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Portaltage 2021

Kleiner Einblick in die Portaltage

Die Portaltage sind ein super komplexes Thema, wie ich finde, und ich kratze hier gerade nur an der Oberfläche. Ich habe mir schon ein paar Bücher dazu bestellt, um noch tiefer in die Thematik einzutauchen, da es super spannend ist 😊

Die Portaltage haben ihren Ursprung in der Maya Kultur und sind Tage, an denen die Zeitqualität, die energetische Schwingung, besonders aktiv zu spüren ist und wo der Zugang zu dieser Energie besonders leicht ist. Diese Portaltage wirken wie Tore, durch die man hindurchschreitet.

Die Portaltage richten sich nach dem Tzolkin -Kalender, (tzol – zählen) / (kin- tag), und sind in einer Matrix angeordnet, welcher unserer DNA Doppelhelix ähnelt Diese Tage korrespondieren mit unserem „ genetischen Code“ auf der feinstofflichen Ebene, jeder nimmt diese Schwingungen unterschiedlich wahr und spürt diese Energie auf seine eigene Art und Weise.

Manche spüren diese Energien körperliche, welche sich in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel oder anderen Symptomen zeigen,  andere sind emotional gereizt, dünnhäutig, schlafen unruhiger oder träumen intensiver.

 

Quelle Wikipedia

Ich fühle mich am Ende eines Tags super schlapp und habe das Gefühl mehr Energie für diesen Tag verbraucht zu haben. An Porttaltage mache es mir dann  besonders bequem, hole mit meine Wärmflasche, lasse Reiki durch mich fließen und lege mir meine Lavendel-Augenmaske auf mein Gesicht, um zur Ruhe zu kommen. Ich habe mir bereits die Portaltage in meinen Kalender geschrieben, um die Energie dieses Tages besser für mich nutzen zu können und um mehr im Flow mit diesem Tag zu sein. Es ist viel einfacher mit dieser Energie zu schwimmen, als dagegen an zu schwimmen. Wenn ich im Flow mit mir und der Energie bin, komme ich viel schneller dort an, wo ich hinmöchte, da ich mich der Frequenz des Tages angepasst habe.

Ich beginne den Tag meistens dann mit einer Meditation, um mich einzustimmen und schreibe mir den Tag über kleine Situationen in mein Journal, wie z.B es mir ging, was für ein Wetter es war, was mir leicht fiel und was herausfordernd war, kleine Besonderheiten oder dergleichen, um abends dann noch einmal in mich zugehen und zu reflektieren. Durch diese besondere Energie kann man die Portaltage besonders gut für die Meditation nutzen, für´s Journalen, Energiebehandlungen, Readings und Rituale.

Hier die Übersicht für die kommenden Portaltage 2021:

 

Jan: 03./ 05./ 22./ 26.

Feb: 02./ 03./ 10./ 16./ 21./ 24.

Mär: 01./ 09./ 12./ 17./ 20./ 30./ 31.

Apr: 01./ 02./ 03./ 04./ 05./ 06./ 07./ 08.

Mai: 09./ 10./ 11./ 12./ 14./ 15./ 16./ 17./ 18./ 28./ 31.

Juni: 05./ 08./ 16./ 21./ 24./ 29.

Juli: 05./ 12./ 13./ 20./ 24.

Aug: 10./12./31.

Sept: 1./20./22.

Okt: 9./13./20./21./28.

Nov: 3./.8./11./16./24./27.

Dez: 2./5./15./16./17./18./19./20./21./22./23./24

 

Notiere dir die Portaltage, schwing dich in die Energie ein und probiere es einfach mal aus, den Tag im Flow deiner Energie zu gestalten.

Ganz viel Liebe, Janina 

 

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Roter & Weißer Mondzyklus

In unserem Zyklus findet ein tolles Spektakel der Jahreszeiten statt. Vom Winter, über den Frühling zum Sommer, Richtung Herbst und wieder Winter haben wir alle Emotionen beisammen. Wenn wir diese effektiv nutzen, kommen wir langfristig damit viel weiter, als wenn wir krampfartig dagegen ankämpfen. Was uns im Endeffekt einfach nur viel mehr Energie kostet. Ich möchte euch hier eine Inspiration an die Hand geben, wie ihr die Kraft des Mondes für euren Zyklus nutzen könnt, um so eure Power, eure Kreativität für euch einzusetzen. Wir Frauen sind zyklische Wesen, wie La Luna selbst. Wenn der Mond Einfluss auf die Gezeiten des Wasser nimmt und der Mensch zu ca 70 – 80 % aus Wasser besteht, ist es für mich nur logisch, dass auch der Mond Einfluss auf uns nimmt. Und wenn man sich dann einmal die Länge eines Mondzyklus ansieht, welcher aus 29 Tagen besteht, dann kann ich auch hier wunderbar eine Parallele zu dem weiblichen Menstruationszyklus ziehen. Es gibt zwei zyklische Konzepte, der weiße und der rote Mondzyklus. Wenn ich hier gleich näher eingehe, richte ich mich nach dem weißen Mondzyklus, da dies meinem entspricht und ich es so besser erklären kann. Sonst entsteht nur Chaos in meinem Kopf 😉

Aber zurück zu den Zyklen. Im weißem Mondzyklus durchläuft die Frau zum Neumond ihre Menstruation bis zum Eisprung während des Vollmondes. Im roten Mondzyklus ist dies einmal anders herum. Hier ist der Eisprung zum Neumond und die Menstruation zum Vollmond. Jeder Zyklus ist individuell und einzigartig, so wie unser Körper und jeder Mensch selbst individuell ist. Ich schreibe hier aus meiner eigenen Erfahrung heraus und möchte , wie schon geschrieben, einen Impuls mitgeben. Also bitte keine Panik, wenn nicht zum Vollmond der Eisprung oder die Menstruation einsetzt. Schau dir deinen Zyklus selber an, schreibe ihn dir nieder und die dazugehörigen Mondphasen. So kannst du für dich schauen, was du gerade benötigst und dich nach deinen Bedürfnissen richten.

Es gab einmal eine Zeit, in der die Menstruation als „heiliges Ereignis“ angesehen wurde, man wusste um die starke Verbindung zwischen dem Mond und dem weiblichen Zyklus. Frauen haben sich gemeinsam zur Menstruation zurückgezogen, gemeinsam geblutet. Tiefe & kraftvolle Energien strömten. Vielleicht habt ihr schon einmal an einen Women Retreat oder Circleteil genommen? Die Gemeinschaft von Frauen, die „Sisterhood“, ist etwas magisches. Es gibt einen Kraft und setzt so viel frei. Das Gehalten- Gesehen- und Gehört werden von Gleichgesinnten ist unbeschreiblich. Es ist so wundervoll zusehen, dass dieses Band unter Schwestern wieder stärker wird und das „Alte Wissen“ und die Magie wieder mehr an die Oberfläche kommt und sich verbreitet. Ich finde es schade, dass einem die Menstruation als das „notwendige Übel“ vermittelt und tabuisiert wird in der Gesellschaft. Vielleicht schreibe ich hier aber noch einmal einen separaten Post. Erst einmal soll es ja um den Zyklus selbst gehen.Jede Frau durchläuft während ihres Zyklus vier verschiedene Phasen. Nicht vergessen, ich ich beschreibe die Phasen anhand des weißen Mondzkylus. Beim roten Mondzyklus sind die einzelnen Phasen um 180° gedreht.

Neumond | Menstruation | Phase der Alten | Winter

Die Menstruation läutet einen neuen Zyklus ein, die Gebärmutter reinigt sich von der zuvor abgebauten Schleimhaut. Dies ist die nachdenkliche Phase, die Zeit der Selbstwahrnehmung und Abgeschiedenheit. Es herrscht Winter, im „Alten Wissen“ ist es auch die „Phase der Alten.“  Hier bin ich mehr in mich gekehrt, habe das Gefühl weniger leistungsfähiger zu sein und sehne mich nach Ruhe, um zu genesen. In dieser Zeit sitzen weder meine Haare , noch mein Make Up. Mein Geschmack nach Mode und einem coolen Outfit lässt in diesen Tagen zu Wünschen übrig und ich kann mich noch so anstrengen, es flutscht einfach nicht wie sonst und ich sehe abgekämpft und krank aus. Und das ist völlig ok 😊

In dieser Woche oder 4 – 5 Tagen hilft mir Me – Time. Ich gönne mir nach der Arbeit ein Bad nehmen, zünde Kerzen an, lege mich in mein Bett, lese und sehe einen netten Film. Nach den ersten beiden Tagen pendelt es sich so langsam ein und statt dem Bett ziehe ich inzwischen das Meditieren und Journalen vor. Ich mache mir dann Gedanken darüber, was mich belastet hat und was ich für mich ablegen möchte, um weiter zu wachsen und im nächsten Zyklus einen “Stresspunkt” weniger zu haben. Während dieser Zeit bin ich besonders offen in meinen Urinstinkten, kann tief in die Meditation gehen, mich mit meinen Krafttieren verbinden und Lösungen oder Ideen für Probleme finden

Zunehmender Mond | Follikelphase | Jungfrauenphase | Frühling  

Das Schöne: “Nach dem Winter kommt der Frühling”

Im Körper steigt der Östrogenspiegel an und in den Eierstöcken reifen die Eibläschen heran. Der Körper bereitet sich auf den Eisprung vor. Es ist Übergangsphase von der Menstruation zum Eisprung, vom Winter zum Sommer, von der Dunkelheit zum Licht. In dieser Phase habe ich auch wieder mehr Energie, meine Gedanken sind wieder klarer, die Kreativität steigt an und es sind ideale Tage, um Projekte zu beginnen, die in der nächsten Phase eine konkrete From annehmen können. Diese Phase wird auch „Jungfrauenphase“ genannt, man gehört sich nur sich selbst.  In dieser Zeit gehe ich wieder viel lieber raus, treffe mich mit Freunden, genieße das Beisammensein, bin voller Tatendrang und stehe in den Startlöchern.  Da die Eizelle selber nur kurz befruchtungsfähig ist, verlängert unser Körper diesen Zeitraum für eine Schwangerschaft mit einem Trick. Und dieser Trick heißt…taaadaaa.. Zervixschleim. Wie ich finde kein so schönes Wort, aber die Idee , von der Natur, dahinter – nicht schlecht 🙂

Der Zervixschleim ist ein Sekret, welcher in den Drüsen des Gebärmutterhalses gebildet wird. Der Sinn ist, dass sich der PH – Wert in der Scheide ändert und Nahrung und Energie für die Spermien ist, damit diese  länger ( mehrere Tage ) in unserem Körper überleben und so auf den Eisprung warten können. Je näher unser Eisprung rückt, desto flüssiger wird dieser Schleim. Er ist ein tolles Signal dafür, das alles in Ordnung und die Eireifung in Gange ist.

Vollmond | Eisprung | Mutterphase | Sommer

Der Eisprung ist die Sommerzeit, die helle Phase und ist meistens um die Vollmondzeit, auch Mutterphase genannt. Meine Kreativität und Tatendrang hat hier quasi ihren Höhepunkt. Mich kann dann so schnell nichts bremsen. Die Umsetzung von Dingen geht in dieser Zeit so leicht von der Hand, dass ich immer wieder überrascht bin und die angegangen Projekte können jetzt bestens umgesetzt werden.  Auch das Thema Mode und Make Up funktioniert hier viel besser, sogar die Haare machen mit 😉  Ich stecke voller Energie und weiß dann manchmal gar nicht wohin damit, meine Energie geht ins Außen. Ich möchte alle betüddeln, Harmonie schaffen und meine Projekte und die Ideen in de Welt bringen. In dieser Zeit ist der Appetit nach Sex am größten 😉 Klar, denn mein biologischer Part in mir setzt alles auf : “Die Eizelle muss befruchtet werden”. Vielleicht kennst du das auch, dass du zu dieser Zeit wie ein Magnet auf andere wirkst? Unabhängig davon, dass ich dies gerade noch nicht möchte und eine Schwangerschaft noch warten kann 😉

Im Körper hat Östrogenspiegel nun seinen Höhepunkt, kurz bevor das am meisten entwickelte Follikel springt. Der Zervixschleim wird dann noch flüssiger & klarer. Manchmal kann es sein, dass sich winzige Zellen der Gebärmutterschleimhaut lösen und den Zervixschleim blutig färben. In dieser Zeit verspüren manche ein Ziehen im Bauchraum. Ich spüre es als Ziehen im unteren Rückenbereich. Beste Methode für mich: Wärmflasche und ein Entspannungsbad.

Abnehmender Mond | Lutealphase | Herbst | Zauberinnenphase

Nach dem Eisprung erfolgt die Lutealphase. Der Mond nimmt ab, der Sommer neigt sich dem Ende und geht in den Herbst über. In dieser Phase nimmt der Östrogenspiegel wieder ab. Der Zervixschleim wirkt dickflüssiger und der Progesteronspiegel steigt an, ebenso wie die Körpertemperatur ( nur wenige Zehntel ). Dies ist wichtig, da für eine potentiell befruchtete Eizelle so optimale Bedingungen für eine Einnistung geschaffen werden. Wenn ihr die Temperatur messen möchtet, dann tut dies direkt nach dem Aufwachen, im Liegen im Bett. Diese Temperatur bleibt in den nächsten 12 – 16 Tagen bis zu nächsten Menstruation.

In dieser Zeit bin ich wieder etwas mehr bei mir. Mach mir mein Zuhause schön und gönne mir mehr Ruhe. Eine schöne Zeit sich Gedanken darüber zu machen, was man für den nächsten Zyklus nicht mehr haben möchte, was einem Stress bereitet und wie man damit beim nächsten Mal besser umgehen möchte. Diese Zeit wird auch Zauberinnenphase genannt.  Wurde die Eizelle nicht befruchtet, dann startet der Zyklus vom Neuen..

Dreifaltigkeit

Warum ist mir dies so wichtig, einen Beitrag darüber zu schreiben?

Ich denke, weil es eine absolute Stärke von uns Frauen ist. Unser Zyklus ist unsere weibliche Energie und Kraft. Wir können so viel mehr erreichen, wenn wir versuchen im Einklang mit unserem Zyklus und dementsprechend dem Mond zu leben. Wenn wir lernen und verstehen, in welcher Zyklusphase wir uns gerade befinden, so können wir auch unsere Gefühle und Energien besser verstehen und diese besser lenken bzw. einsetzen. Und wundern uns vielleicht nicht darüber, dass das Aufstehen heute nicht mit ganz so viel Elan klappt oder das wir für die Dinge, die gestern nur so geflutscht sind und sich quasi von alleine erledigt haben, heute ein bisschen mehr Zeit und Energie von uns benötigen. Dieses Wissen können wir auch für den Umgang mit unserem Umfeld nutzen. Klar in dem beruflichen Alltag ist es vielleicht nicht immer so einfach oder möglich, aber zumindest im privaten Umfeld können wir dies uns von Nutzen machen. Wenn ich weiß – ok abnehmender Mond, Eisprung war gerade und ich stehe kurz vor meiner Menstruation – und ich merke, dass ich nicht so outgoing bin, dann veranstalte ich lieber zu Hause einen Mädelsabend. Alles andere, wie z. B ein Abend in einer Bar, wäre für mich dann zu stressig, raubt mir zusätzliche Energie und ich kann dann meinem Umfeld gegenüber auch nicht so gerecht werden, wie ich es gerne möchte, da ich vielleicht nicht so kommunikativ  wie sonst bin. Aber wenn ich dies für mich weiß, dann kann ich so auch meine Pläne legen. Dann  gehe ich halt eine Woche später mit meinen Mädels in eine Bar,  wenn bei mir wieder alles auf Frühling gepolt ist. Wie am Anfang geschrieben, nehme ich seit meinem 28. Geburtstag nicht mehr die Pille und erst seit einem Jahr kann ich meine Zyklen für mich zuordnen und ich lerne Tag für Tag mehr über mich und meinem Körper. Und ich kann euch nur sagen, dass sie wirklich toll ist. Ich habe angefangen damit aufzuhören gegen mich zu kämpfen, sondern meine Gefühle und Energie besser wahrzunehmen und hinzufühlen. Inzwischen sage ich auch gerade heraus, dass ich meine Menstruation habe, wenn mich jmd fragt, was mit mir los sei, weil ich genervt oder krank wirke. Der eine oder die andere ist dann vielleicht etwas überrascht oder sagt auch ” so genau wollte ich es gar nicht wissen”, aber ich denke mir, dass es nur fair ist, da dann auch mein Umfeld meine Launen viel besser verstehen kann. Und tatsächlich bin ich dafür, dass man es so genau wissen sollte. Wir sind nicht ansteckend, wenn wir unsere Tage haben. Im Gegenteil es ist ein Geschenk, weil wir durch unseren Zyklus, unsere Weiblichkeit, so bunt und vielfältig sind und alles sein können, was wir möchten. Mal wild, dann wieder ruhiger aufbrausend und laut, fröhlich und gackernd, albern und ernst, innen und außen. Und vieles WUNDERVOLLES mehr!

Ganz viel Liebe für dich, deine Janina

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BELTANE

Beltane, ist ein uraltes Fest mit keltischem Ursprung. Es wurde gefeiert, um den Beginn des Sommers zu feiern. 

Beltane lässt sich herleiten von „bel“ ( strahlend, leuchtend, hell ) und „tene“/ „ teine“ ( Feuer) und wird auch mit dem keltischen Licht/Feuergott Belenos in Verbindung gebracht. Ihr könnt euch jetzt bestimmt vorstellen, dass bei diesem Fest demnach auch das Feuer eine große Rolle spielt / spielte, da es stellvertretend für das Licht stand und die Menschen diese entzündeten, um den Sommer so willkommen zu heißen 

 Auch steht dieses Fest für die Heilige Hochzeit, der Hieros Gamos. Es ist die Vermählung zwischen Himmel ( männlich ) und Erde ( weiblich ). Es lassen sich einige Bräuche und Rituale von Beltane ableiten oder hatten hier ihren Ursprung, unter anderem „Tanz in den Mai“ oder der „Maibaum“. Wobei „Tanz in den Mai“ – hier in Hamburg – üblicher bzw. bekannter als der „Maibaum“ ist. Rückblickend ( dieses Jahr mussten ja diverse Veranstaltungen abgesagt werden ) war auch immer die Nacht anders als die anderen Party- Abende. Ich empfand die Stimmung immer als besonders. Irgendwie ausgelassener, freudiger, erwartungsvoller, elektrisierender.

Viel spannender finde ich aber,  die Symbolik des Maibaums. Der Maibaum selbst wurde mit einem Kranz, welcher aus Frühlingsblumen und frischen Grün geflochten wurde, und bunten Bändern, welche während des Tanzes um den Maibaum gewickelt wurden, geschmückt. Der Kranz wurde an die Spitze des Baumes angebracht und steht symbolisch für das Weibliche, die Erde, die Natur, das Empfangen, die Fruchtbarkeit und für das neue Leben. Der Stamm des Maibaums selber steht stellvertrend für den Phallus, für das Männliche, die Kraft, für den Himmel. Beides zusammen steht demnach für die sexuelle Vereinigung. Himmel und Erde. Mann und Frau. Beltane ist also nicht „nur“ ein Fest für den Beginn des Sommer, sondern auch ein Fest für die Fruchtbarkeit & des Lebens.

Wir können dieses Fest, die Energie von Beltane auch für andere Ebenen nutzen. Zum Beispiel um neue Ideen in die Welt zu pflanzen, Projekte weiter voranbringen, unserer Kreativität freien Lauf lassen. Und den Samen ( für unsere Umsetzung von unseren Träumen & Wünschen) für das kommende Jahr zu sähen. Quasi das Feuer entfachen und dann aber auch hineinspüren und empfangen. Den Ideen & Gedanken nachspüren und schauen, wie man diesen Ideen beim Wachstum helfen kann.

Schreib deine Gedanken dazu auf, lass es einfach fließen. Daraus entwickeln sich bestimmt ganz wertvolle neue Ideen, Gedanken und Denkanstöße, die du für die Umsetzung deiner Projekte, Wünsche und Träume benötigst. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber bestimmt in der Zukunft. Vertrau einfach dir selbst. Es muss nichts perfekt sein oder genau „DAS“ dabei herauskommen. Es geht vielmehr um die Energie und den Prozess dahinter.

Ihr wundert euch jetzt wahrscheinlich und denkt euch „ 1.Mai war doch schon, wieso schreibt sie den Beitrag erst jetzt?“. Und da habt ihr recht. Man kann Beltane nämlich traditionell in der Nacht zum 1. Mai oder unter anderem am 5. Vollmond eines Mondjahres, demnach heute, feiern. Denn heute steht der Vollmond im Tierkreiszeichen Skorpion und diese Energie wollte ich zusätzlich nutzen. Denn es geht auch darum Altes sterben zulassen, damit Neues entstehen kann. Welche Glaubenssätze / muster, muss ich hinter mir lassen, transformieren, damit ich wachsen kann? Was habe ich zur Seite gedrängt, wo ich jetzt hinschauen muss ? Auch hier ist, genau wie bei Mutter Natur, alles in einem Kreislauf und nur durch die Vereinigung von beidem kann etwas Neues entstehen.

In diesem Sinne be yourself & love yourself, sein bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina

Quellen:

Manfred Becker-Huberti: Lexikon der Bäruche und Feste, Gerhard Bellinger:Knaurs Lexikon der Mythologie, Sylvia Botheroyd: Lexikon der keltischen Mythologie, Andrea Dechant Beltane:Fest der Walpurga, Viversum.de, jahreskreis.info

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MEINE MALA-KETTE

Abgesehen davon, dass im Außen – durch den Corona – Virus – gerade ein Chaos entsteht und man deswegen mehr Zeit für sich und seine Lieben hat, ist mein Freund der Zeit auch noch im Urlaub und somit habe ich noch mehr Zeit für mich…

Was fängt man also mit der gewonnenen Zeit an? Also wenn kein Arbeiten im Home Office angesagt ist.

Für mich ganz klar, ich beschäftige mich mit meinem absoluten Lieblingsthema ” Spiritualität” in ihrer ganzen Vielfalt. Für mich geht es hier vor allem um die persönliche Weiterentwicklung. Hinzusehen, wo meine Beschränkungen und Blockaden sind, diese anzuerkennen und zu transformieren, damit ich in meinem Prozess weiterkomme.
Ein Weg dorthin ist für mich die Meditation. Ich übe es jeden Morgen. Mal sind es nur 5 Min, dann mal 20 Min. Es hängt immer davon ab, wie ich aus dem Bett gekommen und mit welcher Stimmung ich aufgestanden bin. Wichtig ist für mich dann nur, mich nicht über mich selber zu ärgern, wenn die Meditation nicht so lange gedauert hat, wie ich es mir ursprünglich vorgenommen habe. Das wäre tatsächlich etwas unproduktiv 😉
Um meine Meditation mit meiner Affirmation zu verstärken, habe ich mir am vergangenen Sonntag meine Mala – Kette geknüpft. Sie sieht vielleicht nicht ganz so “professionell perfekt” aus, dafür ist sie aber voller positiver Janina – Energie. Sie besteht aus gesammelten Materialien, aus Perlen und Steinen, die schon lange in meinem Besitz sind und eine Bedeutung für mich haben. Man muss dazu sagen, dass ich früher einen kleinen Online -Shop hatte, wo ich selbstangefertigten Schmuck verkauft habe. Kleine Armbänder, Ketten und Ohrringe usw. Von daher hatte ich noch einige Schätze beisammen. Unter anderem hatte ich mir damals auf einem kleinen Kunsthandwerkermarkt in Italien (meinem absoluten Lieblingsland) einige Splittersteinen – Stränge aus Rauchquarz gekauft. Der Rauchquarz ist ein Kristall, der schon in der griechischen und römischen Mythologie erwähnt wurde. Hier heißt es, dass der Gott der Liebe – demnach Eros oder Amor- den Menschen diesen Stein auf Erden brachte, um ihnen Liebe zu schenken. Der Stein gilt als Heilstein für das Herz, ist herzöffnend, stärkt die Liebe und Harmonie und bringt die Fruchtbarkeit – nicht nur im Liebesleben- sondern auch in allen anderen Dingen, z.B. bei Projekten, in der Arbeit, Freundschaften und stellt das seelische Gleichgewicht wieder her.  Also absolut perfekt für mich. Abgesehen davon das Pink, in all seinen Nuancen, meine absolute Lieblingsfarbe ist und neben der Liebe, auch der Weiblichkeit zugesprochen wird. Des Weiteren hatte ich in meinem Fundus noch ältere Süßwasserperlen – Früchte des Meeres – welche für Weisheit, Wohlstand und Glück stehen, gesammelte Muscheln von meinen Freundinnen, eine rosafarbene Quaste und ein rosé-vergoldetes Superman/-women – Zeichen. Diese ganzen Materialien, gefüllt von Liebe und tollen Momenten fügten sich vor meinem Auge zu meiner Mala – Kette zusammen und schrien geradezu danach miteinander vereint zu werden.

Aber vielleicht erzähle ich erst einmal noch, was eine Mala überhaupt ist ?!

Eine Mala ist eine Meditationskette, welche vor tausenden von Jahren von Yogis, Buddhisten und Hindus getragen wurde. Sie wird aus besonderen Materialien gefertigt und unterstützt den Meditierenden während der Japa – Meditation. Hier wird ein bestimmtes Mantra oder eine Affirmation laut ausgesprochen und immer wiederholt. Die Kette dient als Zählhilfe, ohne die Ablenkung des Zählens der Wiederholungen, ist eine tiefere Meditation möglich und die entstehenden Energien werden direkt in der Kette gespeichert.
Die Kette besteht traditionell aus 108 Perlen und einer Guru – Perle. Aus dem Buddhismus und Hinduismus ist überliefert, dass der Körper aus 108 Energie – Bahnen besteht und das ein Mantra erst nach 108 Wiederholungen seine volle Wirkung entfaltet.
Die Guru – Perle dient dazu, den Fluss der Energie der restlichen Perlen zu beruhigen, besteht oftmals aus einem besonderen Material oder hat kleine Verzierungen und markiert den Start und Endpunkt der Meditation. 

Während dieses Auftuns der Materialien hat sich gleichzeitig mein Mantra entwickelt bzw. etwas, was ich durch das meditieren für mich verstärken möchte. Nämlich mutig (Rosenquarz) & weise (Süßwasserperle) zu handeln. Mut ist für mich eine starke Form der Liebe. Liebe ist das, was alles zusammenhält. Also aus Liebe klug und weise zu handeln. Besonders jetzt sehr wichtig. Darauf zu vertrauen, dass alles sich ergibt. Nach der Dunkelheit kommt das Licht. Nach dem Winter kommt der Frühling. Der Phoenix steigt aus der Asche hervor. Alles ist ein ewiger Kreislauf. Wir haben die Wahl, wir können den Kopf in den Sand stecken oder wir können dem Ganzen aus Liebe entgegentreten und klug & weise handeln. Ich entscheide mich für das zweite. So krass es jetzt auch alles ist und Panik herrscht, kann ich für mich selber entscheiden, ob ich dem verfalle oder nicht. Ich glaube jedenfalls daran, dass wir alle an dieser Situation wachsen und gestärkt hervorgehen werden. Gestärkt wird dieses Gefühl oder meine Affirmation zusätzlich durch die Geschichte der Materialien und durch das Superman/ -Women – Zeichen. Die Guru -Perle ist in meiner Mala eine Muschel, welche mir meine Herzkinders aus einem ihrer Urlaube mitgebracht haben.
Das Knüpfen der Mala hatte zusätzlich etwas sehr Beruhigendes und Befreiendes. Ich war ca. 2-3 Std beschäftigt und habe mich nur auf die eine Sache konzentriert. Im Hintergrund lief zusätzlich entspannende Musik, Kerzenlicht leuchtete um die Wette und ich war einfach nur tiefenentspannt. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, probiert es gerne selber einmal aus. Es ist wirklich etwas sehr Inspirierendes 🙂
Falls ihr keine Materialien habt, schaut mal im Internet nach. Inzwischen gibt es einige Mala – Shops, die auch Mala – Sets zu bestellen haben mit zusätzlicher Anleitung. Dann könnt ihr in der kommenden Zeit euch euren eigenen Talisman knüpfen. Ansonsten fragt gerne nach 🙂

In diesem Sinne be yourself & love youself, sei bunt und lebe deine Vielfalt

Eure Janina

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MEIN MONDZYKLUS

Unser Zyklus ist ein komplexes, hormonelles System. An dem nicht nur ein Organ, sondern viele verschiedene daran beteiligt sind. Sie stehen alle im Einklang miteinander, sobald eines nicht richtig arbeiten kann oder durch äußere Faktoren oder flasche Ernährung besonders belastet wird, kann sich das auf unseren Zyklus auswirken. Zum Beispiel kann der Eissprung ausbleiben, die Mensturation verlängert sich oder die PMS – Symptome häufen oder verstärken sich.

Biologisch gesehen dreht sich alle darum, dass mein Körper eine befruchtungsfähige Eizelle hervorbingt, damit ich schwanger werde und potenitelles Leben entstehen kann. In diesem Beitrag schreibe ich einmal über den bilogischen Prozess im Körper und dann wie sich dies beim mir anfühlt . Denn jeder Zyklus ist so unterschiedlich & wundervoll wie wir Frauen selbst. Von daher schaut auf euch selbst und eure Gefühle, endeckt selber wie euer Körper tickt und zieht dann eure Entschlüsse daraus und versucht es für euch positiv zu nutzen und nimmt diesen Artikel einfach als inspiration für euch 🙂

Auf jeden Fall sagen Studien aus, dass ein Zyklus in der Regel 23 – 35 Tage dauert. Die wenigsten Frauen haben einen Zyklus von genau 28,5 Tagen..wirtzigerweise der Zeitraum, der durch die Industrie “verstärkt” wird. Wenn also Hormone, z.B. auf Grund der Pille, mit im Spiel sind, kann der Zyklus diese 28 Tage haben. Ich habe damals mit 15/ 16 Jahre angefangen die Pille zu nehmen und sie erst 12 Jahre später mit meinem 28. Lebensjahr abgesetzt. Versteht mich hier nicht falsch, sie hatte für diesen Zeitraum durchaus ihre Berechtigung für mich. Der erste Freund, Sex wurde ein Thema, Kondome wurden benutzt und die Pille war ein hervorragender Schutz gegen eine Schwangerschaft. Und dennoch haben  die Hormone, in meiner wichtigsten Entwicklungsphase ( Mädchen zu Frau ) mich von meinem Körper, meinen Empfindungen und Emotionen entfernt. Ich habe erst mit 28 Jahren erfahren und gelernt, einen normalen biologischen Zyklus zu haben. Die einzelnen Symptome und Hormonschwankungen wahrzunehmen und diese zu deuten und für mich zu nutzen… Im Nachhinein betrachtet: total verrückt, was ich mir und meinem Körper damit angetan habe. Aber wie gesagt, für den Zeitraum und für das Sammeln von ersten Erfahrungen, die einfachste & bequemste Lösung. Inzwischen habe ich wieder das Gefühl ganz zu sein und mit meinem Körper im Einklang zu sein. Und ich kann euch nur sagen, dass es für mich ein großartiges Gefühl ist. Ich verstehe inzwischen meine Emotionen und Energien und kann sie für mich besser einsortieren und mit ihnen umgehen und für mich nutzen. Ich akzeptiere sie und lasse sie so, wie sie sind. Wieso verstellen, wenn mir danach gar nicht zu Mute ist?

In unserem Zyklus findet ein tolles Spektakel der Jahreszeiten statt. Vom Winter, über den Frühling zum Sommer, Richtung Herbst und wieder Winter haben wir alle Emotionen beisammen. Wenn wir diese effektiv nutzen, kommen wir langfristig damit viel weiter, als wenn wir krampfartig dagegen ankämpfen. Was uns im Endeffekt einfach nur viel mehr Energie kostet.

In der Winterphase, auf den Mondzyklus bezogen, im Neumond ist die Mestruation. Diese geht in den Frühling über ,der Follikelphase, zunehmender Mond und bereitet sich dann auf den Sommer vor, dem Eisprung, Vollmond und zieht dann in den Herbst ein, der Lutealphase, abnehmender Mond, um wieder im Winter zu enden und vom Neuen zu beginnen. Ihr fragt euch vielleicht, warum ich hier den Mond mit einbinde. Dies liegt einfach daran, dass wir Frauen, mit der Natur und dem Mond verbunden sind. So wie der Mond auch die Gezeiten beeinflusst, so beeinflusst er auch den Zyklus. Dies wird durch die vielen verschiedenen Einflüsse, wie z. B Hormone, leider nicht immer möglich, hier im Einklang zu leben.

Mensturation | Winter | Neumond

Die Menstruation läutet einen neuen Zyklus ein, die Gebärmutter reinigt sich von der zuvor abgebauten Schleimhaut. Dies ist die nachdenkliche Phase, die Zeit der Selbstwahrnehmung und Abgeschiedenheit. Hier bin ich mehr in mich gekehrt, habe das Gefühl weniger leistungsfähger zu sein und sehne mich nach Ruhe, um zu genesen. In dieser Zeit sitzen weder meine Haare , noch mein Make up. Mein Geschmack nach Mode und einem coolen Outfit lässt in diesen Tagen zu Wünschen üprig und ich kann mich noch so anstrengen, es flutscht einfach nicht wie sonst und ich sehe abgekämpft und krank aus.

In dieser Woche oder 4 – 5 Tagen hilft mir inzwischen einfach nur Me – Time. Ich möchte nach der Arbeit einfach nur nach Hause und mich ins Bett verkriechen oder ein Bad nehmen, Kerzen anzünden, eine ungesunde Pizza bestellen, göttliches Eis als Nachtisch verspeisen und einfach nur  Ruhe haben. Nach den ersten beiden Tagen pendelt es sich so langsam ein und statt dem Bett ziehe ich inzwischen das Meditieren und Journalen vor. Ich mache mir dann Gedanken darüber, was mich belastet hat und was ich für mich ablegen möchte, um weiter zu wachsen und im nächsten Zyklus einen “Stresspunkt” weniger zu haben.

Follikelphase | Frühling | Zunehmender Mond

Das Schöne: “Nach dem Winter kommt der Frühling” Im Körper steigt der Östrogenspiegel an und in den Eierstöcken reifen die Eibläschen heran. Der Körper bereitet sich auf den Eisprung vor. Es ist Übergangsphase von der Menstruation zum Eisprung, vom Winter zum Sommer, von der Dunkelheit zum Licht.In dieser Phase habe ich auch wieder mehr Energie, meine Gedanken sind wieder klarer die Kreativität steigt an und es sind ideale Tage, um Projekte zu beginnen, die in der nächsten Phase eine konkrete From annehmen können. In dieser Zeit gehe ich wieder viel lieber raus, treffe mich mit Freunden, genieße das Beisammensein, bin voller Tatendrang und stehe in den Startlöchern.  Da die Eizelle selber nur kurz befruchtungsfähig ist, verlängert unser Körper diesen Zeitraum für eine Schwangerschaft mit einem Trick. Und dieser Trick heißt…taaadaaa.. Zervixschleim. Wie ich finde kein so schönes Wort, aber die Idee , von der Natur, dahinter – nicht schlecht 🙂

Der Zervixschleim ist ein Sekret, welcher in den Drüsen des Gebärmutter halses gebildet wird. Der Sinn ist, dass sich der PH – Wert in der Scheide ändert und Nahrung und Energie für die Spermien ist, damit diese  länger ( mehrere Tage ) in unserem Körper überleben und so auf den Eisprung warten können. Je näher unser Eisprung rückt, destso flüssiger wird dieser Schleim. Er ist ein tolles Signal dafür, das alles in Ordnung und die Eireifung in Gange ist.

Eisprung | Sommer | Vollmond

Der Eisprung ist die Sommerzeit, die helle Phase und ist meistens um die Vollmondzeit. Meine Kreativität und Tatendrang hat hier quasi ihren Höhepunkt. Mich kann dann so schnell nichts bremsen. Die Umsetzung von Dingen geht in dieser Zeit so leicht von der Hand, dass ich immer wieder überrascht bin und die angegangen Projekte können jetzt bestens umgesetzt werden.  Auch das Thema Mode und Make up funktiniert hier viel besser, sogar die Haare machen mit.  Ich stecke voller Energie und weiß dann manchmal gar nicht wohin damit. Und in dieser Zeit ist der Apetit nach Sex am größten 😉 Klar, denn mein biologischer Part in mir setzt alles auf : “Die Eizelle muss befruchtet werden”. Unabhängig davon, dass ich dies gerade noch nicht möchte und eine Schwangerschaft noch warten kann 😉

Im Körper hat Östrogenspiegel nun seinen Höhepunkt, kurz bevor das am meisten entwickelte Follikel springt. Der Zervixschleim wird dann noch flüssiger & klarer. Manchmal kann es sein, dass sich winzige Zellen der Gebärmutterschleimhaut lösen und den Zervixschleim blutig färben. In dieser Zeit verspüren machne ein Ziehen im Bauchraum. Ich spüre es manchmal als Ziehen im unteren Rückenbereich. Beste Methode für mich: Wärmflasche und ein Entspannungsbad.

Lutealphase | Herbst | Abnehmender Mond

Nach dem Eisprung erfolgt die Lutealphase. Der Mond nimmt ab, der Sommer neigt sich dem Ende und geht in den Herbst über. In dieser Phase nimmt der Östrogenspiegel wieder ab. Der Zervixschleim wirkt dickflüssiger und der Progesteronspiegel steigt an, ebenso wie die Körpertemperatur ( nur wenige Zehntel ). Dies ist wichtig, da für eine potentiell befruchtete Eizelle so optimale Bedingungen für eine Einnistung geschaffen werden. Wenn ihr die Temperatur messen möchtet, dann tut dies direkt nach dem Aufwachen, im l

Liegen im Bett. Diese Temperatur bleibt in den nächsten 12 – 16 Tagen bis zu nächsten Menstruation.

In dieser Zeit bin ich wieder etwas mehr bei mir. Mach mir mein Zuhause schön und gönne mir mehr Ruhe. Eine schöne Zeit sich Gedanken darüber zu machen,was man für den nächsten Zyklus nicht mehr haben möchte, was einem Stress bereitet und wie man damit beim nächsten Mal besser umgehen möchte.  Wurde die Eizelle nicht befruchtet, dann startet der Zyklus vom Neuen.

Warum ist mir dies so wichtig, einen Beitrag darüber zu schreiben?

Ich denke, weil es eine absolute Stärke von uns Frauen ist. Unser Zyklus ist unsere weibliche Energie und Kraft. Wir können so viel mehr erreichen, wenn wir versuchen im Einkang mit unserem Zyklus und dementsprechend dem Mond zu leben. Wenn wir lernen und verstehen, in welcher Phase unseres Zykluses  wir uns gerade befinden, so können wir auch unsere Gefühle und Energien besser verstehen und diese besser lenken bzw. einsetzen. Und wundern uns vielleicht nicht darüber, dass das Auftstehen heute nicht mit ganz so viel Elan klappt oder das wir für die Dinge, die gestern nur so geflutscht sind und sich quasi von alleine erledigt haben, heute ein bisschen mehr Zeit und Energie von uns benötigen. Dieses Wissen können wir auch für den Umgang mit unserem Umfeld nutzen. Klar in dem beruflichen Alltag ist es vielleicht nicht immer so einfach oder möglich, aber zumindest im privaten Umfeld können wir dies uns von Nutzen machen. Wenn ich weiß – ok abnehmender Mond, Eisprung war gerade und ich stehe kurz vor meiner Menstruation – und ich merke, dass ich nicht so outgoing bin, dann veranstalte ich lieber zu Hause einen Mädelsabend. Alles andere, wie z. B ein Abend in einer Bar, wäre für mich dann zu stressig, raubt mir zusätzliche Energie und ich kann dann meinem Umfeld gegenüber auch nicht so gerecht werden, wie ich es gerne möchte, da ich vielleicht nicht so kommunikativ  wie sonst bin. Aber wenn ich dies für mich weiß, dann kann ich so auch meine Pläne legen. Dann  gehe ich halt eine Woche später mit meinen Mädels in eine Bar,  wenn bei mir wieder alles auf Frühling gepolt ist. Wie am Anfang geschrieben, nehme ich seit meinem 28. Geburtstag nicht mehr die Pille und erst seit einem Jahr kann ich meine Zyklen für mich zuordnen und ich lerne Tag für Tag mehr über mich und meinem Körper. Und ich kann euch nur sagen, dass sie wirklich toll ist. Ich habe angefangen damit aufzuhören gegen mich zu kämpfen, sondern meine Gefühle und Energie besser wahrzunehmen und hinzufühlen. Inzwischen sage ich auch gerade heraus, dass ich meine Menstraution habe, wenn mich jmd fragt, was mit mir los sei, weil ich genervt oder krank wirke. Der eine oder die andere ist dann vielleicht etwas überrascht oder sagt auch ” so genau wollte ich es gar nicht wissen”, aber ich denke mir, dass es nur fair ist, da dann auch mein Umfeld meine Launen viel besser verstehen kann. Und tatsächlich bin ich dafür, dass man es so genau wissen sollte. Wir sind nicht ansteckend, wenn wir unsere Tage haben. Im Gegenteil es ist ein Geschenk, weil wir durch unseren Zyklus, unsere Weiblichkeit, so bunt und vielfältig sind und alles sein können, was wir möchten. Mal wild, dann wieder ruhiger aufbrausend und laut, fröhlich und gackernd, albern und ernst, innen und außen.

Und vieles WUNDERVOLLES mehr!

Also in diesem Sinne be yourself & love youself, sei bunt und lebe deine Vielfalt

Deine Janina