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Räuchern – was ist das überhaupt und wie gehe ich vor?

Ich habe mich sofort in das Räuchern verliebt, als ich vor zwei Jahren einen Workshop dazu besucht habe. Räuchern ist das wohl älteste Ritual der Menschheitsgeschichte und ein super umfassendes Thema. Beim Räuchern werden getrocknete Pflanzen bzw Pflanzenwerke verbrannt / verglimmt. Es lassen sich z.B Kräuter, Blüten, Gräser, Samen, Hölzer, Wurzeln, Harze und so vieles mehr dafür verwenden. Räuchern ist der perfekte Begleiter bei einer Meditationen, beim Yoga, dem Journalen oder Orakeln und schafft eine Ruhezone für Körper & Geist und ist für mich absoluty Quality – & Metime. Neben dem Räuchern beim Meditieren oder Yoga, kann man die verschiedenen Pflanzenwerke auch zum Ausräuchern des Hauses, der Wohnung nutzen und während der Raunächten & Jahreskreisfesten räuchern. An für sich kann man dan räuchern, wann man das Bedürfnis danach verspürt. Für das Ausräuchern des Hauses, der Wohnung ist auch weißer Salbei super angenehm. Durch das Räuchern kann z.B negative Energien bereinigt und gelöst / befreit werden. Räuchern unterstützt aber auch beim Manifestieren für deine Wünsche, beim Orakeln usw. Die entstehenden Düfte wirken nicht nur angenehm auf der körperlichen Ebene, sondern sind auch für die Seele & Geist absolut wertvoll und können z.B. beruhigen, entspannen & die Kreativität stärken. Ich integiere das Räuchern mit in meine Kakao Zeremonie, mit schöner Musik, Kerzenlicht und verschaffe mir so eine richtig angenehme Atmosphäre. Himmlich, sag ich dir 🙂

Dein Equipment zum Räuchern

Wenn du dich erst einmal herantasten und nicht so viel Rauch möchtest, kannst du dir ein Stövchen mit Drahtsieb kaufen. Zusätzlich benötigst du Teelichter, die als Wärmequelle für der Verglimmen der Kräuter dienen.Wenn du mehr traditionell räuchern möchtest benötigst du dafür

  • ein hitzebeständige /feuerfeste Räucherschale,
  • Räuchersand, auf dem die Räucherkohle legen kannst z.B Spielkastensand
  • eine Zange für das Hantieren mit der Kohle, mit ihr kannst du die Kohle über die Flamme zum Entzünden halten und das Räucherwerk auf die Kohle legen und nach Verbrauch wieder runterschieben
  • Eine Feder, mit der du den Rauch lenken kannst. Die Feder präsentiert beim Räuchern das Element Luft und stellt sicher, dass unsere Botschaften in die geistige Ebene gelangen.

 Wie & wann räuchert man?

Beim Räuchern  werden, wie schon geschrieben, getrocknetes Pflanzenmaterial wie Kräuter, Blüten, Blätter, Rinden, Wurzeln und Harze usw. auf einem Drahtsieb auf einem Stövchen – ein Teelicht ist hier die Wärmequelle oder auf einer Räucherkohle verbrannt/ verglimmt. Bei einer Hausreinigung kann z.B auch eine Weiße Salbei Smudgefackel zum Glühen gebracht und damit das Haus oder Wohnung energetisch gereinigt werden. An für sich kannst du beim Räuchern nichts falsch machen. Es kommt ganz auf dein Gefühl, deine Intuition an. Ich würde nur darauf achten, dass das Pflanzenwerk nicht verbrennt, das riecht nicht wirklich gut 😉 Wie oft und wann du Räuchern möchtest, hängt von dir ab und wann dir danach ist. Ich räuchere inzwischen öfter, besonders nach einer ThetaHealing Session habe ich das Bedürfnis mich mit dem Räuchern zu reinigen.  Auch während einer Session räucher ich mit meinem Stövchen, da ich mich so noch besser verbinden und energetisch offener bin. Vertrau also ganz auf dein Gefühl und probiere dich einfach aus. So findest du am besten für dich heraus, was du wann, wie & wo räuchern möchtest.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß beim Räuchern und berichte mal, wie es dir damit geht.

Ganz viel Liebe,Janina

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Imbolc

IMBOLC  – Wiedererwachen des Lebens und des Lichtes

Imbolc ist ein Mondfest und kann nach dem Mondkalender oder nach dem kalendarischen Termin , welcher um  den 01./02. Februar herum ist, gefeiert werden. Also in der Nacht vom 31. Jan auf den 01.Feb. oder in der Nacht von dem 01. Feb auf den 02. Februar.

Schon bereits während der Winter-Sonnen-Wende wird das das Licht gefeiert. Inzwischen sind die Tage noch einen Tick länger, die Wärme der Sonnenstrahlen nimmt zu und der Frühling kommt näher. Reinigung, Aufbruch Neubeginn sind die Themen in dieser Nacht. Die Natur erwacht zu neuem Leben und somit auch die Stimmung in einem selber und um einen herum. Durch Licht und Helligkeit werden auch die Gemüter zunehmend munterer ;)Merkt ihr es schon ?

 

Woher kommt der Name “Imbolc”?

Der Name “Imbolc” oder, wie es auch heißt “Imbolg”, soll auf das altirische Wort “Imbfolc” zurückgehen. Übersetzt bedeutet dies “Waschung” und “Reinigung”. Es wird auch “Fest der Brighid” genannt, an dem die Göttin Brighid/Brigid gefeiert wird. Sie steht für den Frühling, für das Licht und Helligkeit ( brighid – bright – hell) und ist Herrin des Feuers, sowie Schutzgöttin der Schmiedekunst, der Dichter und Heiler, Beschützerin der Familien und Herrin der Fruchtbarkeit.

 

Rituale für Imbolc

Diese Nacht und dieses Fest eignet sich wunderbar für die Reinigung es Hauses, um es von negativen Energien zu befreien und es für das kommendes Jahr zu segnen.  Mit einer reinigenden Räuchermischung kann man durch alle Räume gehen und diese von der negativen Energie befreien. Nach dem Räuchern unbedingt die Fenster öffnen, so dass diese Energie entweichen und für neue positive Energie Platz machen kann.

Danach können weiße Kerzen entzündet werden oder Teelichter, die während der Nacht brennen können. ( Bitte auf brennbare Gegenstände achten, am besten in einem festen Glas platzieren, so dass sie sicher stehen und nicht zu viel Hitze übertragen) Falls euch das zu heikel ist, könnt ihr auch LED Kerzen nehmen. Es ist nicht ganz so schön, zumal auch das Runterbrennen des Licht eine energetische Wirkung hat – im Sinne von Loslassen/Freilassen -so zählt doch auch die Geste und Absicht dahinter. Denn in dieser Nacht geht es um das Vertreiben der Dunkelheit und das funktioniert auch mit den anderen Kerzen. 

Habt ein wunderschönes Fest!

Ganz viel Liebe, Janina 

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Portaltage 2021

Kleiner Einblick in die Portaltage

Die Portaltage sind ein super komplexes Thema, wie ich finde, und ich kratze hier gerade nur an der Oberfläche. Ich habe mir schon ein paar Bücher dazu bestellt, um noch tiefer in die Thematik einzutauchen, da es super spannend ist 😊

Die Portaltage haben ihren Ursprung in der Maya Kultur und sind Tage, an denen die Zeitqualität, die energetische Schwingung, besonders aktiv zu spüren ist und wo der Zugang zu dieser Energie besonders leicht ist. Diese Portaltage wirken wie Tore, durch die man hindurchschreitet.

Die Portaltage richten sich nach dem Tzolkin -Kalender, (tzol – zählen) / (kin- tag), und sind in einer Matrix angeordnet, welcher unserer DNA Doppelhelix ähnelt Diese Tage korrespondieren mit unserem „ genetischen Code“ auf der feinstofflichen Ebene, jeder nimmt diese Schwingungen unterschiedlich wahr und spürt diese Energie auf seine eigene Art und Weise.

Manche spüren diese Energien körperliche, welche sich in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel oder anderen Symptomen zeigen,  andere sind emotional gereizt, dünnhäutig, schlafen unruhiger oder träumen intensiver.

 

Quelle Wikipedia

Ich fühle mich am Ende eines Tags super schlapp und habe das Gefühl mehr Energie für diesen Tag verbraucht zu haben. An Porttaltage mache es mir dann  besonders bequem, hole mit meine Wärmflasche, lasse Reiki durch mich fließen und lege mir meine Lavendel-Augenmaske auf mein Gesicht, um zur Ruhe zu kommen. Ich habe mir bereits die Portaltage in meinen Kalender geschrieben, um die Energie dieses Tages besser für mich nutzen zu können und um mehr im Flow mit diesem Tag zu sein. Es ist viel einfacher mit dieser Energie zu schwimmen, als dagegen an zu schwimmen. Wenn ich im Flow mit mir und der Energie bin, komme ich viel schneller dort an, wo ich hinmöchte, da ich mich der Frequenz des Tages angepasst habe.

Ich beginne den Tag meistens dann mit einer Meditation, um mich einzustimmen und schreibe mir den Tag über kleine Situationen in mein Journal, wie z.B es mir ging, was für ein Wetter es war, was mir leicht fiel und was herausfordernd war, kleine Besonderheiten oder dergleichen, um abends dann noch einmal in mich zugehen und zu reflektieren. Durch diese besondere Energie kann man die Portaltage besonders gut für die Meditation nutzen, für´s Journalen, Energiebehandlungen, Readings und Rituale.

Hier die Übersicht für die kommenden Portaltage 2021:

 

Jan: 03./ 05./ 22./ 26.

Feb: 02./ 03./ 10./ 16./ 21./ 24.

Mär: 01./ 09./ 12./ 17./ 20./ 30./ 31.

Apr: 01./ 02./ 03./ 04./ 05./ 06./ 07./ 08.

Mai: 09./ 10./ 11./ 12./ 14./ 15./ 16./ 17./ 18./ 28./ 31.

Juni: 05./ 08./ 16./ 21./ 24./ 29.

Juli: 05./ 12./ 13./ 20./ 24.

Aug: 10./12./31.

Sept: 1./20./22.

Okt: 9./13./20./21./28.

Nov: 3./.8./11./16./24./27.

Dez: 2./5./15./16./17./18./19./20./21./22./23./24

 

Notiere dir die Portaltage, schwing dich in die Energie ein und probiere es einfach mal aus, den Tag im Flow deiner Energie zu gestalten.

Ganz viel Liebe, Janina 

 

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Rauhnächte | Teil 3

Die siebte Rauhnacht: 30. Dezember – 31. Januar | Juli | Vorbereitung auf das neue Jahr

WhoopWhoop es ist/kommt Silvester 😊Du kannst quasi rein – und rausfeiern. Lasst es euch vom Außen nicht nehmen. Dieses Jahr war turbulent, keine Frage. Es hat aber ganz viel Gutes mit sich gebracht und ab morgen ist ein neues Jahr. Das sollte gefeiert werden. Das Alte und das Neue. Und somit auch mit dem Alten abzuschließen und sich für das Neue zu öffnen. Diese Nacht ist dem Monat Juli zugeordnet, welcher auch für das Fest steht. Du kannst heute deine Wohnung mit Weihrauch oder Salbei durchräuchern, lasse den Rauch etwas stehen, damit sich das Alte damit verbinden kann und dann öffnest du alle Türen und Fenster und lüftest so ordentlich durch. Die alte Energie kann entweichen und neue Luft strömt herein. Mein Freund ist leider nicht so der Fan vom Räuchern…werde ihn wohl auf einen laaangen Spaziergang schicken müssen 😉 Zusätzlich kannst du auch ein wohltunendes Bad nehmen und das Alte energetisch von dir abwaschen. Bei Pinterest gibt es ganz viele tolle Ideen für verschiedene DIY – Badesalz – Rezepte, die dies unterstützen. Ansonsten gib gerne Bescheid, ein / zwei habe ich inzwischen auch auf Lager 😊 Ich ziehe mir zusätzlich gerne rote Unterwäsche an, da dies Glück bringen soll. Und nebenbei ist es auch ein netter Hingucker 😉 Für das Kartenziehen / legen oder auch Journalen kannst du noch mal tiefer in dich gehen und niederschreiben, was du

  • Dir wünschst?
  • Was möchtest du im neuen Jahr erreichen?
  • Was möchtest du dir manifestieren?

Die Achte Rauhnachtt 31.-01. Januar | August | Neugbeinn

Das alte Jahr ist verabschiedet und das Neue hat begonnen. Für mich ist der Neujahrspaziergang immer etwas sehr magisches. Stille und Fülle liegen in der Luft. Es ist friedlich und alles ist möglich. Auch der Monat August, der dieser Nacht zugeordnet ist steht für Kraft, Energie und Fülle. Die erste Ernte wird eingeholt, Früchte in Hülle und Fülle. Alles ist üppig und prachtvoll.

Geh raus in die Natur, treffe dich mit Freunden ( soweit es möglich ist), segne das kommende Jahr.

Was ich im diesen Jahr machen werde, ist mir ein Vision – Board zusammenzustellen. Ich bin schon  fleißig dabei Zeitschriften zu sammeln. Dann meditiere und theta ich ein bisschen, ziehe meine Karten, tanze und bringe mich in Stimmung für die Kreativität und dann wird geschnippelt und geklebt bis ich meine Träume visuell geboren habe. Es ist eine tolle Art seine Wünsche zu manifestieren. Probiert es auch mal aus 😊 Was sind deine Herzenwünsche für dieses Jahr?

Zum Räuchern kannst du neben Rose, Melisse und Eisenkraut auch Orange verwenden. Orange fördert den inneren Ausgleich und stärkt die Zuversicht.

 

Die neunte Rauhnacht 01.-02. Januar | September | Verinnerlichung

Die neunte Rauhnacht ist mit dem Monat September verbunden. Der September ist nicht mehr ganz Sommer und noch nicht ganz Herbst. Halte Inne. Du hast schon sehr viel gemacht, vielleicht zeigt sich auch der erste, die erste Saat von deinem Arbeiten. Habe Geduld. Veränderung brauchen manchmal Zeit, im Innen und Außen. Stärke deine Mitte.

  • Was brauchst du heute?
  • Wie fühlst du dich?
  • Welche Veränderungen zeigen sich bereits?
  • Wie kannst du dich mit deiner inneren Mitte verbinden?

Zum Räuchern kannst du heute die Pflanzen wie Johanniskraut, Angelika, Beifuß und Lorbeer nutzen. Johanniskraut ist der Lichtbringer und wirkt stimmungsaufhellend und Lorbeer schenkt inneren Frieden.

Die zehnte Rauhnacht 02 – 03. Janaur | Oktober | langsamer Abschied und Visionen

Oktober, langsam neigt sich das Jahr zu Ende. Der Herbst geht in den Winter über und somit neigen sich auch langsam die Rauhnächte zu Ende. Neben dem langsamen Abschied ist der Oktober und damit die zehnte Rauchnacht, die Nacht des Wachsen, der Fülle, der Reife und damit die Zeit für deine Visionen, Ziele und Wünsche.

  • Was willst du ins Leben bringen?
  • Wie willst du leben?
  • Was willst du verändern und verbessern?

Deine Meditation kannst du begleiten, in dem dir eine tolle Räuchermischung aus Holunderblüten, Johanniskraut, Wacholder und Alant zusammenstellst.

Die elfte Rauhnacht 03.-04. Januar | November | Loslassen

Diese Nacht ist sehr intensiv und ist dem November zugeordnet. Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen. Zeit des Abschiednehmens und des Loslassens. Wir können in dieser Nacht uns mit unseren Ahnen verbinden, denn auch dafür steht der November. Hier sind viele Feiertage, die zu ehren unserer Vorfahren abgehalten werden. Der November ist ein mystischer Monat, geprägt von der Skorpionenergie. Jedes Loslassen und jedes Abschiednehmen bedeutet aber auch Neubeginn und Veränderung. Nur, wenn wir vollständig loslassen können, können wir uns auch etwas Neuem gegenüber öffnen.

  • Welches geistige Erbe trägst du von deinen Ahnen in dir?
  • Welches Erbe willst du hinterlassen?
  • Was ist der Sinn deines Lebens?
  • Was willst du auf die Erde bringen?
  • Was ist wirklich endgültig vorbei und darf losgelassen werden?

Neben Beifuß, Rose und Holunder kannst du auch mit Sternanis räuchern. Sternanis unterstützt das Loslassen und erleichtert die Wertschätzung.

 

Die zwölfte Rauhnacht 04. -05. Januar | Dezember | Weiblichkeit

Diese Nacht ist dem Dezember zugeordnet. Die Nacht hat hier ihren längsten Stand und wird dann wieder kürzer. Das Licht wird stärker, die Tage wieder länger und mit dieser Wintersonnenwende beginnt der Zyklus von neuem. Du kannst in dieser Nacht Revue passieren lassen und schauen, was in den vergangenen Nächten nicht so gut gelaufen ist und dieses auflösen. Dafür kannst du z. B alles Negative aufschreiben und in das Positive, auf einen anderen Zettel, formulieren. Danach verbrennst du den negativen Zettel.

  • Was war in den letzten 12 Nächten nicht gut?
  • Gibt es noch etwas, was dich belastet?
  • Was kann noch genreinigt werden

Zum Räuchern kannst du die Pflanzen Rose, Holunder, Sternanis, Beifuß und auch Zimt nehmen. Zimt unterstützt beim Loslassen und fördert das Glück.

Abschluss der Rauhnächte 05 – 06 Januar | Heilige Drei Könige

Heute gehen die Rauhnächte zu Ende und die Tore zur anderen Welt schließen sich wieder. Du kannst dir noch einmal deine Aufzeichnungen durchlesen.

  • Was für Erkenntnisse nimmst du mit in das neue Jahr?
  • Was benötigt noch Zeit?

Heiße das neue Jahr willkommen, genieße diese Nacht in vollen Zügen. Du hast eine wundervolle Reise hinter dir.

Sei stolz auf dich!

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Inspirationen für deine Rauhnächte mitgeben.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Praktizieren. Lass es fließen. Mach es in deinem Tempo, so wie du kannst.

Ganz viel Liebe, deine Janina

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Rauhnächte | Teil 2

So ihr Lieben, wie versprochen hier der zweite Beitrag. Es hat nun doch etwas länger gedauert, aber manche Dinge benötigen halt Zeit und es wird wohl noch einen dritten Beitrag geben 😉 Wie schon geschrieben bezieht sich jede dieser Rauhnächte auf einen Monat. Die 1. Nacht auf Januar, die 2. Steht für den Februar usw.

Die erste Rauhnacht 24 – 25. Dezember | „Heilig Abend“ | Januar – Deine Wurzeln

Am „Heilig Abend“ kannst du noch einmal besonders zur Rückschau nutzen und dir niederschreiben, wofür die dankbar in diesem Jahr bist

  • Was hast du gelernt und zu Ende gebracht?
  • Was hat sich verändert ?
  • Was sind deine Wurzeln?
  • Was ist dein Fundament?
  • Was willst du im kommenden Jahr erreichen?
  • Was willst du in die Welt bringen?

Du kannst zusätzlich zum Journalen auch Räuchern, das reinigt nicht nur die Räume, sondern auch die Gedanken und Energie und unterstützt, wie ich persönlich finde, wunderbar um noch tiefer in sich zu gehen. Für das Thema „Loslassen“ in dieser Nacht kannst du z.B mit den Pflanzen Salbei, Beifuß, Rosmarin, Weihrauch und Lavendel räuchern. Lavendel beruhigt und öffnet das Herz, Beifuß hilft altes loszulassen und Weihrauch schenkt Geborgenheit. Eine super kraftvolle Mischung für die erste Nacht.

Die zweite Rauhnacht 25. -26. Dezember | Erster Weihnachtstag | Februar – Deine innere Stimme

Die heutige Rauhnacht ist energetisch dem Monat Februar zugeordnet, Stille & beginnender Frühling. Du kannst diese Nacht nutzen, im dich mit deiner inneren Stimme zu verbinden und tief in dich hinein zuhorchen und eine Verbindung zu deinem Höheren Selbst aufzubauen. So kannst du diese Nacht ganz wundervoll für eine Meditation nutzen oder eine Phantasiereise machen und dich auch mit deinem Krafttier verbinden.

  • Was stärkt dich?
  • Was sagt dir dein Höheres Selbst?
  • Was wird dich im neuen Jahr begleiten?
  • Wo sind deine Wurzeln?
  • Wie kannst du zur Ruhe kommen?
  • Gönnst du dir Zeit für dich, Ruhe und Stille?
  • Hast du einen Rückzugsort für dich?
  • Würdigst du deine Ahnen? Ehrest du sie?

Neben Beifuß, Lavendel und Salbei kannst du in dieser Nacht auch mit Rose und Mädesüß räuchern. Die Rose schenkt Liebe, Harmonie und ist, wie der Lavendel herzöffnet. Mädesüß hilft dabei Gefühle loszulassen. Während des Journales oder Meditierens kannst du auch einen Rosenquarz neben dich legen oder in die Hand nehmen und die Energie in ihn fließen lassen und mit ihm arbeiten.

Die dritte Rauhnacht 26. – 27. Dezember | Zweiter Weihnachtstag | März – Deine Liebe

Die dritte Rauhnacht ist dem Monat März zugeordnet. Der März ist für mich immer der Weckruf. Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf und es geht ein warmer, voller Liebe getränkter Schub durch die Natur, durch die Luft und die Menschen / Gesellschaft. Es ist die Zeit der Liebe. Frühlingsgefühle liegen in der Luft. Die Liebe zu dir Selbst und zu deinen Mitmenschen. Du kannst diese Nacht dafür nutzen eine tolle Collage, ein Visionboard mit all deinen Herzwünschen zu basteln oder diese niederzuschreiben.

  • Was tust du am liebsten?
  • Was ist deine größte Leidenschaft und bereitet dir Freude?
  • Was erfüllt dich?
  • Was/ Wer gibt dir Energie?
  • Was/ Wer raubt dir Energie?
  • Wer war für dich da?
  • Welche Freundschaften möchtest du stärken?
  • Welche Freundschaften möchtest du lockern?

Pflanzen könnten in dieser Nacht zum Räuchern z.B sein Lavendel, Rose, Mädesüß und Zitronenmelisse oder auch Wacholder. Die Zitronenmelisse hilft dabei die Liebe zuzulassen und Wachholder stärkt das Selbstvertrauen.

Die vierte Rauhnacht 27. – 28. Dezember | April | Auflösung und Transformation

Die vierte Rauhnacht steht für den Monat April. Und wie wir alle den April kennen, ganz nach seinem Motto „Der April macht was er will“ ist auch diese Rauhnacht. Ein Wandel wie die Natur ( ich sag jetzt mal nur Wetterschwankungen 😉 ) Das Schöne am Wandel ist der Prozess der Veränderung dahinter. Wandel und Veränderungen geben die Möglichkeit für die Entstehung von Neuem. Es findet eine Transformation statt. Altes darf gehen und macht Platz für Neues. Ein absolut befreiendes Ritual ist, wenn du alles Negative auf einen Zettel schreibst und dir dann einen weiteren Zettel schnappst und dort das Negative ins Positive umformulierst. Das alleine gibt schon ein enorm gutes Gefühl und du richtest deine Energie auf das Positive und um dieses Gefühl noch zu verstärken, verbrennst du den Zettel mit dem Negativen. So lässt du es los und gibst es ab.

  • Was möchtest du loslassen?
  • Was möchtest du ändern?
  • Welche negativen Dinge kannst du in positive Dinge wandeln?
  • Wofür, für wen bist du dankbar?

Zum Räuchern kannst du in dieser Nacht Tanne, Holunder, Frauenmantel und Eisenkraut nutzen. Tanne hilft beim Lösen von Blockaden, der Holunder unterstützt bei der Entscheidungsfindung, Frauenmantel wirkt ganz wundervoll, um seinen Selbstwert zu stärken und für sich selber da zu sein und Eisenkraut stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch den Mut. Alles tolle Pflanzen um raus aus der eigenen Komfortzone zu kommen und für sich und seine Bedürfnisse einzustehen und Mut zu haben über den eigenen Schatten zu springen und das Leben anzupacken.

Die fünfte Rauhnacht 28. -29. Dezember | Mai | Freundschaft

Die fünfte Rauhnacht steht für den Monat Mai. Das Gefühl der Liebe blüht wie der Frühling selber. Alles schwirrt, die Luft riecht nach Fülle & verschiedenen Blumendüften. Alles lacht und genießt die Sonne, sowie die ersten warmen Temperaruten. Menschen treffen sich in Parks und Cafés und genießen die Zeit zusammen. Die Zeit des Miteinanderseins, der Freundschaft. Schreib in dieser Nacht doch einmal wieder einen klassischen Liebesbrief an deine Freunde oder eine Postkarte mit einem dicken „Danke“.

  • Wer hat dich in diesem Jahr unterstützt?
  • Für welche Freundschaften bist du dankbar?
  • Wer sind deine Freunde?
  • Welche Freunde tun dir gut?
  • Wen möchtest du wieder mehr in deinem Leben haben?
  • Wie sieht es mit dir selber aus, bist du ein guter Freund?
  • Bist du ein guter Freund für dich selbst?
  • Bist du lieb zu dir selbst?
  • Liebst du sich selbst?

Schreib dir auch gerne einen eigenen Liebesbrief 😊

Pflanzen zum Räuchern für diese Nacht sind Rose, Angelikawurz, Mistel, Kiefer und Lebensbaum. Angelikawurz bringt Licht in die dunkle Zeit, der Lebensbaum bringt Klarheit, Mistel schützt dich vor Missgeschicken und Kiefer transformiert alles Negative.

Die sechste Rauhnacht 29.-30. Dezember | Juni | Loslassen und Reinigung

Die Mitte der Rauhnächte und somit auch die Mitte des Jahres, der Frühling geht in den Sommer über. Die Tage werden länger und die Nächte kürzer. Das Leben sprießt, es wird gefeiert und gelacht. Die Mitte bedeutet aber auch, dass dann wieder die andere Seite kommt. Nach der Sommersonnenwende werden dann nach und nach die Tage wieder kürzer und die Nächte wieder länger. Es ist ein Kreislauf und alles ist vorhanden. Licht – Schatten – Licht.

Du kannst diese Nacht noch einmal für das Aufräumen nutzen, alles in Balance bringen und dich vom Alten treffen und es loslassen, danach würde ich noch einmal alles energetisch reinigen oder dir auch noch einmal niederschreiben, was du nicht mit in das neue Jahr nehmen möchtest.

  • Was möchtest du nicht mit das neue Jahr nehmen?
  • Welche Streitereien können beigelegt werden?
  • Was darf vergeben werden?
  • Welche negativen Gefühle dürfen vergeben werden?
  • Was kannst du loslassen?

Neben Eisenkraut, Salbei, Kiefer und Mädesüß eignet sich auch Myrte zum Räuchern. Myrte unterstützt dabei das Wunden heilen und man verzeihen kann. Zum Thema Vergeben kannst du auch bei meinem dazugehörigen Blogbeitrag vorbeischauen. Vergebung ist eine sehr starke und ermächtigende Energie, sag ich jetzt mal, die vieles transformiert und einen befreit und stärker macht. Auch für einen selber. Sich selber Dinge, Wörter, Situationen zu vergeben ist bittersüß, schmerzlich und schön zugleich mit einem offenen Ende. Aber auch dies kann jeder für sich selber entscheiden. Wir haben es in der Hand.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Impulse und Ideen für deine Rauhnächte mitgeben. Wie bereits geschrieben, halte sie sofür dich ab, dass es dir dabei gut geht. 

Ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei.

Ganz viel Liebe für dich, deine Janina

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Rauhnächte | Teil 1

In den letzten zwei Jahren ist habe ich meine Spiritualität bzw meine Leidenschaft für spirituelles Wissen wieder entdeckt. Ich denke, dass jeder von uns auf seine ganz eigene wundervolle Weise spirituell ist, daher sage ich auch ganz gerne spirituelles Wissen oder altes Wissen 😊 Und im letzten Jahr habe ich das erste Mal die Rauhnächte für mich abgehalten. Es war einfach schön und magisch und hat mir, die für mich schönste Zeit im Jahr – nämlich Weihnachten – noch magischer und besonderer gemacht. Auch, wenn es organisatorisch ab und zu eine Herausforderung war. Aber, wer kennt es nicht ? Heilig Abend, Familie, dann noch mögliche Geburtstage und Silvester. Vielleicht kennt ihr auch dieses Gefühl, dass in dieser Zeit die Tage auf der einen Seite besonders schnell vergehen und sie sich gleichzeitig wie Kaugummi ziehen. Ich denke, dass dies an den Rauhnächten liegt. Die Rauhnächte sind 12 Nächte zwischen Weihnachten, den 24.12, und dem Dreikönigstag, den 06.12 und gelten als heilige Zeit. Wir können in diesen Tagen auf das alte Jahr zurückschauen und einen Blick in die Zukunft werfen.

Wieso denn eigentlich 12 und woher kommt der Name Rauhnächte?

Die 12 Tage / Nächte stehen symbolisch für die 12 Monate im neuen Jahr. Du kannst also jeden Tag unter einem neuen Schwerpunkt abhalten, dazu journalen orakeln und noch vieles weiteres prakitizieren. Dazu schreibe ich später mehr. Die 12 Tage ergeben sich aus der Differenz der Tage im Sonnenjahr ( 365 Tage ) und dem Mondjahr ( 354 Tage). Um diese Differenz auszugleichten wurden 11 Schalttage und damit 12 Nächte eingefügt. Die Wurzeln liegen in der germanischen und keltischen Tradition. Man könnte also sagen, dass diese Tage und Nächte quasi nicht existieren. In dieser Zeit ist der Schleier zu anderen Welt besonders dünn, und wilde Geister und Dämonen ziehen durch das Land. Hier lässt sich der Begriff „Rauhnächte“ herleiten. „Rauh“ ( wild) kommt von Rauch oder Räuchernd und vom mittelhochdeutschen Wort „rûch“, welches haarig und pelzig bedeutet und damit das Aussehen der Dämonen beschreibt. In diesen Tagen soll auch keine Wäsche draußen zum Troknen aufgehangen werden, da sich die Geister und Dämonen darin verstecken und verheddern können. Diese Tage liegen außerhalb von Zeit und Raum. Die irdischen Gesetze verlieren ihre Gültigkeit. Daher für mich auch dieses Zeitgefühl.

Du kannst in dieser Zeit besonders auf deine Träume achten und sie dir niederschreiben, führe ein Tagebuch. Man sagt, dass die Träume im jeweils dazugehörigen Monat in Erfüllung gehen. Wäre doch spannend, wenn du im ganzen Jahr etwas hast, was du wieder hervorholen kannst und einen andauernden Rückblick / Zukunftblick hättest. Alles was in diesen Tagen geschieht, hat eine ganz besondere Bedeutung. Diese magische Zeit, ist die Zeit des Loslassens, deinen alten Ballast abzuwerfen und frei in das neue Jahr zu starten. Nutze diese Zeit für dich als Innenschau.

Du kannst z.B :

  • Aufräumen und putzen – das Entrümpeln und Ausmisten soll Unglück bringen, daher würde ich es in dieser Zeit nicht machen.
  • Geliehenes zurückgeben und Schulden begleichen
  • Wie gesagt deinen alten Ballast loswerden und allg deine Angelegenheiten klären ( ist doch schon, wenn man einen Streit im alten Jahr lassen kann und ihn nicht mit in das Neue nimmt ?)
  • Wofür warst du dankbar in diesem Jahr?
  • Räucher deine Wohnung oder Haus aus – du kannst hier Salbei benutzen oder auch Weihrauch, Myrrhe und Engelwurz. ( Ich bin in den ersten Tagen alleine zu Hause und werde diese Zeit dafür nutzen – mein Freund mag dies nämlich nicht ganz so gerne😉)
  • Achte, wie auch schon geschrieben, auf deine Träume und führe ein Buch darüber
  • Du kannst meditieren, lange Spaziergänge und Yoga machen, alles, was dir gut tut und wo du zur Ruhe kommst.

Da auch die Tage wichtig sind, kannst du deine Rauhnacht von 12.00 Uhr am Tag bis 12.00 Uhr am nächsten Tag nutzen, so kommt auch weniger Stress auf 😊 Diese magische Zeit eignet sich einfach perfekt für Bräuche und Rituale. Neben dem einfangen von deinen Träumen und Journalen kannst du auch Orakeln, Räuchern und das 13 – Wünsche – Ritual abhalten. Ganz unter dem Motto: Loslassen und Reinigen, Innehalten und Orakelkarte ziehen und Journalen, neue Intentionen setzten.

Das 13- Wünsche- Ritual beinhaltet 13 Wünsche für das kommende Jahr aufzuschreiben und in jeder Nacht einen Wunsch ( diese musste du vorher falten, so dass du sie nicht mehr erkennen kannst ) ziehen und ihn der Erde wieder übergibst, indem du ihn z.B anzündest und ihn zu Asche werden lässt oder auch vergräbst, wie einen Samen. Diese Wünsche gibst du ab und vertraust dem Universum für die Erfüllung dieser. Und der 13. Wunsch, ist der Wunsche wo du selber aktiv wirst und dich in die Umsetzung dessen begibst.

Das Aufschreiben dieser Wünsche kannst du z. B am 21.12 machen. Am diesen Tag ist die Wintersonnenwende oder auch Julnacht und ist die längste Nacht des Jahres. Nach dieser Nacht kommt wieder das Licht, die Nächte werden wieder kürzer und es geht wieder Richtung Frühling. Diese Nacht leitet die Rauhnächte ein. In dieser Nacht geht es auch um das Loslassen und reflektieren. Was hast du diesem Jahr gelernt? Wofür bist du dankbar? Was darf gehen? Was darfst du loslassen? Was wünscht du dir für das kommende Jahr ? Was darf Neues kommen? Was willst du ins Leben bringen?

Damit du deine Rauhnächte abhalten kannst, brauchst du tatsächlich gar nicht viel. Du brauchst etwas zum Schreiben, ein Notizbuch für deine Träume, ein Orakelset, wenn du magst, und etwas zum Räuchern. Hier geht wunderbar Palo Santo oder Weißer Salbei, den bekommst du auch als Smudge Stick. Ich kann hier Practical Magic / Hexenladen in Hamburg – Eppendorf empfehlen ( unbezahlte Werbung ). Wenn du deine Wünsche für das kommende Jahr visueller festhalten möchtest, dann kannst du dir auch ein Visionboard erstellen. Dazu benötigst du genügend Zeitschriften, Schere und Kleber. Auch hier: alles kann, nichts muss. Mach es so, dass es sich für dich gut anfühlt. Die Rauhnächte sind da, um zur Innenkehr zu kommen. Auch bei dem Einfangen deiner Träume geht es nicht darum, alles treugenau niederzuschreiben, wenn du dich an alles erinneren kannst – super 😊 Du kannst auch einfach Stichpunkte niederschreiben, das Gefühl dahinter. Und auch genauso bei dem Journalen, lass es einfach fließen und erzwinge nichts. Es soll dir gut dabei gehen 😊 Falls du vorher noch nie mit Orakelkarten oder Tarotkarten gearbeitet hast, sind zusätzliche kleine Heftchen beigefügt, die dir die Karte und dessen Intention erklären. Was ich persönlich sehr schön finde ist, in die Assoziation mit der Karte zu gehen. Welche Farben fallen dir auf? Was springt dich an? Wie wirkt sie auf dich ? Schreib dazu deine Gedanken nieder, daraus ergibt sich so viel. Ich werde noch ein weiteren Beitrag schreiben, wo ich noch einmal auf die einzelnen Tage der Rauhnächte eingehe. Ich glaube, das wird hier sonst ganz schön viel an Informationen 😊

Ganz viel Liebe für dich,

Deine Janina 

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BELTANE

Beltane, ist ein uraltes Fest mit keltischem Ursprung. Es wurde gefeiert, um den Beginn des Sommers zu feiern. 

Beltane lässt sich herleiten von „bel“ ( strahlend, leuchtend, hell ) und „tene“/ „ teine“ ( Feuer) und wird auch mit dem keltischen Licht/Feuergott Belenos in Verbindung gebracht. Ihr könnt euch jetzt bestimmt vorstellen, dass bei diesem Fest demnach auch das Feuer eine große Rolle spielt / spielte, da es stellvertretend für das Licht stand und die Menschen diese entzündeten, um den Sommer so willkommen zu heißen 

 Auch steht dieses Fest für die Heilige Hochzeit, der Hieros Gamos. Es ist die Vermählung zwischen Himmel ( männlich ) und Erde ( weiblich ). Es lassen sich einige Bräuche und Rituale von Beltane ableiten oder hatten hier ihren Ursprung, unter anderem „Tanz in den Mai“ oder der „Maibaum“. Wobei „Tanz in den Mai“ – hier in Hamburg – üblicher bzw. bekannter als der „Maibaum“ ist. Rückblickend ( dieses Jahr mussten ja diverse Veranstaltungen abgesagt werden ) war auch immer die Nacht anders als die anderen Party- Abende. Ich empfand die Stimmung immer als besonders. Irgendwie ausgelassener, freudiger, erwartungsvoller, elektrisierender.

Viel spannender finde ich aber,  die Symbolik des Maibaums. Der Maibaum selbst wurde mit einem Kranz, welcher aus Frühlingsblumen und frischen Grün geflochten wurde, und bunten Bändern, welche während des Tanzes um den Maibaum gewickelt wurden, geschmückt. Der Kranz wurde an die Spitze des Baumes angebracht und steht symbolisch für das Weibliche, die Erde, die Natur, das Empfangen, die Fruchtbarkeit und für das neue Leben. Der Stamm des Maibaums selber steht stellvertrend für den Phallus, für das Männliche, die Kraft, für den Himmel. Beides zusammen steht demnach für die sexuelle Vereinigung. Himmel und Erde. Mann und Frau. Beltane ist also nicht „nur“ ein Fest für den Beginn des Sommer, sondern auch ein Fest für die Fruchtbarkeit & des Lebens.

Wir können dieses Fest, die Energie von Beltane auch für andere Ebenen nutzen. Zum Beispiel um neue Ideen in die Welt zu pflanzen, Projekte weiter voranbringen, unserer Kreativität freien Lauf lassen. Und den Samen ( für unsere Umsetzung von unseren Träumen & Wünschen) für das kommende Jahr zu sähen. Quasi das Feuer entfachen und dann aber auch hineinspüren und empfangen. Den Ideen & Gedanken nachspüren und schauen, wie man diesen Ideen beim Wachstum helfen kann.

Schreib deine Gedanken dazu auf, lass es einfach fließen. Daraus entwickeln sich bestimmt ganz wertvolle neue Ideen, Gedanken und Denkanstöße, die du für die Umsetzung deiner Projekte, Wünsche und Träume benötigst. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber bestimmt in der Zukunft. Vertrau einfach dir selbst. Es muss nichts perfekt sein oder genau „DAS“ dabei herauskommen. Es geht vielmehr um die Energie und den Prozess dahinter.

Ihr wundert euch jetzt wahrscheinlich und denkt euch „ 1.Mai war doch schon, wieso schreibt sie den Beitrag erst jetzt?“. Und da habt ihr recht. Man kann Beltane nämlich traditionell in der Nacht zum 1. Mai oder unter anderem am 5. Vollmond eines Mondjahres, demnach heute, feiern. Denn heute steht der Vollmond im Tierkreiszeichen Skorpion und diese Energie wollte ich zusätzlich nutzen. Denn es geht auch darum Altes sterben zulassen, damit Neues entstehen kann. Welche Glaubenssätze / muster, muss ich hinter mir lassen, transformieren, damit ich wachsen kann? Was habe ich zur Seite gedrängt, wo ich jetzt hinschauen muss ? Auch hier ist, genau wie bei Mutter Natur, alles in einem Kreislauf und nur durch die Vereinigung von beidem kann etwas Neues entstehen.

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sein bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina

Quellen:

Manfred Becker-Huberti: Lexikon der Bäruche und Feste, Gerhard Bellinger:Knaurs Lexikon der Mythologie, Sylvia Botheroyd: Lexikon der keltischen Mythologie, Andrea Dechant Beltane:Fest der Walpurga, Viversum.de, jahreskreis.info

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MEINE MALA-KETTE

Abgesehen davon, dass im Außen – durch den Corona – Virus – gerade ein Chaos entsteht und man deswegen mehr Zeit für sich und seine Lieben hat, ist mein Freund der Zeit auch noch im Urlaub und somit habe ich noch mehr Zeit für mich…

Was fängt man also mit der gewonnenen Zeit an? Also wenn kein Arbeiten im Home Office angesagt ist.

Für mich ganz klar, ich beschäftige mich mit meinem absoluten Lieblingsthema ” Spiritualität” in ihrer ganzen Vielfalt. Für mich geht es hier vor allem um die persönliche Weiterentwicklung. Hinzusehen, wo meine Beschränkungen und Blockaden sind, diese anzuerkennen und zu transformieren, damit ich in meinem Prozess weiterkomme.
Ein Weg dorthin ist für mich die Meditation. Ich übe es jeden Morgen. Mal sind es nur 5 Min, dann mal 20 Min. Es hängt immer davon ab, wie ich aus dem Bett gekommen und mit welcher Stimmung ich aufgestanden bin. Wichtig ist für mich dann nur, mich nicht über mich selber zu ärgern, wenn die Meditation nicht so lange gedauert hat, wie ich es mir ursprünglich vorgenommen habe. Das wäre tatsächlich etwas unproduktiv 😉
Um meine Meditation mit meiner Affirmation zu verstärken, habe ich mir am vergangenen Sonntag meine Mala – Kette geknüpft. Sie sieht vielleicht nicht ganz so “professionell perfekt” aus, dafür ist sie aber voller positiver Janina – Energie. Sie besteht aus gesammelten Materialien, aus Perlen und Steinen, die schon lange in meinem Besitz sind und eine Bedeutung für mich haben. Man muss dazu sagen, dass ich früher einen kleinen Online -Shop hatte, wo ich selbstangefertigten Schmuck verkauft habe. Kleine Armbänder, Ketten und Ohrringe usw. Von daher hatte ich noch einige Schätze beisammen. Unter anderem hatte ich mir damals auf einem kleinen Kunsthandwerkermarkt in Italien (meinem absoluten Lieblingsland) einige Splittersteinen – Stränge aus Rauchquarz gekauft. Der Rauchquarz ist ein Kristall, der schon in der griechischen und römischen Mythologie erwähnt wurde. Hier heißt es, dass der Gott der Liebe – demnach Eros oder Amor- den Menschen diesen Stein auf Erden brachte, um ihnen Liebe zu schenken. Der Stein gilt als Heilstein für das Herz, ist herzöffnend, stärkt die Liebe und Harmonie und bringt die Fruchtbarkeit – nicht nur im Liebesleben- sondern auch in allen anderen Dingen, z.B. bei Projekten, in der Arbeit, Freundschaften und stellt das seelische Gleichgewicht wieder her.  Also absolut perfekt für mich. Abgesehen davon das Pink, in all seinen Nuancen, meine absolute Lieblingsfarbe ist und neben der Liebe, auch der Weiblichkeit zugesprochen wird. Des Weiteren hatte ich in meinem Fundus noch ältere Süßwasserperlen – Früchte des Meeres – welche für Weisheit, Wohlstand und Glück stehen, gesammelte Muscheln von meinen Freundinnen, eine rosafarbene Quaste und ein rosé-vergoldetes Superman/-women – Zeichen. Diese ganzen Materialien, gefüllt von Liebe und tollen Momenten fügten sich vor meinem Auge zu meiner Mala – Kette zusammen und schrien geradezu danach miteinander vereint zu werden.

Aber vielleicht erzähle ich erst einmal noch, was eine Mala überhaupt ist ?!

Eine Mala ist eine Meditationskette, welche vor tausenden von Jahren von Yogis, Buddhisten und Hindus getragen wurde. Sie wird aus besonderen Materialien gefertigt und unterstützt den Meditierenden während der Japa – Meditation. Hier wird ein bestimmtes Mantra oder eine Affirmation laut ausgesprochen und immer wiederholt. Die Kette dient als Zählhilfe, ohne die Ablenkung des Zählens der Wiederholungen, ist eine tiefere Meditation möglich und die entstehenden Energien werden direkt in der Kette gespeichert.
Die Kette besteht traditionell aus 108 Perlen und einer Guru – Perle. Aus dem Buddhismus und Hinduismus ist überliefert, dass der Körper aus 108 Energie – Bahnen besteht und das ein Mantra erst nach 108 Wiederholungen seine volle Wirkung entfaltet.
Die Guru – Perle dient dazu, den Fluss der Energie der restlichen Perlen zu beruhigen, besteht oftmals aus einem besonderen Material oder hat kleine Verzierungen und markiert den Start und Endpunkt der Meditation. 

Während dieses Auftuns der Materialien hat sich gleichzeitig mein Mantra entwickelt bzw. etwas, was ich durch das meditieren für mich verstärken möchte. Nämlich mutig (Rosenquarz) & weise (Süßwasserperle) zu handeln. Mut ist für mich eine starke Form der Liebe. Liebe ist das, was alles zusammenhält. Also aus Liebe klug und weise zu handeln. Besonders jetzt sehr wichtig. Darauf zu vertrauen, dass alles sich ergibt. Nach der Dunkelheit kommt das Licht. Nach dem Winter kommt der Frühling. Der Phoenix steigt aus der Asche hervor. Alles ist ein ewiger Kreislauf. Wir haben die Wahl, wir können den Kopf in den Sand stecken oder wir können dem Ganzen aus Liebe entgegentreten und klug & weise handeln. Ich entscheide mich für das zweite. So krass es jetzt auch alles ist und Panik herrscht, kann ich für mich selber entscheiden, ob ich dem verfalle oder nicht. Ich glaube jedenfalls daran, dass wir alle an dieser Situation wachsen und gestärkt hervorgehen werden. Gestärkt wird dieses Gefühl oder meine Affirmation zusätzlich durch die Geschichte der Materialien und durch das Superman/ -Women – Zeichen. Die Guru -Perle ist in meiner Mala eine Muschel, welche mir meine Herzkinders aus einem ihrer Urlaube mitgebracht haben.
Das Knüpfen der Mala hatte zusätzlich etwas sehr Beruhigendes und Befreiendes. Ich war ca. 2-3 Std beschäftigt und habe mich nur auf die eine Sache konzentriert. Im Hintergrund lief zusätzlich entspannende Musik, Kerzenlicht leuchtete um die Wette und ich war einfach nur tiefenentspannt. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, probiert es gerne selber einmal aus. Es ist wirklich etwas sehr Inspirierendes 🙂
Falls ihr keine Materialien habt, schaut mal im Internet nach. Inzwischen gibt es einige Mala – Shops, die auch Mala – Sets zu bestellen haben mit zusätzlicher Anleitung. Dann könnt ihr in der kommenden Zeit euch euren eigenen Talisman knüpfen. Ansonsten fragt gerne nach 🙂

In diesem Sinne be yourself & love youself, sei bunt und lebe deine Vielfalt

Eure Janina