittelhochdeutschen Wort „rûch“, welches haarig und pelzig bedeutet und damit das Aussehen der Dämonen beschreibt. In diesen Tagen soll auch keine Wäsche draußen zum Troknen aufgehangen werden, da sich die Geister und Dämonen darin verstecken und verheddern können. Diese Tage liegen außerhalb von Zeit und Raum. Die irdischen Gesetze verlieren ihre Gültigkeit. Daher für mich auch dieses Zeitgefühl.

Du kannst in dieser Zeit besonders auf deine Träume achten und sie dir niederschreiben, führe ein Tagebuch. Man sagt, dass die Träume im jeweils dazugehörigen Monat in Erfüllung gehen. Wäre doch spannend, wenn du im ganzen Jahr etwas hast, was du wieder hervorholen kannst und einen andauernden Rückblick / Zukunftblick hättest. Alles was in diesen Tagen geschieht, hat eine ganz besondere Bedeutung. Diese magische Zeit, ist die Zeit des Loslassens, deinen alten Ballast abzuwerfen und frei in das neue Jahr zu starten. Nutze diese Zeit für dich als Innenschau.

Du kannst z.B :

  • Aufräumen und putzen – das Entrümpeln und Ausmisten soll Unglück bringen, daher würde ich es in dieser Zeit nicht machen.
  • Geliehenes zurückgeben und Schulden begleichen
  • Wie gesagt deinen alten Ballast loswerden und allg deine Angelegenheiten klären ( ist doch schon, wenn man einen Streit im alten Jahr lassen kann und ihn nicht mit in das Neue nimmt ?)
  • Wofür warst du dankbar in diesem Jahr?
  • Räucher deine Wohnung oder Haus aus – du kannst hier Salbei benutzen oder auch Weihrauch, Myrrhe und Engelwurz. ( Ich bin in den ersten Tagen alleine zu Hause und werde diese Zeit dafür nutzen – mein Freund mag dies nämlich nicht ganz so gerne😉)
  • Achte, wie auch schon geschrieben, auf deine Träume und führe ein Buch darüber
  • Du kannst meditieren, lange Spaziergänge und Yoga machen, alles, was dir gut tut und wo du zur Ruhe kommst.

Da auch die Tage wichtig sind, kannst du deine Rauhnacht von 12.00 Uhr am Tag bis 12.00 Uhr am nächsten Tag nutzen, so kommt auch weniger Stress auf 😊 Diese magische Zeit eignet sich einfach perfekt für Bräuche und Rituale. Neben dem einfangen von deinen Träumen und Journalen kannst du auch Orakeln, Räuchern und das 13 – Wünsche – Ritual abhalten. Ganz unter dem Motto: Loslassen und Reinigen, Innehalten und Orakelkarte ziehen und Journalen, neue Intentionen setzten.

Das 13- Wünsche- Ritual beinhaltet 13 Wünsche für das kommende Jahr aufzuschreiben und in jeder Nacht einen Wunsch ( diese musste du vorher falten, so dass du sie nicht mehr erkennen kannst ) ziehen und ihn der Erde wieder übergibst, indem du ihn z.B anzündest und ihn zu Asche werden lässt oder auch vergräbst, wie einen Samen. Diese Wünsche gibst du ab und vertraust dem Universum für die Erfüllung dieser. Und der 13. Wunsch, ist der Wunsche wo du selber aktiv wirst und dich in die Umsetzung dessen begibst.

Das Aufschreiben dieser Wünsche kannst du z. B am 21.12 machen. Am diesen Tag ist die Wintersonnenwende oder auch Julnacht und ist die längste Nacht des Jahres. Nach dieser Nacht kommt wieder das Licht, die Nächte werden wieder kürzer und es geht wieder Richtung Frühling. Diese Nacht leitet die Rauhnächte ein. In dieser Nacht geht es auch um das Loslassen und reflektieren. Was hast du diesem Jahr gelernt? Wofür bist du dankbar? Was darf gehen? Was darfst du loslassen? Was wünscht du dir für das kommende Jahr ? Was darf Neues kommen? Was willst du ins Leben bringen?

Damit du deine Rauhnächte abhalten kannst, brauchst du tatsächlich gar nicht viel. Du brauchst etwas zum Schreiben, ein Notizbuch für deine Träume, ein Orakelset, wenn du magst, und etwas zum Räuchern. Hier geht wunderbar Palo Santo oder Weißer Salbei, den bekommst du auch als Smudge Stick. Ich kann hier Practical Magic / Hexenladen in Hamburg – Eppendorf empfehlen ( unbezahlte Werbung ). Wenn du deine Wünsche für das kommende Jahr visueller festhalten möchtest, dann kannst du dir auch ein Visionboard erstellen. Dazu benötigst du genügend Zeitschriften, Schere und Kleber. Auch hier: alles kann, nichts muss. Mach es so, dass es sich für dich gut anfühlt. Die Rauhnächte sind da, um zur Innenkehr zu kommen. Auch bei dem Einfangen deiner Träume geht es nicht darum, alles treugenau niederzuschreiben, wenn du dich an alles erinneren kannst – super 😊 Du kannst auch einfach Stichpunkte niederschreiben, das Gefühl dahinter. Und auch genauso bei dem Journalen, lass es einfach fließen und erzwinge nichts. Es soll dir gut dabei gehen 😊 Falls du vorher noch nie mit Orakelkarten oder Tarotkarten gearbeitet hast, sind zusätzliche kleine Heftchen beigefügt, die dir die Karte und dessen Intention erklären. Was ich persönlich sehr schön finde ist, in die Assoziation mit der Karte zu gehen. Welche Farben fallen dir auf? Was springt dich an? Wie wirkt sie auf dich ? Schreib dazu deine Gedanken nieder, daraus ergibt sich so viel. Ich werde noch ein weiteren Beitrag schreiben, wo ich noch einmal auf die einzelnen Tage der Rauhnächte eingehe. Ich glaube, das wird hier sonst ganz schön viel an Informationen 😊

Ganz viel Liebe für dich,

Deine Janina 

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INTELLIGENZ UND INTUITION SIND ZWEI FREUNDE

“Wirklich?“ Das war das erste, was mir in den Kopf geschossen kam und als zweites dachte ich mir „Jupp, irgendwie schon“.

Aber wieso ist es so? Dem ganzen bin ich, auf meiner kleiner Tee-Gedanken-Reise, auf den Grund gegangen und habe für mich eine Antwort gefunden.

Zuallererst kläre ich einfach noch einmal die Begrifflichkeit ab.
„Intelligenz ist die Fähigkeit, abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln“ ( Definition findet ihr im Wörterbuch). Das Wort Intelligenz lässt sich aus dem lateinischen „intellegere“ ableiten, welches für „erkennen“, „einsehen“, „verstehen“ steht. Tiefer möchte ich an dieser Stelle gar nicht gehen und z.B herausarbeiten, wie der Begriff in der Psychologie gesehen bzw. definiert wird. Intelligenz ist also unsere Auffassungsgabe, unser Denken.

Intuition ist das „unmittelbare, nicht diskursive, nicht auf Reflexion beruhende Erkennen, Erfassen eines Sachverhaltes oder eines komplizierten Vorgangs“ ( auch hier findet ihr die Definition im Wörterbuch). Intuition ist das innere Gespür, die Ahnung, der Impuls und für viele von uns,unser Bauchgefühl.

Wir haben, wenn wir dies einmal runterbrechen, den Kopf mit seinem Denken und den Bauch mit seinem Fühlen.

Denken und Fühlen sind zwei Freunde.

Sind diese beiden Eigenschaften nicht konträr zueinander? Wenn ich denke, höre ich dann überhaupt noch auf mein Gefühl? Und wenn ich fühle, denke ich dann überhaupt? Vielleicht muss ich dies einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Im Spirituellen sagt man, dass es eine Dualität gibt. Wo Tag ist, ist auch Nacht. Gut und Böse. Licht und Schatten. Yin und Yang. Außen wie Innen. Alles steht in einer Balance zueinander.
Wenn wir also noch einen Schritt weitergehen und das Denken und Fühlen mit Energien gleichsetzen, dann können wird das Denken mit einer aktiven und das Fühlen mit einer passiven Energie gleichsetzen. Man könnte auch sagen, dass das Denken unsere männliche Energie und das Fühlen unsere weibliche Energie ist. Passiv darf hier nicht missverstanden werden mit z.B Nichts-tun oder faul sein oder dergleichen gleichgesetzt werden. Passiv ist hier eine fließend Energie. Eine Energie, die ganz tief ist-  voller Ahnung und Vertrauen. Sie ist unsere Urkraft für Wachstum, Reife und Fruchtbarkeit ( nicht nur biologisch zu betrachten, sondern auch auf Projekte und Ideen bezogen) Unsere weibliche Energie ist unsere Kraft in der Ruhe, in der Stille. Da fällt mir gerade das Sprichwort „in der Ruhe liegt die Kraft“ ein. Unsere männliche aktive Energie ist unsere Kraft der Gedanken, das Handeln, unser fester Wille. Unsere Kraft, das wir die Impulse, das Gefühl in die Tat umsetzen und wir unser Vorhaben auch zu Ende bringen, dieses Form geben und unsere Gefühle und Gedanken in die Materie bringen.

Denken und Fühlen bilden also ein Ganzes, sie ergänzen sich mit ihren Energien und sind tatsächlich miteinander befreundet, damit wir, als Mensch, als Ganzes agieren können. Wir benötigen das Hinfühlen in einer Situation, um daraus unsere nächsten Schritte heraus-denken zu können, damit wir so handeln können, so wie uns gut tut. Und genauso benötigen wir das Erkennen, Er-denken von einer Situation, um hier noch mal hin-zu-spüren, ob die Situation vllt. wirklich so ist oder ob wir uns nicht schon wieder in einer Gedankenspirale befinden und alles zerdenken.
Wir benötigen also beides, damit wir im Aussen so handeln können, wie wir es im innen brauchen. Wir benötigen beides auf unserem Lebensweg. Wir sind alle Denk&Gefühl – Menschen. Wir müssen „nur“ wieder lernen beides in uns in Einklang zu bringen, auf beides Acht zu geben und auf beides zu vertrauen. Nur so können wir ein Ganzes sein und das Leben leben, wie wir es uns wünschen. Wenn wir eines von uns abschneiden, fehlt uns etwas.

Genießt beides davon. Genießt eure Aktivität, euren Tatendrang, nutzt ihn aus. Bringt Projekte zu Ende, setzt eure Ideen in die Tat um.

Genießt aber auch die Zeit der Ruhe und der Stille, noch einmal nachzuspüren, ob dies gerade das Richtige für euch ist und sammelt hier einfach Kraft.

Beides ist gut und hat seine Da-seins-Berechtigung und erfüllt unser Leben.

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sei bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina

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LASS DIE DINGE ZU DIR KOMMEN

Vielleicht kennt ihr das auch.. Auf einmal flutscht es, alles macht Sinn und eine Sache ergibt sich aus der anderen. So ein Gefühl habe ich gerade, worüber ich sehr glücklich & dankbar bin. Step by Step geht alles in die Richtung, zu dem Ziel, welches ich mir gewünscht, fokussiert und manifestiert habe. Beim Schreiben stelle ich gerade fest, dass auch mein Glaubenssatz ( dieses Sprichwort kennt ihr bestimmt auch ) „So wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch zurück“, hier sehr passend ist. Für mich ist dieses Sprichwort oder auch Glaubenssatz definitiv nicht negativ belastet, sondern steht für mich stellvertretend für das Gesetz der Anziehung – für das Universum. Mein Auftreten mit meiner ganzen Energie, meiner Einstellung und meinen Gefühlen- positiv als auch negativ – wird mir direkt vom Außen gespiegelt und zurück gesandt. Wie kann ich von meiner Umwelt erwarten, dass sie mir freundlich zugetan ist, wenn ich morgens schon mit einer – jetzt mal deutsch – pissigen Laune aufstehe?! Wenn ich mich selber nicht leiden kann, zickig & grantig bin, wie kann ich dann erwarten, dass mein Gegenüber mich als absoluten Sonnenschein sieht ? Mich anlächelt und dem entsprechend auch mit mir in Kontakt geht ?! Wie ihr seht, es fängt immer bei mir selber an, bei meiner Energie und Einstellung. Stehe ich morgens aber auf, freue mich auf den Tag und tue mir selber etwas gutes, dann bekomme ich diese Energie auch zurück. Und genauso ist es auch mit meinen ( ihr könnt dies auch gerne für euch übernehmen und euch angesprochen fühlen. Ich versuche gerade nicht immer von mich auf andere zu schließen. Denn wer bin ich denn, dass ich denke oder weiß, was eure Ziele, Wünsche, Einstellung, Gefühle, Sichtweisen auf die Welt etc. sind. Das wisst nämlich nur ihr selbst 🙂 ) Zielen und Wünschen. Klar funktioniert es nicht einfach so, Wunsch formuliert, an das Universum gesendet und schwuppdiwupp bin ich z.B Millionär. Wenn ich aber meinen Wunsch und mein Ziel formuliert habe, mir dann überlege, wie ich dort hinkomme, ich motiviert und offen bin für aufkommende Situationen, mutig handle, Vertrauen in mich und das Universum habe, die Gelegenheit beim Schopfe packe und sie nicht an mir verstreichen lasse, dann komme ich meinem Ziel und meinem  Wunsch ein Stückchen näher. Überraschend ist, wie viele weitere Dinge auf mich zu komme und wie viele wundervolle Dinge sich nach und nach daraus ergeben.

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sei bunt und lebe deine Viefalt

Deine Janina

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SEI FREUNDLICH UND MIT-FÜHLEND

Freundlich und mit- fühlend zu sein, ist, denke ich, nicht die einfachste Aufgabe der Welt und beginnt meiner Meinung nach bei einem im tiefsten Selbst und ist nicht nur eine nette Begrüßung. Das Wort „freundlich“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen „vriuntlich“ (herzlich, wohlwollendes Verhalten) in dem Spätmittelhochdeutschen „vriuntlichkeit“ (anfreunden, Freundschaft schließen).

Freundlich zu sein bedeutet für mich, auch in der inneren Einstellung – meiner Geisteshaltung – herzlich zu sein und dies meinem Gegenüber zu zeigen und meine Kommunikation so auszurichten, dass diese authentisch ist und sich die Person gegenüber respektvoll und wohlwollend behandelt fühlt. Dies beinhaltet aber auch, dass ich dies gegenüber mir selbst bin. Das ich wertschätzend und nicht immer kritisch mir gegenüber mir selbst bin, nicht immer nur die negativen Dinge sehe, sondern stolz auf mich und auf das, was ich alles geleistet habe, bin. 

Auch wenn nicht alles perfekt war – egal!

Ich bin hier auf der Erde um zu lernen. Jede Erfahrung bringt mich ein Stück weiter auf meinem Lebensweg. Wenn ich diese innerliche Grundeinstellung habe, so klappt es auch mit der Freundlichkeit gegenüber anderen Menschen ganz automatisch. Ich bin jedes Mal überrascht, was für wundervolle Reaktionen ich zurück bekomme. Wenn ich Freundschaft mit mir selbst schließe und meine Macken genauso liebe, wie meine positiven Eigenschaften. Wenn ich mich selber so behandle, wie meine Busenfreundin, meinen Partner usw., dann habe ich einen ganz wichtigen Schritt gemacht. Dann kann ich auch anderen Menschen, meiner Meinung nach, aus tiefsten Herzen freundlich begegnen.

 „Mit-fühlend“ zu sein, finde ich eine großartige Eigenschaft. Wie schön ist es, wenn jmd mit mir fühlt? Wenn der oder diejenige sensibel genug ist, meine Gefühle wahrzunehmen? Der/diejenige muss nicht zwangsläufig komplett mit in den Gefühlen aufgehen, sondern kann sich auch gerne davon abgrenzen. Aber wenn mir Raum für meine Gefühle gegeben wird und mir auf Augenhöhe begegnet und seine / ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Interpretationen hinten- an – stellt und mich in meiner Gefühlswelt offen begegnet, mich dort abholt und wirklich mit-fühlt, dann entstehen auch weniger Missverständnisse und ich kann so kommunizieren, wie ich es in dem Moment denke und wirklich sein.

Während des Schreibens merke ich gerade, wie wichtig mir beides ist und wie ich auf andere Menschen noch mehr zugehen möchte. Denn ich glaube ganz fest an das Gesetz der Resonanz, an die Anziehungskraft, an das Universum und an das Positive im Leben, alles besteht aus Energie und somit sind wir alle eins. Es ist verrückt ( positiv gemeint ) wie viele andere Gedanken, Themen und das Handeln immer wieder auf diesen Kern zurückkommen.

Und das klingt alles so einfach und dennoch ist es öfters so schwierig. Denn die Reaktion von meinem Gegenüber ist das Spiegelbild, die Reflexion meines Handels und meiner Emotionen. Es ist oft schwer hier hinzusehen und offen zu sein, da manchmal Schmerz und Leid durch gesammelte Erfahrungen im Leben damit verbunden sin. Wenn wir bzw ich diesen Schmerz sehe und ihn freundlich und mit- fühlend begegne, ihn anerkenne und wahrnehme, so kann ich ihn transformieren, daran wachsen und ihn für mich als Stärke nutzen. All dies nehme ich unter anderem bei mir wahr. Einmal angefangen und den Mut dazu gehabt hinter die Kulissen zu blicken, lässt sich der Prozess nicht mehr aufhalten. So viel Unbehagen es mir auch bereitet, da ich oft nicht weiß wo die Blockaden und Glaubenssätze herkommen, umso schöner ist es, wenn ich eine Erkenntnis und den Mut dazu hatte, diese anzuerkennen und aufzulösen.

Vielleicht bekommt auch ihr durch diesen kleinen Beitrag Mut, Lust, freundlich und mit-fühlend euch gegenüber zu sein. Ihr werdet sehen, es ist ganz viel SCHÖNES, WUNDERVOLLES, GLITZERNDES UND BEJAHENDES hinter der Schicht verborgen. Und es wartet nur darauf durch die Schale zu brechen und zu strahlen. 

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sei bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina

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LEBE LEICHT, REISE MIT LEICHTEM GEPÄCK

Inzwischen habe ich eine ganze Ansammlung von kleinen Teesprüchen. Sie alle befinden sich in einem kleinen Organzasäckchen und werden nach dem Zufallsprinzip von mir gezogen und nach dem Schreiben verbrannt. So werden meine Gedanken dem Universum übergeben und gehen in ihr Element zurück und unterliegen dann dem Gesetz der Anziehung.

Gerade sitze ich auf dem Balkon in der Sonne, genieße die Sonnenstrahlen auf meiner Haut und spüre wie die Sonne von Tag zu Tag kräftiger wird. Meine Gedanken springen von Huchs auf Buchs und ich frage mich, wie es mit meinem Gepäck aussieht. Durch die jetzige Corona -Situation und der eingeschränkten Bewegungsfreiheit kommt mir mein Gepäck schwerer vor, als ich immer dachte. Vielleicht konnte ich aber auch immer erfolgreich bei dem Gewicht schummeln.. ? Die äußere Situation zwingt einen geradezu auf seinen Rucksack zu schauen und darüber nachzudenken, was man wirklich alles von dem Ballast braucht, was einem hilft und was einem nicht mehr hilft und dadurch die Reise erschwert oder gar blockiert.

Vielleicht müssen jetzt einige Dinge neu überdacht werden, damit der Rucksack und die Reise wieder leichter wird. So ist es möglich den Rucksack auf der weiteren Reise wieder mit neuen Erfahrungen zu füllen, die einen weiterbringen und diese wieder, nach getaner Arbeit, auszusortieren, damit das Gepäck weiterhin leicht bleibt und das man das Leben weiterhin in vollen Zügen genießen kann. Man kann dann offen und voller Leichtigkeit auf verschiedene Situationen reagieren, das Positive aus der Situation herausziehen und im Hier & Jetzt leben. Die Veränderungen können immer wieder als Chance genutzt werden, den Inhalt seines Rucksackes neu zu prüfen und zu bewerten, so das die Reise des Lebens leicht und voller Freude, Genuss, Gesundheit und Glück ist.

In diesem Sinne, überprüfe dein Gespräck. Welche Eigenschaften sind zu überdenken, helfen sie mir noch oder kann ich sie ablegen? Horche tief in dich hinein und frage dich, woher dieses Verhalten kommt. Nehme es liebevoll an und bedanke dich dafür, denn es hat dir in der Vergangenheit geholfen und dann bitte diesen Teil in dir, dich zukünftig ander zu verhalten, damit dies dir mehr dienen kann und nehme dies wieder liebevoll in dich auf.

Be yourself & love yourself,

sei bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina

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HANDELE, REAGIERE NICHT NUR

Gestern habe ich ja bereits etwas kurzes zu dem Thema Vollmond – Rituale geschrieben und darüber, welche Fragen man sich vielleicht stellen sollte.

Fragen, die einem helfen hinter die eigene Mauer zu schauen, um zu erkennen, dass manche Muster überholt sind und nicht mehr zum jetzigen Zeitpunkt des Lebens passen oder auch, um zu erkennen, welche Stärken man noch mehr ausbauen und welche positiven Dinge man noch mehr in sein Leben lassen möchte. Heute habe ich den Spruch „Handele, reagiere nicht nur“ gezogen und der greift dieses sehr schön auf. Wenn ich erkannt habe, was ich ver – ändern möchte in meinem Leben, damit es mir z. B besser geht, dann muss ich dementsprechend auch handeln. Es reicht nicht nur, es zu sehen & zu erkennen und dann ab und zu in der Situation anders zu reagieren, denn dann habe ich gar nichts geändert. Ändern und Handeln bedeutet, das ich nach dem Erkennen, auch in die Tat übergebe. Denn nur so kann sich die Situation auch ändern. Ich muss selber etwas dafür tun. Denn nur so kann dies auch wieder zu mir zurückkommen und dadurch, ich nenne es jetzt einmal, eine „positive -Spiral -Handlung“ in Kraft treten.
Wir selber wollen doch König und König über unser eigenes Leben sein, oder ?!
Dann sollten wir auch selber handeln und nicht nur reagieren. Wenn ich etwas in meinem Leben ändern möchte, dann liegt es in meiner Kraft auch dies zu ändern und nicht darin, dass ich darauf warte und das es womöglich jmd. Anderes für mich tut. Bzw es ist sogar so, dass mein Wunsch, mein Traum, mein Ziel vom Universum gehört und mir eine Möglichkeit, Situation gesendet wurde zu handeln. Wenn ich aber nicht dafür offen bin und nicht selber dafür etwas getan habe, dann erkenne ich womöglich nicht einmal die Gelegenheit, die sich mir gerade eröffnet. Dann komme ich weder ins Reagieren, noch ins Handeln. Wenn ich aber etwas für die neue Situation, das neue Verhalten etwas getan habe, dann erkenne ich solche Momente und kann noch mehr in Handeln kommen.
Wenn du dir also gestern paar Gedanken zu dir selber gemacht hast, was du ver – ändern möchtest, was du mehr in dein Leben haben möchtest, dann handele auch dementsprechend. Und du wirst sehen, dass es zu dir zurückkommt. Du wirst die vielen verschiedenen Situationen, Gelegenheiten erkennen, dementsprechend auch handeln können. Und aus bereits dieser wundervollen Situation wird noch mehr entstehen. Du lässt automatisch mehr von dem positiven Dingen, die du dir gewünscht hast, in dein Leben. Du wirst in der vollen Kraft deiner Selbst stehen und König, Königin von deinem eigenen Leben sein, wenn du aus Liebe zu dir selbst handelst und nicht nur reagierst.
In diesem Sinne be youryself & love yourself, sei bunt und lebe deine Vielfalt.
Du bist ein einzigartiger & wundervoller Mensch.
Deine Janina
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LIEBE DICH SELBST, DANN VERSTEHST DU MIT SELBSTRESPEKT ZU LEBEN

Eigentlich brauch man gar nicht mehr viel dazu zusagen bzw zuschreiben. Es stimmt einfach. So ein einfacher Satz, so eine „einfache“ Erkenntnis und soo verdammt schwierig umzusetzen.

Mich selbst lieben und dann lebe ich mit Selbst – Respekt. Liebe, Selbst- Respekt. Alles worum sich das Leben dreht. Liebe ist ein Geschenk. Es ist keine Aufforderung. Es ist ein Prozess, es ist ein Offen-sein,  ein Demütig-sein, ein Geschenk annehmen und geben ( ohne dass es an Erwartungen geknüpft ist ) Manchmal habe ich das Gefühl, dass Menschen, wenn sie sagen „ Ich liebe dich“ oder „Ich liebe sie / ihn aber doch“,  sofort eine Erwartung daran knüpfen, dass der andere/ die andere einen auch sofort lieben muss oder dann alles stehen und liegen lässt, alles macht – nur weil man „Ich liebe dich“ gesagt hat. Aber, denke ich jedenfalls, das ist nicht die Art von Liebe, um die es gehen sollte. Es ist nicht wie eine vorgetäuschte Bitte. Also wenn z.B eine Mutter ihr Kind darum bittet den Geschirrspüler auszuräumen. Dann ist dies eine Erwartung, eine Aufforderung, ein „Befehl“. Denn es steht in dem Kontext quasi nicht zur Wahl, dass das Kind nein sagt und geht, was man bei einer Bitte tun könnte. Sondern die Mutter erwartet, dass der Geschirrspüler ausgeräumt wird und das steht nicht zur Diskussion. Kommt es aber zu einer ( und ich glaube, viele von euch kennen diese Szene? ), wird schnell klar, dass dies keine Bitte war. Man müsste es also dann entweder anders formulieren, so dass der Standpunkt klar ist oder bei einer Bitte auch akzeptieren, dass das Kind dieser nicht nachkommen muss. Denn eine Bitte ist ein Wunsch, den ich äußere. Ein Wunsch an eine andere Person. Und diese Person hat die freie Entscheidung, diesen Wunsch, diese Bitte anzunehmen, dieser nachzugehen oder auch abzulehnen. Sie muss diese Bitte nicht annehmen. Wenn sie nicht möchte, dann können wir sie auch nicht dazu zwingen. Es ist die freie Entscheidung dieser Person. Und ich denke, genauso verhält es sich auch mit der Liebe. Wenn wir jmd. lieben, sollte dies ohne Bedingungen sein. Ohne angeknüpfte Erwartungen. Frei aus uns heraus. Weil wir etwas geben möchten, ohne Absicht dahinter. Einfach nur Lieben. Jemanden lieben, so wie die Person ist. Mit all ihren Stärken und Schwächen. Mit den kleinen wundervollen Macken, die die Person einzigartig machen. Klar können sie uns mal stören, wir sollten sie haben nicht versuchen auszuradieren, denn dann ist es nicht mehr die Person, in die man sich verliebt hat. Nur zusammen ist es eins. Licht und Dunkel. Leben und Tod. Ying und Yang. Stärke und Schwäche. Wenn wir jmd. so lieben können. Dann können wir uns auch selbst so lieben. Lieben mit den kleinen Dellen am Oberschenkel, lieben mit den bunten Streifen auf den Beinen, lieben mit der straffen Haut, lieben mit den Sommersprossen, lieben mit der Zahnlücke, lieben mit den vollen Lippen, lieben mit den schmalen Gelenken und so weiter und so weiter. Wir können lernen unseren Körper mit Liebe anzunehmen. Ihn mit Liebe wahrzunehmen und ihn als das Ansehen was er ist. Unser Körper ist ein unglaubliches Geschöpf der Natur. Es ist Wahnsinn, was er alles für uns leistet, wie ausgeklügelt jedes einzelne kleine Teil ist, damit es ein großes Ganzes ergibt. Unser Körper ist die Hülle unserer Selbst. Er ist das Außen unseres Innen. Wenn wir uns lieben und uns sehen & anerkennen wie wir sind, können wir lernen unsere Schichten abzulegen und wir können mehr zu unserem höheren Selbst kommen. Wir können noch mehr von uns sehen und erfahren, was vielleicht vorher im Verborgenen lag. Wir können mehr aus uns heraus strahlen. Unser Licht wird größer und heller werden. Wenn wir uns lieben, wie wir sind, dann werden wir auch unsere Schwächen als Stärke sehen. Wir werden unsere kleinen Fehler, unsere kleinen Makel als individuelle Erkennungsmerkmale für uns sehen. Wir sind wundervolle, individuelle Geschöpfe der Natur und jeder einzelne von uns ist schön und kanndarf -und in diesem Falle – muss geliebt werden. Wie unser Körper aus einem ausgeklügeltem System besteht, so sind auch wir alle ein Part des großen Ganzen. Jeder von uns trägt etwas dazu bei. Auch wenn wir es vielleicht nicht sehen, so hinterlassen wir unsere Spuren und unser Handeln wird etwas dazu beitragen und die Kette, aus den daraus resultierenden Ereignissen, wird jmd. anderen helfen. Wenn wir diese Liebe zulassen , dann leben wir automatisch im Selbst – Respekt. Respekt steht für Achtung, Anerkennung, für die Bewunderung, die Hochachtung, die Wertschätzung. Wir lassen als dies zu, wenn wir uns lieben. Wir haben die Hochachtung vor uns selbst und unser handeln. Wir schätzen uns wert. Wir haben die Bewunderung für uns. Für alles was wir unser Leben bereits geleistet haben. Und jeder von uns hat bereits sehr viel geleistet. Sprich wir respektieren uns. Und Liebe und Respekt werden nicht mehr als Aufforderung gesehen und verstanden, sondern als ein Tun, eine Eigenschaft, die aus freien Willen passiert ohne Absichten und angeknüpften Erwartungen. Es ist vielmehr eine ganzheitliche Einstellung zum Leben. Wenn ich liebe und respektiere habe ich alles, was ich im Leben brauche.

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sei bunt und lebe deine Vielfalt.

Deine Janina

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GEDULD ZAHLT SICH AUS

Inzwischen ist es zu meinem Abendritual geworden mich abzuschminken, den ganzen Dreck von dem Tag von meiner Haut zu wischen, mir entspannte Kleidung    anzuziehen, Wasser für meinen Lieblingstee aufzusetzen, entspannte Musik anzuschalten, Kerzen anzuzünden, mit weißem Salbei zu räuchern und mich dann genüsslich und entspannt auf die Couch zu setzen. Dann lausche ich der Musik, trinke meinen Tee und komme im Hier und Jetzt an. Ich versuche die Arbeit, Arbeit sein zu lassen und bedanke mich für die vielen Eindrücke und Erfahrung, die ich bis jetzt an dem Tag sammeln durfte. Und dann nehme ich mir das Zettelchen des Teebeutels vor, lese den Spruch, lasse ihn wirken und schreibe meine Gedanken dazu nieder. Was macht er mit mir, fordert er mich heraus? Kann ich etwas lernen und achtsamer werden?
Hab ich eine solche Erfahrung schon einmal gemacht?
Heute war es der Satz „Geduld zahlt sich aus“
Im Vorfeld dazu muss man sagen, dass die Liebe Geduld und ich erst im letzten Jahr uns mehr angefreundet haben…
Am liebsten würde ich immer alles sofort umsetzen und erledigt haben, sofort das Ergebnis sehen und mit einem neuen Projekt starten. Ich bin jmd, der gerne viele Dinge gleichzeitig angeht, wie ein Wirbelwind unterwegs ist und manchmal auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzt. Aber im letzten Jahr habe ich angefangen ein bisschen vom Gaspedal runterzugehen (dazu muss man sagen, dass es erst nach dem Sommer kam 😉 ) und den Dingen Zeit zu geben und mehr den kreativen schaffungsprozess zu genießen, den Dingen ihren Lauf zu geben und darauf zu vertrauen, das alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort passiert. Alles ist, wie es ist und hat seine Berechtigung. Ein sehr praktisches Beispiel für mich ist, meine/ unsere neue Wohnung. Die alte musste sofort eingerichtet sein, gestrichen, alle Möbel an seinem Platz usw..
Jetzt hab ich mir Zeit und die Wohnung auf mich wirken lassen. Sie nimmt immer mehr Gestalt an, wird wieder neu umdekoriert, so lange bis der Gegenstand seinen Platz gefunden hat und alles mehr Gestalt annimmt. Ich umgebe mich gerne mit dem Schönen und liebe es ein zu Hause zu schaffen. Ohne den Prozess, die einzelnen Steps und das Geduld haben, wäre unsere Wohnung womöglich jetzt nicht so schön geworden. Aber auch in vielen anderen Bereichen meines Lebens kann ich sagen, dass es sich lohnt, Geduld mit sich, seinen Mitmenschen und den Dingen zu haben..es zahlt sich definitiv aus.
Schreibt gerne eure Gedanken dazu und wie sich die Geduld sich schon bei euch ausgezahlt hat.
In diesem Sinne, be yourself, love yourself 
Eure Janina