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SEI FREUNDLICH UND MIT-FÜHLEND

Freundlich und mit- fühlend zu sein, ist, denke ich, nicht die einfachste Aufgabe der Welt und beginnt meiner Meinung nach bei einem im tiefsten Selbst und ist nicht nur eine nette Begrüßung. Das Wort „freundlich“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen „vriuntlich“ (herzlich, wohlwollendes Verhalten) in dem Spätmittelhochdeutschen „vriuntlichkeit“ (anfreunden, Freundschaft schließen).

Freundlich zu sein bedeutet für mich, auch in der inneren Einstellung – meiner Geisteshaltung – herzlich zu sein und dies meinem Gegenüber zu zeigen und meine Kommunikation so auszurichten, dass diese authentisch ist und sich die Person gegenüber respektvoll und wohlwollend behandelt fühlt. Dies beinhaltet aber auch, dass ich dies gegenüber mir selbst bin. Das ich wertschätzend und nicht immer kritisch mir gegenüber mir selbst bin, nicht immer nur die negativen Dinge sehe, sondern stolz auf mich und auf das, was ich alles geleistet habe, bin. 

Auch wenn nicht alles perfekt war – egal!

Ich bin hier auf der Erde um zu lernen. Jede Erfahrung bringt mich ein Stück weiter auf meinem Lebensweg. Wenn ich diese innerliche Grundeinstellung habe, so klappt es auch mit der Freundlichkeit gegenüber anderen Menschen ganz automatisch. Ich bin jedes Mal überrascht, was für wundervolle Reaktionen ich zurück bekomme. Wenn ich Freundschaft mit mir selbst schließe und meine Macken genauso liebe, wie meine positiven Eigenschaften. Wenn ich mich selber so behandle, wie meine Busenfreundin, meinen Partner usw., dann habe ich einen ganz wichtigen Schritt gemacht. Dann kann ich auch anderen Menschen, meiner Meinung nach, aus tiefsten Herzen freundlich begegnen.

 „Mit-fühlend“ zu sein, finde ich eine großartige Eigenschaft. Wie schön ist es, wenn jmd mit mir fühlt? Wenn der oder diejenige sensibel genug ist, meine Gefühle wahrzunehmen? Der/diejenige muss nicht zwangsläufig komplett mit in den Gefühlen aufgehen, sondern kann sich auch gerne davon abgrenzen. Aber wenn mir Raum für meine Gefühle gegeben wird und mir auf Augenhöhe begegnet und seine / ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Interpretationen hinten- an – stellt und mich in meiner Gefühlswelt offen begegnet, mich dort abholt und wirklich mit-fühlt, dann entstehen auch weniger Missverständnisse und ich kann so kommunizieren, wie ich es in dem Moment denke und wirklich sein.

Während des Schreibens merke ich gerade, wie wichtig mir beides ist und wie ich auf andere Menschen noch mehr zugehen möchte. Denn ich glaube ganz fest an das Gesetz der Resonanz, an die Anziehungskraft, an das Universum und an das Positive im Leben, alles besteht aus Energie und somit sind wir alle eins. Es ist verrückt ( positiv gemeint ) wie viele andere Gedanken, Themen und das Handeln immer wieder auf diesen Kern zurückkommen.

Und das klingt alles so einfach und dennoch ist es öfters so schwierig. Denn die Reaktion von meinem Gegenüber ist das Spiegelbild, die Reflexion meines Handels und meiner Emotionen. Es ist oft schwer hier hinzusehen und offen zu sein, da manchmal Schmerz und Leid durch gesammelte Erfahrungen im Leben damit verbunden sin. Wenn wir bzw ich diesen Schmerz sehe und ihn freundlich und mit- fühlend begegne, ihn anerkenne und wahrnehme, so kann ich ihn transformieren, daran wachsen und ihn für mich als Stärke nutzen. All dies nehme ich unter anderem bei mir wahr. Einmal angefangen und den Mut dazu gehabt hinter die Kulissen zu blicken, lässt sich der Prozess nicht mehr aufhalten. So viel Unbehagen es mir auch bereitet, da ich oft nicht weiß wo die Blockaden und Glaubenssätze herkommen, umso schöner ist es, wenn ich eine Erkenntnis und den Mut dazu hatte, diese anzuerkennen und aufzulösen.

Vielleicht bekommt auch ihr durch diesen kleinen Beitrag Mut, Lust, freundlich und mit-fühlend euch gegenüber zu sein. Ihr werdet sehen, es ist ganz viel SCHÖNES, WUNDERVOLLES, GLITZERNDES UND BEJAHENDES hinter der Schicht verborgen. Und es wartet nur darauf durch die Schale zu brechen und zu strahlen. 

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sei bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina

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LIEBE DICH SELBST, DANN VERSTEHST DU MIT SELBSTRESPEKT ZU LEBEN

Eigentlich brauch man gar nicht mehr viel dazu zusagen bzw zuschreiben. Es stimmt einfach. So ein einfacher Satz, so eine „einfache“ Erkenntnis und soo verdammt schwierig umzusetzen.

Mich selbst lieben und dann lebe ich mit Selbst – Respekt. Liebe, Selbst- Respekt. Alles worum sich das Leben dreht. Liebe ist ein Geschenk. Es ist keine Aufforderung. Es ist ein Prozess, es ist ein Offen-sein,  ein Demütig-sein, ein Geschenk annehmen und geben ( ohne dass es an Erwartungen geknüpft ist ) Manchmal habe ich das Gefühl, dass Menschen, wenn sie sagen „ Ich liebe dich“ oder „Ich liebe sie / ihn aber doch“,  sofort eine Erwartung daran knüpfen, dass der andere/ die andere einen auch sofort lieben muss oder dann alles stehen und liegen lässt, alles macht – nur weil man „Ich liebe dich“ gesagt hat. Aber, denke ich jedenfalls, das ist nicht die Art von Liebe, um die es gehen sollte. Es ist nicht wie eine vorgetäuschte Bitte. Also wenn z.B eine Mutter ihr Kind darum bittet den Geschirrspüler auszuräumen. Dann ist dies eine Erwartung, eine Aufforderung, ein „Befehl“. Denn es steht in dem Kontext quasi nicht zur Wahl, dass das Kind nein sagt und geht, was man bei einer Bitte tun könnte. Sondern die Mutter erwartet, dass der Geschirrspüler ausgeräumt wird und das steht nicht zur Diskussion. Kommt es aber zu einer ( und ich glaube, viele von euch kennen diese Szene? ), wird schnell klar, dass dies keine Bitte war. Man müsste es also dann entweder anders formulieren, so dass der Standpunkt klar ist oder bei einer Bitte auch akzeptieren, dass das Kind dieser nicht nachkommen muss. Denn eine Bitte ist ein Wunsch, den ich äußere. Ein Wunsch an eine andere Person. Und diese Person hat die freie Entscheidung, diesen Wunsch, diese Bitte anzunehmen, dieser nachzugehen oder auch abzulehnen. Sie muss diese Bitte nicht annehmen. Wenn sie nicht möchte, dann können wir sie auch nicht dazu zwingen. Es ist die freie Entscheidung dieser Person. Und ich denke, genauso verhält es sich auch mit der Liebe. Wenn wir jmd. lieben, sollte dies ohne Bedingungen sein. Ohne angeknüpfte Erwartungen. Frei aus uns heraus. Weil wir etwas geben möchten, ohne Absicht dahinter. Einfach nur Lieben. Jemanden lieben, so wie die Person ist. Mit all ihren Stärken und Schwächen. Mit den kleinen wundervollen Macken, die die Person einzigartig machen. Klar können sie uns mal stören, wir sollten sie haben nicht versuchen auszuradieren, denn dann ist es nicht mehr die Person, in die man sich verliebt hat. Nur zusammen ist es eins. Licht und Dunkel. Leben und Tod. Ying und Yang. Stärke und Schwäche. Wenn wir jmd. so lieben können. Dann können wir uns auch selbst so lieben. Lieben mit den kleinen Dellen am Oberschenkel, lieben mit den bunten Streifen auf den Beinen, lieben mit der straffen Haut, lieben mit den Sommersprossen, lieben mit der Zahnlücke, lieben mit den vollen Lippen, lieben mit den schmalen Gelenken und so weiter und so weiter. Wir können lernen unseren Körper mit Liebe anzunehmen. Ihn mit Liebe wahrzunehmen und ihn als das Ansehen was er ist. Unser Körper ist ein unglaubliches Geschöpf der Natur. Es ist Wahnsinn, was er alles für uns leistet, wie ausgeklügelt jedes einzelne kleine Teil ist, damit es ein großes Ganzes ergibt. Unser Körper ist die Hülle unserer Selbst. Er ist das Außen unseres Innen. Wenn wir uns lieben und uns sehen & anerkennen wie wir sind, können wir lernen unsere Schichten abzulegen und wir können mehr zu unserem höheren Selbst kommen. Wir können noch mehr von uns sehen und erfahren, was vielleicht vorher im Verborgenen lag. Wir können mehr aus uns heraus strahlen. Unser Licht wird größer und heller werden. Wenn wir uns lieben, wie wir sind, dann werden wir auch unsere Schwächen als Stärke sehen. Wir werden unsere kleinen Fehler, unsere kleinen Makel als individuelle Erkennungsmerkmale für uns sehen. Wir sind wundervolle, individuelle Geschöpfe der Natur und jeder einzelne von uns ist schön und kanndarf -und in diesem Falle – muss geliebt werden. Wie unser Körper aus einem ausgeklügeltem System besteht, so sind auch wir alle ein Part des großen Ganzen. Jeder von uns trägt etwas dazu bei. Auch wenn wir es vielleicht nicht sehen, so hinterlassen wir unsere Spuren und unser Handeln wird etwas dazu beitragen und die Kette, aus den daraus resultierenden Ereignissen, wird jmd. anderen helfen. Wenn wir diese Liebe zulassen , dann leben wir automatisch im Selbst – Respekt. Respekt steht für Achtung, Anerkennung, für die Bewunderung, die Hochachtung, die Wertschätzung. Wir lassen als dies zu, wenn wir uns lieben. Wir haben die Hochachtung vor uns selbst und unser handeln. Wir schätzen uns wert. Wir haben die Bewunderung für uns. Für alles was wir unser Leben bereits geleistet haben. Und jeder von uns hat bereits sehr viel geleistet. Sprich wir respektieren uns. Und Liebe und Respekt werden nicht mehr als Aufforderung gesehen und verstanden, sondern als ein Tun, eine Eigenschaft, die aus freien Willen passiert ohne Absichten und angeknüpften Erwartungen. Es ist vielmehr eine ganzheitliche Einstellung zum Leben. Wenn ich liebe und respektiere habe ich alles, was ich im Leben brauche.

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sei bunt und lebe deine Vielfalt.

Deine Janina